Blick auf das Bruch­sys­tem im Ein­schlag­be­cken Uto­pia Pla­ni­tia

Blick auf das Bruchsystem im Einschlagbecken Utopia Planitia
Blick auf das Bruch­sys­tem im Ein­schlag­be­cken Uto­pia Pla­ni­tia
Credit: ESA/DLR/FU Berlin - CC BY-SA 3.0 IGO.

Blick auf das Bruchsystem im Einschlagbecken Utopia Planitia

Die­se Farbauf­sicht wur­de aus dem senk­recht auf die Mar­so­ber­flä­che ge­rich­te­ten Na­dir­ka­nal und den Farb­kanä­len der HR­SC er­stellt. Es zeigt ein Netz­werk rie­si­ger Brü­che in Uto­pia Pla­ni­tia. Neue For­schungs­er­geb­nis­se brin­gen die Bil­dung sol­cher "Po­ly­go­ne" in die­ser Re­gi­on in Ver­bin­dung mit ei­nem ehe­ma­li­gen Oze­an im nörd­li­chen Tief­land des Mars. Ei­ni­ge der Grä­ben wei­sen dunk­le Ab­la­ge­run­gen auf, die sich ent­lang der Gra­beno­ber­kan­te zie­hen. Es ist denk­bar, dass es sich hier­bei um Aus­trit­te dunk­ler, fein­kör­ni­ger Asche­la­gen han­delt. Sie sind vie­ler­orts die Quel­le der auf dem Mars weit ver­brei­te­ten dunk­len Dü­nen­san­de.

Diese Farbaufsicht wurde aus dem senkrecht auf die Marsoberfläche gerichteten Nadirkanal und den Farbkanälen der HRSC erstellt. Es zeigt ein Netzwerk riesiger Brüche in Utopia Planitia. Neue Forschungsergebnisse bringen die Bildung solcher "Polygone" in dieser Region in Verbindung mit einem ehemaligen Ozean im nördlichen Tiefland des Mars. Einige der Gräben weisen dunkle Ablagerungen auf, die sich entlang der Grabenoberkante ziehen. Es ist denkbar, dass es sich hierbei um Austritte dunkler, feinkörniger Aschelagen handelt. Sie sind vielerorts die Quelle der auf dem Mars weit verbreiteten dunklen Dünensande.

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