25. November 2022
Einblick in die Forschung

Land­tags­mit­glied Ar­min Wald­bü­ßer zu Gast beim DLR Lam­polds­hau­sen

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Raumfahrt, Energie
Abgeordnete der Grünen-Landtagsfraktion zu Besuch am DLR Lampoldshausen
Ab­ge­ord­ne­te der Grü­nen-Land­tags­frak­ti­on zu Be­such am DLR Lam­polds­hau­sen
Bild 1/2, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Abgeordnete der Grünen-Landtagsfraktion zu Besuch am DLR Lampoldshausen

V.l.n.r.: Ni­klas Nüss­le, MdL, Jut­ta Nie­mann, MdL, Dr. Da­nie­la Lind­ner, Ab­tei­lungs­lei­tung An­ge­wand­te Was­ser­stoff­tech­no­lo­gie, Dr. Su­san­ne Asch­hoff, MdL, Gu­du­la Ach­ter­berg, MdL, Prof. Ste­fan Schlechtriem, Di­rek­tor In­sti­tut für Raum­fahrt­an­trie­be, Ar­min Wald­bü­ßer, MdL, Tho­mas Ein­falt, Bür­ger­meis­ter Ge­mein­de Hardt­hau­sen, Dr. An­ke Ko­var, DLR-Stand­ort­lei­tung Süd-West, Dr. Chri­stoph Kirch­ber­ger, Ab­tei­lungs­lei­tung Sa­tel­li­ten- und Or­bi­talan­trie­be, Si­mon Ha­meis­ter, Mit­ar­bei­ter der Grü­nen-Land­tags­frak­ti­on, Dr. Do­mi­nic Freu­den­mann, Ab­tei­lungs­lei­tung Che­mi­sche Treib­stoff­tech­no­lo­gi­en.
Besuch der Forschungs- und Demonstrationsplattform H2ORIZON
Be­such der For­schungs- und De­mons­tra­ti­ons­platt­form H2ORI­ZON
Bild 2/2, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Besuch der Forschungs- und Demonstrationsplattform H2ORIZON

Die De­le­ga­ti­on er­hielt an der H2ORI­ZON-An­la­ge ei­nen Ein­blick in Stand und Her­aus­for­de­run­gen der Was­ser­stoff­tech­no­lo­gie und tausch­te sich mit den DLR-For­schen­den aus.
  • Eine Delegation der Grünen-Landtagsfraktion besuchte am 24. November 2022 den DLR-Standort Lampoldshausen.
  • Schwerpunkte: Raumfahrt, Energie, Technologietransfer

Eine zehnköpfige Delegation der Grünen-Landtagsfraktion unter der Leitung des Abgeordneten Armin Waldbüßer hat am 24. November 2022 den Standort Lampoldshausen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) besucht. Das DLR ist als europäische Forschungs- und Testeinrichtung für flüssige, chemische Raketenantriebe ein wichtiger Raumfahrtstandort in Baden-Württemberg. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Aktivitäten des DLR im Bereich nachhaltiger Wasserstofftechnologien und die Forschung an fortschrittlichen Treibstoffen für Satellitenantriebe. Beim Rundgang über den Standort besichtigte die Delegation die Forschungs- und Demonstrationsplattform H2ORIZON und den Prüfstandkomplex M11. Dort testet das DLR umweltfreundliche alternative Treibstoffe für Satelliten.

DLR-Know-how für Fortschritte bei Wasserstofftechnologien

Der DLR-Standort Lampoldshausen bietet eine einmalige Entwicklungs- und Testumgebung, um Wasserstofftechnologien in der Praxis zu erproben, weiterzuentwickeln und in die Anwendung zu bringen. Die enge Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglicht eine schnelle Skalierung und industrielle Umsetzung von Technologien. „Wir schaffen eine Testplattform, um gemeinsam innovative Lösungen voranzubringen – von der Idee bis zur Marktreife. Auch über die Grenzen des DLR-Standorts hinaus, bringen wir unsere Expertise in Entwicklungsprojekten mit Wasserstoff-Systemen ein“, erläuterte Dr. Daniela Lindner. Sie leitet die Abteilung Angewandte Wasserstofftechnologien am DLR-Institut für Raumfahrtantriebe. Gemeinsam mit ihrem Team arbeitet sie zudem daran, die Wirtschaftlichkeit von Wasserstofftechnologien zu demonstrieren. Dabei spielt vor allem die Sektorenkopplung eine wichtige Rolle, also die möglichst vorteilhafte Verbindung von Anlagen, die Wasserstoff erzeugen, mit Anlagen die ihn nutzen. Dazu betrachten die DLR-Forschenden alle wichtigen Prozessschritte: von der Wasserstoffproduktion mittels Elektrolyse, dem Speichern und Transportieren bis hin zum Einsatz an den Prüfständen, in den Blockheizkraftwerken und Fahrzeugen.

Nachhaltiger Weltraum – der Grundstein für die Zukunft

Die Raumfahrt von Morgen mit neuartigen und umweltfreundlichen Treibstoffen und Antriebssystemen leistungsfähiger, kostengünstiger und sicherer zu machen – dafür arbeiten die Forscherinnen und Forscher am DLR-Institut für Raumfahrtantriebe in mehreren Projekten. Die Teams entwickeln zum Beispiel fortschrittliche Treibstoffe und untersuchen, welche Prozesse genau in den Brennkammern von Raketen ablaufen. Wichtig dabei ist das optimale Zusammenspiel aller Komponenten in einem Raketentriebwerk: von der Brennkammer über die Turbopumpen bis hin zu den Ventilen. Das DLR setzt in diesem Zusammenhang auch auf Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI). Sie helfen, das Design von Raketenmotoren zu optimieren, Prozesse in den Brennkammern besser zu verstehen und den Betrieb von Testanlagen effizienter zu gestalten. Mit dieser Expertise unterstützen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DLR die deutsche und europäische Raumfahrtindustrie bei der Entwicklung innovativer und kosteneffizienter Raketenantriebe.

Kontakt
  • Anja Kaboth
    Kom­mu­ni­ka­ti­on Lam­polds­hau­sen
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    Kom­mu­ni­ka­ti­on und Pres­se
    Telefon: +49 6298 28-201
    Fax: +49 6298 28-190
    Im Langen Grund
    74239 Hardthausen
    Kontaktieren
  • Prof. Dr.-Ing. Stefan Schlechtriem
    Di­rek­tor
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    In­sti­tut für Raum­fahrt­an­trie­be
    Im Langen Grund
    74239 Hardthausen
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