19. Februar 2020
Wasserstoff im Fokus

FDP-Land­tags­frak­ti­on zu Gast beim DLR Lam­polds­hau­sen

Gäste besichtigen Oberstufenprüfstand P5.2 am Standort Lampoldshausen
Ober­stu­fen­prüf­stand P5.2
Credit: DLR

Oberstufenprüfstand P5.2

Vor Ort mach­ten sich die Gäs­te ei­nen Ein­druck von der in Eu­ro­pa ein­ma­li­gen Prüf­stands­an­la­ge P5.2. (v.l.n.r.) Udo Frank, DLR, Ru­di Fi­scher MdL, Dr. An­ke Ko­var, Lei­te­rin DLR-Stand­orte Süd-West, Da­niel Kar­rais MdL, Prof. Dr. Erik Schwei­ckert MdL, An­dre­as Ha­ber­zettl, DLR.

Prof. Dr. Erik Schweickert, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg (MdL) und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, besuchte im Rahmen einer Delegationsreise am 18. Februar 2019 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die derzeitigen Triebwerktests im Rahmen des Ariane-Programms, die europäische Ausrichtung des ansässigen Instituts für Raumfahrtantriebe sowie dessen Aktivitäten in den Bereichen Forschung und Technologietransfer auf dem Gebiet der nachhaltigen Wasserstofftechnologie.

H2ORIZON – gemeinsame Plattform für Forschung und Industrie

25 Kilometer nördlich von Heilbronn entsteht beim DLR Lampoldshausen derzeit ein Stück Energiezukunft. In der Forschungs- und Demonstrationsanlage H2ORIZON bündelt das DLR mit dem Industriepartner ZEAG Energie AG aus Heilbronn seine Technologie- und Systemkompetenz zum Aufbau eines wasserstoffbasierten vernetzen Energiesystems. Das DLR-Institut für Raumfahrtantriebe entwickelt und betreibt Prüfstände für Raketentriebwerke und ist ein wichtiger Partner der europäischen Raumfahrt – gleichzeitig auch einer der größten Wasserstoffnutzer in Europa. In direkter Nachbarschaft befindet sich der derzeit größte Windpark im Südwesten, der vom Energieversorger ZEAG Energie betrieben wird. Auf Basis dieser einmaligen Kompetenzen und Infrastruktur bauen DLR und ZEAG gemeinsam ein wasserstoffbasiertes, vernetztes Energiesystem auf: Mittels Elektrolyse und Strom aus Windkraft soll nachhaltiger „grüner“ Wasserstoff erzeugt werden. „Mit dem Testfeld H2ORIZON wollen wir zeigen, wie Zukunftstechnologien erfolgreich zusammenkommen, wie eine lokale Sektorenkopplung von Raumfahrt, Energiewirtschaft und Verkehr funktionieren und im Megawatt-Maßstab realisiert werden kann“, erklärte Dr. Anke Kovar, Leiterin der DLR-Standorte Süd-West, anlässlich des Besuchs.

Bereit für die Zukunft: Entwicklung der Ariane 6

Darüber hinaus informierten sich die Delegationsteilnehmer über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Prüfstandstechnologie. Bereits im Februar 2019 wurde in Lampoldshausen der neue Oberstufenprüfstand P 5.2 eingeweiht. Das DLR errichtet die Anlage im Auftrag der europäischen Weltraumagentur ESA. Dort können komplette Oberstufen qualifiziert werden, was den Prüfstand europaweit einzigartig macht, die Zukunft des Standorts sichert sowie die führende Position des DLR in diesem Bereich unterstreicht. Gleichzeitig leistet das DLR einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung des Ariane-Programms und trägt zum Erhalt des eigenständigen Zugangs Europas zum Weltraum bei.

Kontakt
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    Lei­tung der Stand­orte Stutt­gart und Lam­polds­hau­sen
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Telefon: +49 711 6862-311
    Fax: +49 711 6862-636
    Pfaffenwaldring 38-40
    70569 Stuttgart
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  • Anja Kaboth
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    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

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