DLR Göttingen

For­schen für die Zu­kunft

ISTAR beim Ground Vibration Test im Hangar

For­schungs­flug­zeug ISTAR beim Ground Vi­bra­ti­on Test im Han­gar

Je­des Flug­zeug schwingt im Flug oder beim Star­ten und Lan­den. Wich­tig ist hier­bei, dass kri­ti­sche Schwin­gungs­vor­gän­ge ver­mie­den wer­den. Um dies zu ge­währ­leis­ten, ist der Stand­schwin­gungs­ver­such (oder auch Ground Vi­bra­ti­on Tests, kurz GVT) ein Schlüs­sel­ele­ment, da­mit ein neu­es Luft­fahr­zeug sei­ne zer­ti­fi­zier­te Flug­taug­lich­keit über­haupt er­lan­gen kann. Ei­ne we­ni­ger auf­wän­di­ge Wei­ter­ent­wick­lung des GVT sind die so ge­nann­ten Ta­xi Vi­bra­ti­on Tests (TVT), bei de­nen das Flug­zeug auf der Lan­de­bahn rollt. Das Deut­sche Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR) hat im Ju­ni 2021 sein neu­es For­schungs­flug­zeug Fal­con 2000LX ISTAR (In-flight Sys­tems & Tech­no­lo­gy Air­bor­ne Re­se­arch) die­sen Tests er­folg­reich un­ter­zo­gen. Die Tests fan­den am DLR-Stand­ort Braun­schweig statt.


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Effiziente Windenergie erfordert Wissenschaft

Ef­fi­zi­en­te Win­d­ener­gie er­for­dert Wis­sen­schaft

Auch Wind­kraft­an­la­gen sind ae­ro­elas­ti­schen Schwi­nun­gen aus­ge­setzt. Ih­re Ro­to­ren sind nicht viel an­ders als Flug­zeug­flü­gel. Nur wer die auf­tre­ten­den Kräf­te ver­steht, kann ef­fi­zi­en­te und lär­mar­me Wind­rä­der bau­en.


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Schwingungstests am Windkraft-Rotorblatt Demoblade

Schwin­gungs­tests am Wind­kraft-Ro­tor­blatt De­mob­la­de

Montag, 25. März 2019 Test­me­tho­dik aus der Luft­fahrt auf Wind­kraft­an­la­gen über­tra­gen: DLR-For­scher tes­ten die Sta­bi­li­tät ei­nes Ro­tor­blat­tes mit 300 Be­schleu­ni­gungs- und 200 Deh­nungs­sen­so­ren.


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Bild 3/5, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
Turbinen - Die Kraftpakete der Flugzeuge und Kraftwerke

Tur­bi­nen - Die Kraft­pa­ke­te der Flug­zeu­ge und Kraft­wer­ke

In Göt­tin­gen ent­stand der Vor­läu­fer des ers­ten Strahl­trieb­werks, ent­wi­ckelt vom Phy­si­ker Hans Pabst von Ohain. Das Tur­bi­nen-Luft­strahl­trieb­werk re­vo­lu­tio­nier­te die Luft­fahrt. Auch heu­te for­schen im DLR Göt­tin­gen Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler an Tur­bi­nen – ein un­ver­zicht­ba­rer Be­stand­teil al­ler Pas­sa­gier­flug­zeu­ge und auch Kraft­wer­ke. Im­mer mit dem Ziel, lei­ser und um­welt­freund­li­cher zu wer­den.


Bild 4/5, Credit: Rolls Royce
Züge von Morgen - Zugkonzept Next Generation Train

Zü­ge von Mor­gen - Zug­kon­zept Next Ge­ne­ra­ti­on Train

Der Schie­nen­ver­kehr spielt in al­len Über­le­gun­gen ei­ner kli­maf­reund­li­che­ren Mo­bi­li­tät ei­ne große Rol­le. Da­für sol­len die Zü­ge von mor­gen um­welt­freund­li­cher und lei­ser wer­den. Ae­ro­dy­na­mi­sche For­schung spielt da­bei ei­ne ent­schei­den­de Rol­le – je schnel­ler und leich­ter die Zü­ge wer­den, um­so grö­ßer wird die­se. Fort­be­we­gung soll im­mer auch kom­for­ta­bel sein – da­für wer­den zum Bei­spiel die Kli­ma­an­la­gen an Bord von Zü­gen im DLR Göt­tin­gen un­ter­sucht.


Bild 5/5, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Göttingen gilt als die Wiege der modernen Aerodynamik. Hier wurde 1907 die weltweit erste staatliche Luftfahrtforschungseinrichtung gegründet. Seitdem werden hier wichtige Grundlagen nicht nur der modernen Luftfahrt erforscht. Heute arbeiten im DLR Göttingen gut 490 Fachleute an den Flugzeugen, Windkraftanlagen und Hochgeschwindigkeitszügen der Zukunft. Immer im Fokus: wie kann die Mobilität und Energiegewinnung von morgen effizient, umweltfreundlich und sicher sein?

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