Farb­ko­dier­te to­po­gra­phi­sche Bild­kar­te des Kra­ters Ko­ro­lev

Farbkodierte topographische Bildkarte des Kraters Korolev
Farb­ko­dier­te to­po­gra­phi­sche Bild­kar­te des Kra­ters Ko­ro­lev
Credit: ESA/DLR/FU Berlin - CC BY-SA 3.0 IGO.

Farbkodierte topographische Bildkarte des Kraters Korolev

Aus den un­ter ver­schie­de­nen Win­keln auf­ge­nom­me­nen Bild­strei­fen des HR­SC-Ka­me­ra­sys­tems auf Mars Ex­press wer­den di­gi­ta­le Ge­län­de­mo­del­le der Mar­so­ber­flä­che be­rech­net, die für je­den auf­ge­nom­me­nen Bild­punkt ei­ne Hö­hen­in­for­ma­ti­on bein­hal­ten. Das Re­fe­renz­ni­veau, auf den sich die Hö­hen­an­ga­ben be­zie­hen, ist ei­ne Mars­ku­gel. Nor­den ist in der Dar­stel­lung oben. Mit der Farb­ko­die­rung des di­gi­ta­len Ge­län­de­mo­dells (o. r.) las­sen sich die Hö­hen­un­ter­schie­de gut er­fas­sen: Das to­po­gra­phi­sche Pro­fil der Re­gi­on um­fasst et­wa 3500 Hö­hen­me­ter. Der Rand des 82 Ki­lo­me­ter großen Kra­ters Ko­ro­lev über­ragt die Um­ge­bung um et­wa 2000 Me­ter. Die Ober­sei­te des Glet­schers im In­nern des Kra­ters be­fin­det sich ei­ni­ge hun­dert Me­ter un­ter­halb des Kra­ter­ran­des. Durch Sub­li­ma­ti­on liegt die 1800 Me­ter di­cke Lin­se in der schüs­sel­för­mi­gen, et­was mehr als zwei Ki­lo­me­ter tie­fen Kra­ter­wöl­bung.

Aus den unter verschiedenen Winkeln aufgenommenen Bildstreifen des HRSC-Kamerasystems auf Mars Express werden digitale Geländemodelle der Marsoberfläche berechnet, die für jeden aufgenommenen Bildpunkt eine Höheninformation beinhalten. Das Referenzniveau, auf den sich die Höhenangaben beziehen, ist eine Marskugel. Norden ist in der Darstellung oben. Mit der Farbkodierung des digitalen Geländemodells (o. r.) lassen sich die Höhenunterschiede gut erfassen: Das topographische Profil der Region umfasst etwa 3500 Höhenmeter. Der Rand des 82 Kilometer großen Kraters Korolev überragt die Umgebung um etwa 2000 Meter. Die Oberseite des Gletschers im Innern des Kraters befindet sich einige hundert Meter unterhalb des Kraterrandes. Durch Sublimation liegt die 1800 Meter dicke Linse in der schüsselförmigen, etwas mehr als zwei Kilometer tiefen Kraterwölbung.

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