Zi­vi­le Si­cher­heits­for­schung und Du­al-Use

Flüchtlingslager Hagadera
Flücht­lings­la­ger Ha­g­ade­ra
Bild 1/4, Credit: Copernicus Sentinel data 2016

Flüchtlingslager Hagadera

Die Sen­ti­nel-2A-Sa­tel­li­ten­bild­auf­nah­me vom 11. Fe­bru­ar 2016 zeigt das Flücht­lings­la­ger Ha­g­ade­ra in Ke­nia, na­he der Gren­ze zu So­ma­lia.
Tsunami-Katastrophe aus der Luft
Ts­un­a­mi-Ka­ta­stro­phe aus der Luft
Bild 2/4, Credit: DLR

Tsunami-Katastrophe aus der Luft

Ts­un­a­mi-Ka­ta­stro­phe aus der Luft: Das Radar­bild des deut­schen Erd­be­ob­ach­tungs­sa­tel­li­ten Ter­ra­SAR-X vom März 2011 ver­an­schau­licht die Fol­gen des Ts­un­a­mis an der Ost­küs­te Ja­pans. Zu se­hen sind der Flug­ha­fen Hi­ga­shi-Mat­sus­hi­ma und der Ha­fen Is­hi­no­ma­ki in der Re­gi­on Sen­dai. Die blau­en Flä­chen zei­gen die Über­flu­tung an, die magen­ta­far­be­nen Ge­bie­te das Aus­maß der zer­stör­ten In­fra­struk­tur.
Kontrollierter Brand im Wald
Kon­trol­lier­ter Brand im Wald
Bild 3/4, Credit: Marcos López Martínez (c) Fraunhofer IOSB, 2016

Kontrollierter Brand im Wald

Das mul­ti­funk­tio­na­le Kri­sen­ma­na­ge­ment­sys­tem PHA­ROS (Pro­ject on a Mul­ti-Ha­zard Open Plat­form for Sa­tel­li­te Ba­sed Down­stream Ser­vices) un­ter­stützt Kri­sen­ma­na­ger, Ein­satz­lei­ter und Hel­fer in je­der Pha­se der Ka­ta­stro­phen­be­wäl­ti­gung. Um die Ein­satz­taug­lich­keit von PHA­ROS zu tes­ten, gin­gen die DLR-Wis­sen­schaft­ler nach Spa­ni­en. Wald­brän­de ge­hö­ren mit zu den häu­figs­ten Ge­fah­rensi­tua­tio­nen. Zu­sam­men mit den lo­ka­len Ein­satz­kräf­ten wur­de des­halb kon­trol­liert ein Wald­brand ent­facht und die­ser an­schlie­ßend mit PHA­ROS ver­mes­sen.
Detektionssystem PHYLAX
De­tek­ti­ons­sys­tem PHY­LAX
Bild 4/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Detektionssystem PHYLAX

DLR-For­scher ar­bei­ten an ei­nem la­ser­ba­sier­ten, be­rüh­rungs­lo­sen Ver­fah­ren, um Ex­plo­sivstof­fe schnell und si­cher zu de­tek­tie­ren.
Zum Ein­satz kom­men soll das La­ser­sys­tem na­mens "PHY­LAX", um Mensch und In­fra­struk­tur zu schüt­zen, zum Bei­spiel an Flug­hä­fen, öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen oder Ver­an­stal­tun­gen.

Im Mittelpunkt der zivilen Sicherheitsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) steht die Erforschung und Entwicklung von Lösungen und Technologien, die den Schutz der Bürger und der kritischen Infrastrukturen vor Schäden durch Naturkatastrophen sowie Großschadenslagen, Bedrohungen durch Terrorismus und organisierte Kriminalität gewährleisten.

Diese Lösungen tragen dazu bei, die Sicherheit der Bürger und damit ihre Lebensqualität zu erhöhen und die zivile Sicherheitswirtschaft zu stärken. Kennzeichnend dafür ist ein szenarien- und fähigkeitsorientierter Ansatz. Realitätsnahe Szenarien und benötigte Fähigkeiten bilden die Grundlage dafür, dass schwerpunkt- und disziplinübergreifend gemeinsam mit Endanwendern und Unternehmen praxisorientierte Lösungen erarbeitet und dabei gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt werden.

Kontakt
  • Dr. Martin Hellmann
    Ko­or­di­na­tor zi­vi­le Si­cher­heits­for­schung und Du­al-Use
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Pro­gramm­ko­or­di­na­ti­on Si­cher­heits­for­schung
    Telefon: +49 2203 601-4549
    Fax: +49 2203 601-3906
    Linder Höhe
    Köln
    Kontaktieren
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