23. September 2019
Tag der Talente im DLR

Nachwuchsforscher im Lego-Labyrinth und Roboter als Lebensretter

Nachwuchsforscher erschaffen ihre eigene 3D-Welt
Nachwuchsforscher erschaffen ihre eigene 3D-Welt
Bild 1/4, Quelle: ©DLR

Nachwuchsforscher erschaffen ihre eigene 3D-Welt

Beim Tag der Talente des DLR in Berlin gab es für die interessierten jungen Besucher eine Reihe von Angeboten, dabei kamen auch Bausteine zum Einsatz.

Bewegung auf Knopfdruck
Junge Talente programmieren Roboter
Bild 2/4, Quelle: ©DLR

Junge Talente programmieren Roboter

Beim Tag der Talente des DLR in Berlin programmierten junge Talente kleine Roboter.

Hier entsteht ein 3D-Modell
Hier entsteht ein 3D-Modell
Bild 3/4, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Hier entsteht ein 3D-Modell

Der Kreativität der jungen Forscher waren beim Tag der Talente des DLR in Berlin keine Grenzen gesetzt.

Unterwegs in der 3D-Welt
Unterwegs in der 3D-Welt  
Bild 4/4, Quelle: ©DLR

Unterwegs in der 3D-Welt  

Unterwegs in einer virtuellen Welt: Beim Tag der Talente des DLR in Berlin konnten die jungen Forscher mit HIlfe einer VR-Brille ihre selbst erschaffene 3D-Welt erkunden.

Intelligente Navigation und denkende Roboter zählen zu den aktuellen Trends im Forschungsbereich „Künstliche Intelligenz“. Zu diesem Thema luden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 22. September 2019 im Rahmen des Tags der Talente Nachwuchsforschende zu Workshops ein.

Der Tag der Talente ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die junge Talente fördern möchte. In diesem Jahr wurden insgesamt 300 Jugendliche, allesamt Preisträger verschiedener Wettbewerbe wie Jugend forscht, zu verschiedenen Schülerworkshops eingeladen – unter anderem auch ins DLR an seinem Standort Berlin, in dem sich alles um den Schwerpunkt „Künstliche Intelligenz“ drehte. Hierzu konnten 45 der eingeladenen Nachwuchsforschenden Vorträge hören und selbst Experimente durchführen.

Navigieren durchs Labyrinth

Wie entstehen 3D-Welten am Computer und in welchen Bereichen sind sie nützlich und wichtig? Diese und andere Fragen beantworteten die DLR-Wissenschaftler aus dem Institut für Optische Sensorsysteme den Jugendlichen und stellten ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten und Methoden vor. Nach den Vorträgen wurde es für die Nachwuchsforscher praktisch: Im DLR_School_Lab konnten die Jugendlichen selbst in die Rolle der Wissenschaftler schlüpfen und verschiedene Experimente zum Thema „Künstliche Intelligenz“ und „Digitalisierung“ durchführen. Besonders beliebt war hierbei die Aufgabe, ein selbstgebautes Lego-Labyrinth zu digitalisieren und es anschließend mittels Virtual Reality-Brille zu erkunden. In einem weiteren Experiment ging es zum Mittelpunkt der Erde: Hierzu betreibt das DLR_School_Lab Berlin rund um die Uhr ein Seismometer, mit dem weltweit größere Erdbeben detektiert werden. Anhand der aufgezeichneten Daten lokalisierten die Jugendlichen mit Hilfe von Zirkel, Geodreieck und längentreuen Landkarten die Epizentren der letzten Erdbeben. Zudem erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche Ursachen diese Erschütterungen haben und wie die Erde und andere Planeten unseres Sonnensystems aufgebaut sind. Darüber hinaus lernten die Jugendlichen, wie man Roboter programmiert und wie man Triebwerke leiser machen kann. Ein weiteres Experiment zeigte, wie Höhenprofile mittels Laser gemessen werden und die Jugendlichen erhielten einen Einblick in die vielfältigen Anwendungsgebiete dieser Messtechnik. Zu guter Letzt ging es auch in den Weltraum: Wie sich ein Astronaut auf der ISS fühlt, erlebten die Schülerinnen und Schüler bei einem virtuellen Gang durch die Raumstation.

Roboter als Lebensretter

Ob auf See, im All, bei Großbränden oder Naturkatastrophen – Roboter sollen zukünftig bei der Rettung von Leben eine immer gewichtigere Rolle spielen. Ziel dabei ist, Menschen in Gefahrensituationen zu unterstützen und somit Risiken für Retter zu minimieren. Gerade in schwer zugänglichen Umgebungen werden damit oftmals Rettungseinsätze überhaupt erst möglich gemacht. Grundlage hierfür ist aber immer, zuerst einmal einen Überblick über die Situation zu erhalten. Welche Forschungsbeiträge das DLR hierzu leistet, berichteten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem DLR-Standort Oberpfaffenhofen. Bei praktischen Übungen konnten die Jugendlichen Teilnehmer des Workshops viel über den Einsatz von Robotern und deren Programmierung und über die Auswertung von Satellitendaten in Krisensituationen lernen.

Kontakt
  • Melanie-Konstanze Wiese
    Kommunikation Berlin, Neustrelitz, Dresden, Jena, Cottbus/Zittau
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    Politikbeziehungen und Kommunikation
    Telefon: +49 30 67055-639
    Telefax: +49 30 67055-102
    Rutherfordstraße  2
    12489 Berlin-Adlershof
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  • Tobias Schüttler
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen
    Telefon: +49 8153 28-1753
    Münchener Straße  20
    82234 Weßling
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  • Dr. Christoph Pawek
    Leiter DLR_School_Lab Berlin
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
    DLR_School_Lab Berlin
    Telefon: +49 30 67055-216
    Telefax: +49 30 67055-8229
     
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