Die Ge­schich­te des DLR

Ludwig Prandtl am Wasserkanal
Lud­wig Prandtl am Was­ser­ka­nal
Bild 1/8, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Ludwig Prandtl am Wasserkanal

Lud­wig Prandtl am Was­ser­ka­nal der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Han­no­ver im Jahr 1904.
Modell des Luftschiffs "Bodensee" im kleinen Kanal der Aerodynamischen Versuchsanstalt
Mo­dell des Luft­schiffs "Bo­den­see" im klei­nen Ka­nal der Ae­ro­dy­na­mi­schen Ver­suchs­an­stalt
Bild 2/8, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Modell des Luftschiffs "Bodensee" im kleinen Kanal der Aerodynamischen Versuchsanstalt

Mo­dell des Luft­schiffs LZ 120 „Bo­den­see“ im klei­nen Wind­ka­nal der Ae­ro­dy­na­mi­schen Ver­suchs­an­stalt in Göt­tin­gen um 1919. Es war das ers­te Luft­schiff, das ei­ne voll­stän­di­ge Strom­li­ni­en­form auf­wies.
Dr. Carl Wieselsberger im Windkanal der AVA
Dr. Carl Wie­sels­ber­ger im Wind­ka­nal der AVA
Bild 3/8, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Dr. Carl Wieselsberger im Windkanal der AVA

Dr. Carl Wie­sels­ber­ger im Wind­ka­nal der AVA um 1921. Wie­sels­ber­ger pro­mo­vier­te 1922 bei Lud­wig Prandtl und wur­de 1931 an den Lehr­stuhl für Me­cha­nik in Aa­chen be­ru­fen.
Raketenprüfstand D am Standort Trauen
Ra­ke­ten­prüf­stand D am Stand­ort Trau­en
Bild 4/8, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Raketenprüfstand D am Standort Trauen

Ra­ke­ten­prüf­stand D am Stand­ort in Trau­en der Deut­schen For­schungs­an­stalt für Luft­fahrt (DFL). Hier wur­de im Jahr 1966 der Test­lauf für die Ober­stu­fe der Eu­ro­pa­ra­ke­te durch­ge­führt.
Der erste deutsche Forschungssatellit AZUR
Der ers­te deut­sche For­schungs­sa­tel­lit AZUR
Bild 5/8, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Der erste deutsche Forschungssatellit AZUR

Der ers­te deut­sche For­schungs­sa­tel­lit AZUR. Der Sa­tel­lit wur­de vor sei­nem Start im Jahr 1969 in der elek­tro­ma­gne­ti­schen In­ter­fe­renz­kam­mer der Deut­schen Ver­suchs­an­stalt für Luft- und Raum­fahrt (DVL) un­ter­sucht. Die Ver­su­che dien­ten der Aus­rich­tung der Funk­an­ten­nen an Bord des Sa­tel­li­ten, um ei­ne rei­bungs­lo­se Ver­bin­dung zwi­schen dem Sa­tel­li­ten und dem Raum­fahrt­kon­troll­zen­trum in Ober­pfaf­fen­ho­fen her­zu­stel­len.
Strukturmodell der Sonnensonde Helios
Struk­tur­mo­dell der Son­nen­son­de He­li­os
Bild 6/8, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Strukturmodell der Sonnensonde Helios

Struk­tur­mo­dell der Son­nen­son­de He­li­os bei ei­nem Vi­bra­ti­ons­test im No­vem­ber 1973. Die He­li­os-Missi­on war ein Ge­mein­schaftspro­jekt der USA und der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und hat­te das Ziel, die Son­ne mit Hil­fe zwei­er bau­glei­cher Son­den zu un­ter­su­chen. He­li­os-1 wur­de 1974 auf die Rei­se ge­schickt. He­li­os-2 folg­te im Jahr 1976.
D1-Missionskontrollzentrum am Standort Oberpfaffenhofen
D1-Missi­ons­kon­troll­zen­trum am Stand­ort Ober­pfaf­fen­ho­fen
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D1-Missionskontrollzentrum am Standort Oberpfaffenhofen

D1-Missi­ons­kon­troll­zen­trum am Stand­ort Ober­pfaf­fen­ho­fen. D1 war die ers­te Welt­raum­mis­si­on un­ter Fe­der­füh­rung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Die sie­ben­tä­gi­ge Missi­on fand im Jahr 1985 statt. Im Space­lab des Space Shutt­le „Chal­len­ger“ wur­de in die­ser Zeit 76 Ex­pe­ri­men­te durch­ge­führt. An Bord be­fan­den sich auch zwei deut­schen Astro­nau­ten: Ernst Mes­ser­schmid und Rein­hard Fur­rer.
Astronauten der Mission MIR'97
Astro­nau­ten der Missi­on MIR'97
Bild 8/8, Credit: DLR/NASA

Astronauten der Mission MIR'97

Astro­nau­ten der Missi­on MIR’97. In den 1990er Jah­re ar­bei­te die Bun­des­re­pu­blik nicht nur mit den USA, son­dern auch mit Russ­land in der be­mann­ten Raum­fahrt zu­sam­men. Im Rah­men der so­ge­nann­ten MIR-Missio­nen flog 1992 der deut­sche Kos­mo­naut Klaus-Diet­rich Fla­de auf die Raum­sta­ti­on MIR. 1997 er­hielt der deut­schen Kos­mo­naut Rein­hold Ewald den Zu­schlag für die Missi­on MIR’97.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und seine Vorgängerorganisationen blicken auf eine mehr als 110-jährige Geschichte zurück, dazu zählt eine der weltweit ersten Einrichtungen für Luftfahrtforschung. Zahlreiche Erfindungen und Forschungen, die das heutige Leben der Menschen beeinflussen und verbessern, gehen auf das DLR und seine Vorgänger zurück, wie zum Beispiel die grundlegenden Theorien vom Fliegen oder der Pfeilflügel, der den modernen Reiseflug ermöglichte.

Andererseits waren einige der DLR-Vorgängerorganisationen - wie alle deutschen Forschungseinrichtungen, die in den 30er und 40er Jahren bestanden - gleichgeschaltet und in die Kriegsanstrengungen des Dritten Reichs eingebunden. Die hierbei gemachten Forschungen unterstützten das Vorbereiten und Führen eines Angriffskriegs. Während des Zweiten Weltkriegs waren Zwangsarbeiter in den Vorgängerorganisationen des DLR eingesetzt. Der Vorgänger des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin war an Menschenversuchen in Konzentrationslagern beteiligt. Der Gründungsvater des ersten DLR-Vorläufers Ludwig Prandtl war in führender Stelle in der militärischen Forschung des nationalsozialistischen Regimes eingesetzt.

Das DLR hilft Historikern und Journalisten bei der Aufarbeitung seiner Vergangenheit. Es hat sich zum Ziel gesetzt, seine Geschichte auch durch eigene Forschungen zu thematisieren und die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorzustellen.

Das DLR hat in der jüngeren Vergangenheit bereits zahlreiche Publikationen zur Geschichte seiner Vorgängerorganisationen erstellt oder an deren Erstellung mitgewirkt. Eine Auswahl dieser Publikationen ist hier zu finden.

Eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte des DLR und seiner Vorgängerorganisationen ist in Vorbereitung.

Bildergalerie

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Video

DLR-Film von 2012 über 100 Jahre Luftfahrtforschung in Deutschland: zum Video.

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