Gle­scher­netz­werk Grön­land

Gleschernetzwerk Grönland
Gle­scher­netz­werk Grön­land
Credit: DLR.

Gleschernetzwerk Grönland

Die Ver­mes­sung der Po­lar­re­gio­nen durch Tan­DEM-X ist so ge­nau, dass Glet­scher­be­we­gun­gen mit Zen­ti­me­ter­ge­nau­ig­keit und Hö­hen­ver­än­de­run­gen auf­grund der Eis­schmel­ze mit Me­ter­ge­nau­ig­keit be­stimmt wer­den kann. Ers­te Aus­wer­tun­gen ha­ben ge­zeigt, dass in ei­ni­gen Re­gio­nen, Glet­scher bis zu 30 Me­ter pro Jahr an Di­cke im Be­reich der Glet­scher­zun­gen ver­lie­ren. Das farb­ko­dier­te Ge­län­de­mo­dell zeigt hier ei­ne Re­gi­on im Nord­ost-Grön­land-Na­tio­nal­park, dem größ­ten Na­tio­nal­park der Welt. Mar­kant ist der rund fünf Ki­lo­me­ter brei­te Ele­phant Foot Glet­scher in der Bild­mit­te, der sich vom Ge­bir­ge in ei­ne fla­che Ebe­ne, den Ro­mer La­ke, aus­brei­tet.

Die Vermessung der Polarregionen durch TanDEM-X ist so genau, dass Gletscherbewegungen mit Zentimetergenauigkeit und Höhenveränderungen aufgrund der Eisschmelze mit Metergenauigkeit bestimmt werden kann. Erste Auswertungen haben gezeigt, dass in einigen Regionen, Gletscher bis zu 30 Meter pro Jahr an Dicke im Bereich der Gletscherzungen verlieren. Das farbkodierte Geländemodell zeigt hier eine Region im Nordost-Grönland-Nationalpark, dem größten Nationalpark der Welt. Markant ist der rund fünf Kilometer breite Elephant Foot Gletscher in der Bildmitte, der sich vom Gebirge in eine flache Ebene, den Romer Lake, ausbreitet.

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