20. November 2019

Besuch aus Berlin – Michael Müller zu Gast im DLR in Köln

Der Regierende Bürgermeister Berlins bei seinem Besuch beim DLR in Köln
Der Regierende Bürgermeister Berlins bei seinem Besuch beim DLR in Köln
Bild 1/1, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Der Regierende Bürgermeister Berlins bei seinem Besuch beim DLR in Köln

Prof. Dr. med. Jens Jordan Direktor DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, Bürgermeister Michael Müller, Stellvertretender DLR-Vorstandsvorsitzender Klaus Hamacher (v. l. n. r.)

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist für den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, kein Unbekannter. In der Bundeshauptstadt ist das DLR mit dem Forschungsstandort Berlin-Adlershof und seinem Hauptstadtbüro in Berlin-Mitte vertreten. Am 20. November 2019 empfing Klaus Hamacher, Stellvertretender Vorsitzender des DLR-Vorstands, Michael Müller nun am DLR-Standort Köln und stellte ihm die lokalen Forschungsschwerpunkte vor.

Städteübergreifende Forschungsthemen

Die Forschungsstandorte Köln und Berlin verbindet zum einen das DLR-Institut für Antriebstechnik. Das Institut arbeitet an beiden Standorten aktiv an neuen Verfahren zur Lärmminderung von Flugzeugtriebwerken. Ein wichtiges Thema, nicht nur für Köln und Berlin mit ihren stadtnah gelegenen Großflughäfen.

Ein weiteres Thema, das an beiden DLR-Standorten erforscht wird, ist beispielsweise die Erkundung des Mars. Derzeit befindet sich das DLR-Experiment HP3 - eine Messsonde, die sich in den Boden gräbt - im Rahmen der NASA Mission „Insight“ auf, oder besser gesagt, in der Oberfläche des Mars. Das Experiment wurde federführend am DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin entwickelt und die Durchführung des HP3-Experiments wird vom DLR-Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC) in Köln betreut.

Völlig schwerelos

Im DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin konnte sich der Gast aus Berlin selbst einen Eindruck von der humanmedizinischen Forschung machen. Er zeigte sich beeindruckt von dem Engagement der Probanden der Bettruhestudie ABGRESA, die sich freiwillig für insgesamt 60 Tage ins Bett legen, um die Erforschung der negativen Auswirkungen von Schwerelosigkeit zu ermöglichen. Die Studie dient der Entwicklung von effizienten Trainingsmethoden für Astronauten im Weltall.

Beim Europäischen Astronautenzentrum der ESA konnte sich Michael Müller schließlich direkt über die Ausbildung und die Arbeitsumstände der europäischen Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS informieren.

Klaus Hamacher bedankte sich zum Abschied bei Michael Müller für die Unterstützung des Landes Berlin, der seinerseits die gesellschaftliche Bedeutung der Spitzenforschung in Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung betonte.

Kontakt
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    Linder Höhe
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    Dr. Katrin Simhandl
    Leitung Büro Berlin
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