18. Dezember 2019

Empfang des DLR in Washington D.C.

Empfang  des DLR in Washington DC
Empfang des DLR in Washington DC
Bild 1/2, Bild: © NASA / Joel Kowski

Empfang des DLR in Washington DC

v.l.n.r. DLR-Vorstand für Luftfahrt Prof. Rolf Henke, NASA Administrator Jim Bridenstine, DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, DLR-Vorstand für Raumfahrtanagement Dr.-Ing. Walther Pelzer

Empfang  des DLR in Washington DC
Empfang des DLR in Washington DC
Bild 2/2, Bild: DLR (CC-BY 3.0).

Empfang des DLR in Washington DC

v.l.n.r. DLR-Vorstand für Energie und Verkehr Prof. Dr.-Ing. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Raumfahrtmanagement Dr.-Ing. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.Pascale Ehrenfreund, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung Prof. Dr. rer. nat. Hansjörg Dittus,DLR-Vorstand für Luftfahrt Prof. Rolf Henke

  • Am 12. Dezember lud der DLR-Vorstand etablierte Partner, unter denen die NASA oder der FAA, zum alljährlichen Weihnachtsempfang in Washington D.C.
  • Zwischen dem DLR-Vorstand und den nordamerikanischen Partnern fanden Diskussionen zu Zukunftsprojekte und -missionen in Bereichen der Raumfahrt-, Luftfahrt- sowie Energie- und Verkehrsforschung statt.
  • Im Bereich Luftfahrt diskutierten DLR und NASA zukünftige Projekte in einer bilateral abgestimmten Gesamtstrategie.
  • Schwerpunkte: Politikbeziehungen, Zukunftsprojekte und Kooperationen

Der Vorstand des DLR hat auch in diesem Jahr seine nordamerikanischen Partner einer jahrelangen Tradition folgend zu einem Weihnachtsempfang in Washington D.C. geladen. Am 12. Dezember wurden im historischen Festsaal des Army and Navy Club in entspannter Atmosphäre Kontakte vertieft und auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Die Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund hatte gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen Prof. Rolf Henke, Prof. Hansjörg Dittus, Prof. Karsten Lemmer und Dr. Walther Pelzer in den Tagen rund um den Empfang verschiedene Treffen mit etablierten Partnern absolviert. Zu den Gesprächspartnern gehörten unter anderem Vertreter der NASA und der FAA, des amerikanischen Energie-Ministeriums, wie auch von diversen namhaften Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten. Zudem wurden Gespräche mit möglichen, neuen Partnern geführt, um Kooperationspotential zu erörtern.

Ebenfalls am 12. Dezember folgten die Vorstandsvorsitzende des DLR Frau Prof. Ehrenfreund und die Vorstandsmitglieder für Luftfahrtforschung Prof. Henke sowie für das DLR Raumfahrtmanagement Dr. Pelzer einer Einladung von NASA Administrator Jim Bridenstine zu einem Gespräch. Daran nahmen neben Bridenstine unter anderem Deputy Associate Administrator Karen Feldstein und Associate Administrator Al Condes teil. Herr Dr. Pelzer erläuterte die aus deutscher Sicht wichtigsten Beschlüsse der ESA-Ministerratskonferenz zu den Wissenschafts- und Explorationsprogrammen und neuer Programme wie dem "Commercial Space Transportation Services and Support" (CSTS). Prof. Henke stellte strategische Themen des DLR Luftfahrtforschungsprogramms vor, wie "Digital Twin", elektrisches Fliegen und Urban Air Mobility für die Zusammenarbeit mit NASA. Aktuell sind insbesondere die auf beiden Seiten laufenden Arbeiten an Experimentalflugzeugen zur Erprobung elektrischer Antriebe ein Beispiel gemeinsamer Forschunginteressen. Die Konzepte des DLR und der NASA unterscheiden sich zwar deutlich, ergänzen sich aber hinsichtlich der zu erwarteten Erkenntnisse. In einem Workshop mit dem Associate Administrator for Aeronautical Research Bob Pearce wurden anhand der sechs DLR Leitkonzepte und der drei Mega-Themen - elektrisches Fliegen, Digitalisierung und autonome Systeme - zukünftige Projekte in einer bilateral abgestimmten Gesamtstrategie diskutiert.

Über die Herausforderungen und Forschungsfragen zukünftiger Luftverkehrsmanagement-Systeme wurde mit dem Associate Administrator for Commercial Space Transport Hr. Wayne Monteith von der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA gesprochen. Die Regulierungsbehörde beschäftigt sich sehr intensiv mit dem sich insbesondere in den USA abzeichnenden Anstieg von Raketenstarts und deren Einflüssen auf den Luftverkehr. Dieses geht einher mit der Modernisierung des Flugsicherungs-Systems zur Effizienzsteigerung und Bewältigung des wachsenden Luftverkehrsaufkommens sowie dem Management von urbanen luftgestützten Mobilitätsformen und Drohnenbetrieb.

Durch Prof. Dittus wurde unter anderem mit der Princeton University eine vertiefte akademische Zusammenarbeit ausgearbeitet und die Kontakte zur Raumfahrtindustrie bei einem Besuch von Northrop Grumman, an dem auch Dr. Pelzer teilnahm, vertieft. Northrop Grumman, ist einer der weltgrößten Entwicklungsbetriebe und Hersteller von Raumfahrtsystemen und mit seinem zivilen Programm einer der Schlüsselpartner der NASA unter anderem bei der Versorgung von Raumstationen und dem Transport von Satelliten.

Auf dem Programm von Prof. Lemmer standen sowohl Verkehrs- als auch Energiethemen. Beim US Department of Energy wurde an einen Besuch des Leiters des Office of Science, Dr. Chris Fall im Sommer in Stuttgart angeknüpft und weitere Schritte in Richtung einer strategischen Zusammenarbeit unternommen. Durch den Forschungs- und Entwicklungsleiter des Transportation Technology Center Dr. Gary Fry wurde Prof. Lemmer umfassend über die Strukturen des US-amerikanischen Eisenbahnsystems und die in diesem Bereich getätigte Forschung informiert. Hierbei wurden elementare Unterschiede zum deutschen Bahnverkehr deutlich, aber auch beiderseitige Herausforderungen identifiziert.

Das DLR ist ein wichtiger Partner des im Jahr 2021 in Hamburg stattfindenden Weltkongresses für Intelligent Transport Systems (ITS). Aus den Gesprächen mit ITS America - die Organisation, die den Weltkongress im kommenden Jahr 2020 in den USA organisiert - konnte Prof. Lemmer und der Programdirektor für Verkehr Hr. Lamp hochaktuelle Erfahrungen und best-practices sowie Erkenntnisse über US-amerikanische Ansätze intelligenter Mobilität mitnehmen.

Die Vorstandsmitglieder hatten außerdem die Gelegenheit sich mit den Wissenschafts-, Wirtschafts- und Verkehrsabteilungen der deutschen Botschaft über die allgemeine wirtschafts- und forschungspolitische Lage auszutauschen und Insider-Kenntnisse über das amerikanisch-deutsche Verhältnis insgesamt zu erfahren. Die deutsche Botschaft in Washington D.C. ist ein jederzeit verlässlicher Partner und Unterstützer der internationalen Aktivitäten des DLR und deshalb ein wichtiger Partner für den bilateralen Austausch. Gleiches gilt übrigens auch für die deutschen Botschaften, Konsulate und Vertretungen in anderen Ländern.

Kontakt
  • Andreas Schütz
    Pressesprecher
    Telefon: +49 2203 601-2474
    Fax: +49 2203 601-3249
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  • Marc Jochemich
    Leiter Büro Washington
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Internationale Beziehungen
    Telefon: +49 2203 601-3752
    Linder Höhe
    51147  Köln
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