19. Oktober 2021
Synergien in den Bereichen Luftfahrt und Weltraum

De­le­ga­ti­on der Luft­waf­fe zu Gast beim DLR

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Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks und Brigadegeneral Holger Neumann im Gespräch mit DLR-Wissenschaftlern
Ge­ne­ral­leut­nant Dr. Ans­gar Rieks und Bri­ga­de­ge­ne­ral Hol­ger Neu­mann im Ge­spräch mit DLR-Wis­sen­schaft­lern
Bild 1/3, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks und Brigadegeneral Holger Neumann im Gespräch mit DLR-Wissenschaftlern

Ge­ne­ral­leut­nant Dr. Ans­gar Rieks und Bri­ga­de­ge­ne­ral Hol­ger Neu­mann im Ge­spräch mit DLR-Wis­sen­schaft­lern.
Besichtigung des Hyperschall-Windkanals
Be­sich­ti­gung des Hy­per­schall-Wind­ka­nals
Bild 2/3, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Besichtigung des Hyperschall-Windkanals

Ge­ne­ral­leut­nant Dr. Ans­gar Rieks (l.) und Bri­ga­de­ge­ne­ral Hol­ger Neu­mann (r.) be­sich­ti­gen den Hy­per­schall-Wind­ka­nal in Köln.
Die Kooperationspartner der Luftwaffe und der DLR-Sicherheits- und Verteidigungsforschung
Die Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner der Luft­waf­fe und der DLR-Si­cher­heits- und Ver­tei­di­gungs­for­schung
Bild 3/3, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Die Kooperationspartner der Luftwaffe und der DLR-Sicherheits- und Verteidigungsforschung

(v.l.n.r.) Dr. Dirk Zim­per, Pro­gramm­ko­or­di­na­tor Si­cher­heits- und Ver­tei­di­gungs­for­schung, Ge­ne­ral­leut­nant Dr. Ans­gar Rieks, Stell­ver­tre­ter des In­spek­teurs der Luft­waf­fe, Di­pl.-Ing. Chri­stoph Mül­ler, Pro­gramm­li­ni­en­ko­or­di­na­tor Wehr­tech­ni­sche For­schung und Bri­ga­de­ge­ne­ral Hol­ger Neu­mann, Ab­tei­lungs­lei­ter Wei­ter­ent­wick­lung und Pla­nung im Kom­man­do Luft­waf­fe.

Am 20. September 2021 besuchten der Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks, und der Abteilungsleiter Weiterentwicklung und Planung im Kommando Luftwaffe, Brigadegeneral Holger Neumann, den DLR-Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln.

Anlass des Besuches war der im Oktober 2020 geschlossene Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit zwischen Luftwaffe und DLR. Dabei steht die gemeinsame strategische und inhaltliche Weiterentwicklung sicherheits- und verteidigungsrelevanter Themen im Bereich Luftfahrt und Weltraum sowie das Erzielen von Synergieeffekten durch die gemeinsame Durchführung von Forschungsprojekten im Mittelpunkt.

Einem knappen Jahr der Kooperation folgte ein intensiver Austausch zwischen Institutsvertretern und der Verantwortlichen in der Luftwaffe über den aktuellen Stand der gemeinsamen Arbeiten sowie die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit. „Nicht warten bis alles geklärt ist. Machen.“, ermunterte Generalleutnant Rieks die Projektverantwortlichen beider Organisationen. Auch der Programmkoordinator der DLR Sicherheits- und Verteidigungsforschung Dr. Dirk Zimper forderte, „[...] sich gemeinsam weiterhin ambitionierte Ziele in der Zusammenarbeit zu setzen und deren Erreichung als Gradmesser der Kooperation zu sehen."

Diskutiert wurden unter anderem die Themen Fähigkeitsgewinn durch Hochfliegende Plattformen, die Einbindung des Kampfflugzeugsimulators am Standort Manching und eine Adaption des Low Noise Augmentation Systems (LNAS) des Institutes für Flugsystemtechnik. Dieses System befindet sich derzeit bei der Luftwaffe in der praktischen Erprobung und hat bereits wesentliche positive Resultate zu verzeichnen. Zu diesen gehören unter anderem die Erhöhung der Flugsicherheit im Einsatz und im Ausbildungsbetrieb, eine Vereinfachung der Ausbildung für taktische Anflüge sowie eine erhebliche Lärmreduzierung an den Heimatplätzen beim normalen Flugbetrieb.

Der Besuch wurde mit einer Führung durch den Europäischen Transsonischen Windkanal (ETW) und einem Rundgang durch die Hyperschallwindkanäle des Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik abgerundet. Dabei konnten sich die Besucher der Luftwaffe einen Eindruck verschaffen über die bestehenden DLR-Forschungsinfrastrukturen, die auch weiterhin für die Luftwaffe notwendig sein werden, um die eigene Analyse- und Bewertungsfähigkeit aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln.

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