Ther­mo-Mi­ni und Do­sis 3D Mi­ni: Ein Astro­naut – zwei Ex­pe­ri­men­te

Thermo-Mini und Dosis 3D Mini
Ther­mo-Mi­ni und Do­sis 3D Mi­ni: Ein Astro­naut – zwei Ex­pe­ri­men­te
Credit: ESA/NASA

Thermo-Mini und Dosis 3D Mini: Ein Astronaut – zwei Experimente

Wäh­rend des Ex­pe­ri­ments Ther­mo-Mi­ni trägt Mat­thi­as Mau­rer ei­nen win­zi­gen Tem­pe­ra­tur­sen­sor in ei­nem Stirn­band, um die Ver­än­de­rung der Kör­per­tem­pe­ra­tur und die zir­ka­dia­ne Rhyth­mik bei Lang­zeit­auf­ent­hal­ten im Welt­all zu un­ter­su­chen. Sei­ne Kör­per­kern­tem­pe­ra­tur wird auch bei sei­ner nor­ma­len Ar­beit ge­mes­sen - zum Bei­spiel beim An­brin­gen der Strah­lungs­sen­so­ren für das deut­sche Ex­pe­ri­ment Do­sis 3D Mi­ni. Hier hat Mat­thi­as Mau­rer schon al­le Sen­so­ren im eu­ro­päi­schen Co­lum­bus-Mo­dul so­wie in den Ver­bin­dungs­kno­ten No­de 1 und 3 so­wie im Aus­sichts­mo­dul Cu­po­la an­ge­bracht. Mit den win­zi­gen Mess­ein­hei­ten soll der Strah­lungs­be­las­tung in­ner­halb der Raum­sta­ti­on auf den Grund ge­gan­gen wer­den.

Während des Experiments Thermo-Mini trägt Matthias Maurer einen winzigen Temperatursensor in einem Stirnband, um die Veränderung der Körpertemperatur und die zirkadiane Rhythmik bei Langzeitaufenthalten im Weltall zu untersuchen. Seine Körperkerntemperatur wird auch bei seiner normalen Arbeit gemessen - zum Beispiel beim Anbringen der Strahlungssensoren für das deutsche Experiment Dosis 3D Mini. Hier hat Matthias Maurer schon alle Sensoren im europäischen Columbus-Modul sowie in den Verbindungsknoten Node 1 und 3 sowie im Aussichtsmodul Cupola angebracht. Mit den winzigen Messeinheiten soll der Strahlungsbelastung innerhalb der Raumstation auf den Grund gegangen werden.

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