4. November 2019

Energieminister Christian Pegel zu Gast im DLR-Neustrelitz

Minister Christian Pegel bei seinem Besuch in Neustrelitz
Minister Christian Pegel bei seinem Besuch in Neustrelitz
Bild 1/5, Quelle: DLR

Minister Christian Pegel bei seinem Besuch in Neustrelitz

Matthias Hetscher (Kommissarischer Leiter Administration und Infrastruktur des Instituts für Solar-Terrestrische Physik), Egbert Schwarz (Gruppenleiter Forschungsstelle Maritime Sicherheit, Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum), Christian Pegel (Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern), Bernhard Milow (DLR-Programmdirektor Energie), Dr. Ralf Ziebold (Gruppenleiter Nautische Systeme im Institut für Kommunikation und Navigation), Carola Hilbert (DLR-Standortleiterin Ost), Dr. Albrecht Weidermann (Leiter DLR_School_Lab Neustrelitz) v.l.n.r.

Im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD)
Im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD)
Bild 2/5, Quelle: DLR

Im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD)

Minister Pegel erhielt im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) einen Einblick in die Arbeit der Abteilung des Nationalen Bodensegments. Zu den Kernkompetenzen gehört der Datenempfang, die Erzeugung und Auslieferung von Erdbeobachtungsprodukten sowie die Archivierung für Nutzlastdaten von nationaler und internationaler Fernerkundungsmissionen und wissenschaftlichen Kleinsatellitenmissionen.

Institut für Kommunikation und Navigation
Institut für Kommunikation und Navigation
Bild 3/5, Quelle: DLR

Institut für Kommunikation und Navigation

Welche Rolle die Automatisierung bzw. moderne Assistenzsysteme im maritimen Bereich sowie in der Binnenschifffahrt spielen, erläuterten und demonstrierten die Forscher des Instituts für Kommunikation und Navigation.

Das neue DLR-Institut für Solar-Terrestrische Physik
Das neue DLR-Institut für Solar-Terrestrische Physik
Bild 4/5, Quelle: DLR

Das neue DLR-Institut für Solar-Terrestrische Physik

Im neuen Institut für Solar-Terrestrische Physik betreiben die Wissenschaftler das IMPC (Ionosphere Monitoring and Prediction Center) - der permanente Ionosphären-Wetterservice. Hierbei erforschen die Wissenschaftler die Auswirkungen des Weltraumwetters auf die Erde.

DLR_School_Lab Neustrelitz
DLR_School_Lab Neustrelitz
Bild 5/5, Quelle: DLR

DLR_School_Lab Neustrelitz

In diesem außerschulischen Lernort haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst Experimente aus den verschiedenen Forschungsbereichen des DLR durchzuführen.

Am DLR-Standort Neustrelitz werden Komponenten und Anwendungen für die Datenverarbeitung satellitengestützter Erdbeobachtungssysteme entwickelt sowie in den Bereichen der Navigation, des maritimen Verkehrs, der maritimen Sicherheit und des Weltraumwetters geforscht. Zudem stellt der Standort einen zentralen Knoten im internationalen Netzwerk von Empfangsstationen dar. Am 30. Oktober 2019 besuchte Christian Pegel (SPD), Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz. Der Minister berichtete über die forschungspolitischen Ziele des Landes Mecklenburg-Vorpommern und lud die Wissenschaftler des Standortes Neustrelitz zum aktiven und kreativen Ideen- und Gedankenaustausch im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Region ein.

Standortleiterin Carola Hilbert und Bernhard Milow, Programmdirektor der Energieforschung beim DLR, begrüßten den Minister, der sich bei seinem Besuch unter anderem über die Energieforschung des DLR informierte. Hierbei ging es zum Beispiel um das Eckpunktepapier zu einer norddeutschen Wasserstoffstrategie, die die Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein kürzlich verfasst haben. Daher stand das Thema Wasserstoff und die Möglichkeiten der konkreten Umsetzung für den Einsatz im Mittelpunkt. Welche Kompetenzen das DLR hierbei einbringen kann, erläuterte Bernhard Milow dem Minister.

Bei seinem Rundgang erhielt Minister Pegel im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) einen Einblick in die Arbeit der Abteilung des Nationalen Bodensegments. Zu den Kernkompetenzen gehört der Datenempfang, die Erzeugung und Auslieferung von Erdbeobachtungsprodukten sowie die Archivierung für Nutzlastdaten von nationaler und internationaler Fernerkundungsmissionen und wissenschaftlichen Kleinsatellitenmissionen. Besonderes Interesse zeigte der Minister hierbei dafür, wie das DLR zu seinen Aufträgen kommt und wer die Nutzer der Daten sind und wie diese verwendet werden.

Welche Rolle die Automatisierung bzw. moderne Assistenzsysteme im maritimen Bereich sowie in der Binnenschifffahrt spielen, erläuterten und demonstrierten die Forscher des Instituts für Kommunikation und Navigation. Dazu machten sie auch deutlich, dass der Sicherstellung der Zuverlässigkeit und Robustheit von Daten und Systemen in der Zukunft eine entscheidende Rolle zukommen wird. Minister Pegel interessierte sich in diesem Zusammenhang vor allem für die zeitliche Umsetzung dieser Technologien in der Schifffahrt. Auch wenn gegenwärtig nicht davon auszugehen ist, dass autonom fahrende Schiffe bereits in den kommenden Jahren einen radikalen Durchbruch erzielen werden, so lässt die zunehmende Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung aber erwarten, dass die Schifffahrt - wie andere Verkehrsträger auch - rasanten technologischen Veränderungen unterliegen wird.

Im Anschluss daran wurde dem Minister das neue Institut für Solar-Terrestrische Physik vorgestellt. Hierzu präsentierten die Wissenschaftler das IMPC (Ionosphere Monitoring and Prediction Center) - den kontinuierlichen Echtzeit-Ionosphären-Wetterservice des DLR am Standort Neustrelitz. Am Institut für Solar-Terrestrische Physik forschen die Wissenschaftler an den Auswirkungen des Weltraumwetters auf kritische technische Infrastruktur im Weltraum und auf der Erde. Die Wissenschaftler erläuterten dem Minister zum Beispiel welche zum Teil erheblichen Folgen Solar Flares oder Sonnenstürme für unsere Navigationssysteme oder die Stromversorgungen haben können.

Zum Abschluss ließ sich der Minister von den Bildungsangeboten des DLR_School_Lab Neustrelitz faszinieren. In diesem außerschulischen Lernort haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst Experimente aus den verschiedenen Forschungsbereichen des DLR durchzuführen.

Kontakt
  • Melanie-Konstanze Wiese
    Kommunikation Berlin, Neustrelitz, Dresden, Jena, Cottbus/Zittau
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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