17. Mai 2021
Schulteams bauen Minisatelliten im Online-Modus

Mit ei­nem Mi­ni­sa­tel­li­ten die Er­de be­ob­ach­ten

Start einer Rakete mit CanSats an Bord
Start ei­ner Ra­ke­te mit Can­Sats an Bord
Bild 1/2, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Start einer Rakete mit CanSats an Bord

Beim großen Fi­na­le des jähr­li­chen Can­Sat-Wett­be­werbs star­tet in Ro­then­burg (Wüm­me) ei­ne Ra­ke­te mit Can­Sats an Bord.
CanSat-Minisatellit
Can­Sat-Mi­ni­sa­tel­lit
Bild 2/2, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

CanSat-Minisatellit

Die Auf­ga­be der Sa­tel­li­ten in der Grö­ße ei­ner Ge­trän­ke­do­se ist die Lo­ka­li­sa­ti­on von Ob­jek­ten am Bo­den – ganz ähn­lich wie das mit Raum­son­den bei der Er­for­schung von Pla­ne­ten ge­schieht.
  • Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland entwickeln und konstruieren Minisatelliten
  • Fertige CanSats starten am 25. Mai auf dem Flugplatz Rotenburg (Wümme)
  • Live-Übertragung des Events am 25. Mai ab 13:00

Während des Deutschen CanSat Explorer Wettbewerbs 2020/21 entwickeln und konstruieren neun Teams aus ganz Deutschland mit Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren ihre eigenen Minisatelliten. Die Aufgabe der Satelliten in der Größe einer Getränkedose ist die Lokalisation von Objekten am Boden – ganz ähnlich wie das mit Raumsonden bei der Erforschung von Planeten geschieht. Das Besondere beim diesjährigen Wettbewerb: Die Minisatelliten mussten unter Berücksichtigung von Kontaktbeschränkungen und Homeschooling konstruiert und gebaut werden. Am 25. Mai ist es nun soweit: Dann sollen die fertigen CanSats auf dem Flugplatz Rotenburg (Wümme) mit einer kleinen Rakete auf eine Höhe von einem Kilometer gebracht werden und zeigen, was sie können! Die Schulteams, die diesmal leider nicht vor Ort dabei sein können, werden den Event per Livestream verfolgen. Das Event kann ab 13:00 Uhr live mitverfolgt werden: CanSat Explorer Wettbewerb 2021 Live-Stream

Der Deutsche CanSat-Wettbewerb findet seit 2014 jährlich in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen aus der Luft- und Raumfahrt statt. Während der Covid-19-Pandemie wurde der Wettbewerb erstmals in rein virtueller Form durchgeführt. Innerhalb der letzten sieben Monate haben die Teams motiviert an ihren Satelliten gearbeitet und dabei innovative Ideen entwickelt. So nutzt ein Team zum Beispiel einen Ausfahrmechanismus für Kameras in Kombination mit einer kugelgelagerten Befestigung des Fallschirms, um optimale Aufnahmen während des Fluges zu machen. Neben der Konstruktion des Satelliten gehört auch die Auswertung der aufgenommenen Bilddaten zu den technischen Herausforderungen, welche die Teams lösen müssen. Ein Team greift dabei auf Künstliche Intelligenz zurück.  Ihre Ergebnisse präsentieren die Schulteams nach der Datenauswertung am 17. Juni bei einem abschließenden Online-Event vor Fachleuten der Luft- und Raumfahrtbranche.

Die Bewerbungsphase für den nächsten CanSat-Wettbewerb startet im August 2021. Weitere Informationen sowie die Richtlinien und das Bewerbungsformular unter: Cansat.de

Alle Mitveranstalter, Förderer und Partner auf einen Blick: 

Schirmherrin des Wettbewerbes ist die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung Dr. Claudia Bogedan. Folgende Einrichtungen sind an der Aktion beteiligt: ArianeGroup, Auf Distanz, Bremen Airport, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), DSI Aerospace Technologie GmbH (DSI), Europäische Union über den European Regional Development Fund, Europäische Weltraumorganisation (ESA), European Space Education Resource Office Germany (ESERO Germany), Flugplatz Rotenburg (Wümme), Gymnasium Vegesack, Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, moskito 360° Markenagentur, OHB Bremen,  Rocketronics, Ruhr-Universität Bochum, Space Rocket Technology UG, Spacebenefit e.V., Technisches Bildungszentrum Mitte, VDI e.V. Bremer Bezirksverein, Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.

Kontakt
  • Jana Hoidis
    Kom­mu­ni­ka­ti­on Bre­men, Bre­mer­ha­ven, Ham­burg, Ol­den­burg, Geest­hacht
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    Kom­mu­ni­ka­ti­on und Pres­se
    Telefon: +49 421 24420-1908
    Am Fallturm 9
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  • Dr. Dirk Stiefs
    Lei­ter DLR_School_Lab Bre­men
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