24. September 2019

Luftfahrtamt zu Gast beim DLR

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Sicherheit
General Günter Katz zu Besuch am DLR-Standort Braunschweig
General Günter Katz zu Besuch am DLR-Standort Braunschweig
Bild 1/3, Quelle: ©DLR

General Günter Katz zu Besuch am DLR-Standort Braunschweig

Empfang des Amtschef des Luftfahrtamt der Bundeswehr, General Günter Katz, durch den Programlinienkoordinator Wehrtechnik im DLR, Dr. Dirk Zimper, am Standort Braunschweig.

Besichtigung der Forschungsflotte
Besichtigung der Forschungsflotte
Bild 2/3, Quelle: ©DLR

Besichtigung der Forschungsflotte

General Katz (r.) im Gespräch mit Herrn Oliver Markus Brieger (l.), Leiter Forschungsflugbetrieb.

Laborrundgang im Institut für Flugführung
Laborrundgang im Institut für Flugführung
Bild 3/3, Quelle: ©DLR

Laborrundgang im Institut für Flugführung

Vorstellung der Forschung im Bereich der UAV-Flugführung.

Am 5. September 2019 besuchte der Chef des Luftfahrtamtes der Bundeswehr (LufABw), General Günter Katz den DLR-Standort Braunschweig, um sich über die sicherheitsrelevante Forschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu informieren.

Mit der Vielzahl an Projekten in den Bereichen luftgestützter Plattformen, Satellitentechnik und Sensorik sowie Lasertechnologien und Cyber-Informationsraum ist das DLR ein wichtiger Partner bei der Erforschung von Technologien sowie Verfahren und Methoden.

Dirk Zimper, Programmlinienkoordinator Wehrtechnische Forschung des DLR, betonte im Rahmen des Austausches die bereits bestehende, erfolgreiche Zusammenarbeit; unterstrich aber auch, dass die Expertise des DLR noch mehr von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wie der Bundeswehr genutzt werden kann. "Dies gilt besonders für die Bereitstellung einer unabhängigen Analyse- und Bewertungskompetenz, die durch das DLR kurzfristig und lösungsorientiert realisiert wird", so Zimper.

Der direkte Austausch mit dem LufABw – ermöglicht durch den 2017 geschlossenen Kooperationsvertrag – schafft die Grundlage für einen breiten Dialog und ermöglicht zudem die engere zukünftige Zusammenarbeit. Gemeinsame Themen, wie die Integration von Unbemannten Luftfahrzeugen in den Luftraum oder neue Zulassungsmethoden für militärische Luftfahrzeuge, verdeutlichten die Notwendigkeit des gemeinsamen Austausches auf Projektebene.

Während des Besuchs informierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DLR über laufende Kooperationsprojekte zu den Themen ‚Integration von ‚Remotely Piloted Air Systems‘ in den kontrollierten Luftraum‘ sowie ‚Innovative Zulassungsmethoden für militärische Flugfahrzeuge`. Darüber hinaus stellten die Institute Simulationsverfahren für Entwurfs- und Konfigurationsarbeiten vor, die für die Auslegung, Bewertung und Optimierung bemannter und unbemannter Fluggeräte im DLR entwickelt wurden. Zudem wurden Aktivitäten für die Analyse, Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Komponenten und Systemen zur Führung von Luftfahrzeugen und für den Luftverkehr präsentiert.

Neben den Vorträgen und Technologievorführungen wurden während des Besuchs auch mehrere Forschungsinfrastrukturen des DLR vorgestellt. Zu Beginn besichtigte die Delegation den Hangar des DLR-Flugbetriebes, gefolgt vom nationalen Zentrum für Flugsimulation in der Luftfahrtforschung AVES (Air VEhicle Simulator), wo die Gäste die Möglichkeit hatten, zwei hochwertige Anlagen zur Simulation von Flugzeugen und Hubschraubern zu besichtigen. Einen aktiven Einblick in die DLR-Forschung konnte der Amtschef im Generic Experimental Cockpit (GECO), einem modular aufgebauten Festsitz-Cockpitsimulator, gewinnen. Den Abschluss bildeten das Labor und die Werkstatt des Instituts für Faserverbundleichtbau und Adaptronik, welches unter anderem virtuelle Verfahren zur Wartung- und Instandhaltung vorstellte.

In der DLR-Sicherheitsforschung werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit verteidigungs- und sicherheitsrelevantem Bezug in Abstimmung mit den Partnern in Staat, Wissenschaft und Industrie sowie Internationalen Organisationen geplant und gesteuert. Der Querschnittsbereich Sicherheitsforschung verknüpft dabei die Kernkompetenzen aus den etablierten DLR-Programmen der Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und des Verkehrs. Insgesamt mehr als 25 DLR-Institute und -Einrichtungen liefern im Rahmen ihrer sicherheitsrelevanten Arbeiten Beiträge zur Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Technologien, Systemen und Konzepten sowie zur Analyse- und Bewertungsfähigkeit hinsichtlich sicherheitsrelevanter Anwendungen.

Kontakt
  • Andreas Schütz
    Leitung Media Relations, Pressesprecher
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-2474
    Telefax: +49 2203 601-3249
    Linder Höhe
    51147 Köln
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