22. Oktober 2019

Costa Ri­cas Vi­ze­mi­nis­te­rin für Wis­sen­schaft, Tech­no­lo­gie und Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­on be­sucht DLR-Quer­schnitt­be­reich Di­gi­ta­li­sie­rung

Gruppenbild beim Besuch von  Costa Ricas Vizeministerin für Wissenschaft, Technologie und Telekommunikation Dr. Paola Vega Castillo am DLR-Standort Köln
Costa Ri­cas Vi­ze­mi­nis­te­rin für Wis­sen­schaft, Tech­no­lo­gie und Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­on Dr. Pao­la Ve­ga Ca­stil­lo (4.v.l.) be­sucht DLR-Stand­ort Köln
Credit: © DLR

Costa Ricas Vizeministerin für Wissenschaft, Technologie und Telekommunikation Dr. Paola Vega Castillo (4.v.l.) besucht DLR-Standort Köln

v.l.n.r.: Ro­bert Ko­con, Rei­se­be­glei­ter vom DAAD, Dr. Dia­na Mon­te­ro Kat­chan von der Ab­tei­lung For­schung und Ent­wick­lung am Mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, Tech­no­lo­gie und Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­on in Costa Ri­ca, Mi­cha­el Eschwei­ler, Di­rek­tor am In­for­ma­ti­on Cen­ter for Cen­tral Ame­ri­ca in San José, Costa Ri­cas Vi­ze­mi­nis­te­rin für Wis­sen­schaft, Tech­no­lo­gie und Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­on Dr. Pao­la Ve­ga Ca­stil­lo, Dr. Achim Ba­ser­mann, Lei­ter der Ab­tei­lung High Per­for­mance Com­pu­ting am DLR-In­sti­tut für Si­mu­la­ti­ons- und Soft­wa­re­tech­nik in Köln, DLR-Pro­gramm­ko­or­di­na­tor Di­gi­ta­li­sie­rung Dr. Mark Azzam, DLR-Pro­gramm­di­rek­tor Ver­kehr Ma­gnus Lamp, Dr. Mar­tin Sig­gel vom DLR-In­sti­tut für Si­mu­la­ti­ons- und Soft­wa­re­tech­nik und Marc Hae­se aus der Ab­tei­lung In­ter­na­tio­na­le Be­zie­hun­gen des DLR

Schwerpunkte: Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Verkehrsforschung, High Performance Computing

Die Vizeministerin für Wissenschaft, Technologie und Telekommunikation von Costa Rica, Dr. Paola Vega Castillo, war am 21. Oktober 2019 zu Gast im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Sie informierte sich über Aktivitäten des DLR in den Bereichen Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI). Im Rahmen dieses Besuchs gab Dr. Mark Azzam, Programmkoordinator Digitalisierung, einen Überblick über das breite Spektrum der DLR-Aktivitäten in dem Bereich. Ausgewählte Anwendungsfelder aus der Verkehrs- sowie Hard- und Softwareforschung des DLR waren dabei ebenfalls Gegenstand des Besuchs, zu dem der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) eingeladen hatte. Der interkulturelle akademische Austausch ist ein Baustein der Kooperation zwischen dem DLR und dem DAAD.

KI, Supercomputing, Quantentechnologie im DLR

Die Entwicklung und Anwendung von Methoden der künstlichen Intelligenz sind in der DLR-Forschung seit vielen Jahren ein fester Bestandteil. Von der Erdbeobachtung über die Robotik bis zu smarten Lösungen für Luft- und Straßenverkehr: Die Forschenden des DLR nutzen Methoden der KI in den verschiedensten Forschungsfeldern und entwickeln sie ständig weiter. Magnus Lamp, Programmdirektor Verkehr präsentierte Vizeministerin Castillo Beispiele aus der DLR-Verkehrsforschung. Dort arbeiten Wissenschaftler beispielsweise am automatisierten und vernetzten Straßen- und Schienenverkehr – ein Ziel, das ohne smarte und lernende Systeme nicht zu erreichen wäre. Je weiter die automatisierten Fahrfunktionen gehen, desto wichtiger werden auch ihre Absicherung und Zulassung. Hier arbeitet das DLR an der Entwicklung einer Gesamtmethode für die Freigabe.

Neben der KI und ihren Teilgebieten wie etwa dem maschinellen Lernen forscht das DLR am High Performance Computing (HPC) sowie der Anwendung von "Supercomputern" für die Analyse riesiger Datenmengen, den sogenannten High Performance Data Analytics. Dr. Achim Basermann, Leiter der Abteilung High Performance Computing am DLR-Institut für Simulations- und Softwaretechnik, und Dr. Martin Siggel stellten ihre Arbeitsfelder Exascale Computing and Performance Engineering sowie Big Data and High Performance Machine Learning vor. Lernende Systeme ermöglichen eine effiziente Analyse und Clusterbildung von riesigen Datenmengen. So unterstützen die HPC-Experten die DLR-Forschenden unter anderem in den Bereichen Detektion von Weltraumschrott oder der Optimierung von Verbrennungsprozessen in Raketentriebwerken.

Bündelung der Expertise im DLR-Querschnittsbereich Digitalisierung

Das DLR hat den Querschnittsbereich Digitalisierung eingerichtet, um seine Forschungsaktivitäten und Kompetenzen auf diesem Gebiet zu bündeln. Der Bereich umfasst die fachbereichsübergreifenden Digitalisierungsaktivitäten in Luft- und Raumfahrt-, Energie-, Verkehrs- und Sicherheitsforschung. Im Mittelpunkt stehen die Querschnittsprojekte, in denen die Institute und Einrichtungen des DLR fach- und programmübergreifend an gemeinsamen Zielen arbeiten. Diese Projekte sind den vier Querschnittsthemen Digitalisierung in der Wirtschaft, Big und Smart Data, Cyber-Sicherheit und intelligente Mobilität zugeordnet. Mit seiner neutralen und wissenschaftlich fundierten Informationskompetenz ist das DLR ein wichtiger Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft zu Fragen der Digitalisierung. Zudem leistet das DLR mit seiner Forschung einen wichtigen Beitrag für Deutschland – sowohl als Wirtschaftsstandort als auch bei der normativen Ausgestaltung des digitalen Zeitalters.

Kontakt
  • Philipp Burtscheidt
    On­line-Re­dak­ti­on
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Po­li­tik­be­zie­hun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Telefon: +49 2203 601-2323
    Fax: +49 2203 601-3249
    Linder Höhe
    51147 Köln
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  • Dr. Mark Azzam
    Lei­tung
    Deut­sches Zen­trum für Luft-und Raum­fahrt (DLR)
    Pro­gramm­ko­or­di­na­ti­on Di­gi­ta­li­sie­rung
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  • Dipl.-Ing. Magnus Lamp
    Pro­gramm­di­rek­tor Ver­kehr
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-3630
    Fax: +49 2203 601-4712
    Linder Höhe
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  • Dr.-Ing. Achim Basermann
    Ab­tei­lungs­lei­tung High Per­for­mance Com­pu­ting
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    In­sti­tut für Soft­wa­re­tech­no­lo­gie
    Telefon: +49 2203 601-3326
    Fax: +49 2203 601-3070
    Linder Höhe
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