DLR Lampoldshausen

3-2-1 – Zün­dung

Unvermeidlich, aber unschädlich

Un­ver­meid­lich, aber un­schäd­lich

Beim Test des Hauptstufentriebwerks Vulcain 2.1, das mit Flüssigwasserstoff und Flüssigsauerstoff betrieben wird, entsteht bei der Verbrennung Wasser. Zusammen mit dem beim Versuch eingesetzten Kühlwasser bildet es die charakteristische Dampfwolke über dem Testgelände und fällt später als Regen zurück auf die Erde.


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Bild 1/11, Credit: DLR (CC-BY 3.0)
Einbau des Hauptstufentriebwerks Vulcain 2.1 am Prüfstand P5

Ein­bau des Haupt­stuf­en­trieb­werks Vul­cain 2.1 am ESA-Prüf­stand P5

Seit 1990 ist der Bodenversuchsprüfstand P5 mit 65 Metern nicht nur der höchste, sondern auch der leistungsstärkste Prüfstand auf dem Testgelände in Lampoldshausen. Seit nunmehr 30 Jahren werden hier Hauptstufentriebwerke für die Ariane-Trägerraketenfamilie getestet.


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Bild 2/11, Credit: DLR (CC-BY 3.0)
Test des Oberstufentriebwerks Vinci am ESA-Prüfstand P4

Test des Ober­stuf­en­trieb­werks Vin­ci am ESA-Prüf­stand P4

Die Tests für das Oberstufentriebwerk Vinci am Höhensimulationsprüfstand P4 finden im Vakuum statt, also in einem geschlossenen System. Das verdampfte Wasser kann in den Kondensatoren rückgekühlt und wieder in den Kühlwasserkreislauf eingespeist werden. Sechs Millionen Liter Wasser werden bei einem Versuch am P4.1 benötigt, das entspricht 50.000 gefüllten Badewannen. Davon werden 95% in den Kühlkreislauf rückgeführt, lediglich 5% verdampfen bei dem Versuch in Form von reinem Wasserdampf.


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Bild 3/11, Credit: DLR (CC-BY 3.0)
Jüngstes Mitglied: der Oberstufenprüfstand P5.2

Jüngs­tes Mit­glied: der Ober­stu­fen­prüf­stand P5.2

Der Oberstufenprüfstand P5.2 ist die jüngste Ergänzung der Prüfstandsfamilie am DLR-Standort Lampoldshausen. Er komplettiert das Testportfolio durch seine Fähigkeit, gesamte Trägerraketen-Oberstufen testen zu können.


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Bild 4/11, Credit: DLR (CC-BY 3.0)
Grafische Darstellung: Oberstufe der Ariane 6 am ESA-Prüfstand P5.2

Gra­fi­sche Dar­stel­lung: Ober­stu­fe der Aria­ne 6 am ESA-Prüf­stand P5.2

Der Prüfstand P5.2 ist ausgelegt worden, um die Oberstufe der Ariane 6, das sogenannte Upper Liquide Propulsion Module (ULPM) mit dem Oberstufentriebwerk Vinci mit 180 Kilonewton Schub zu testen.


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Bild 5/11, Credit: DLR (CC-BY 3.0)
Treiber der Technologieentwicklungen: ESA-Prüfstand P3

Trei­ber der Tech­no­lo­gie­ent­wick­lun­gen: ESA-Prüf­stand P3

Ob Demonstrator-Triebwerke für neue Technologien, Brennkammern, Treibstoffkombinationen oder Triebwerkskomponenten – der P3.2 ist ein Allrounder für die unterschiedlichsten Anforderungen.


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Bild 6/11, Credit: DLR (CC-BY 3.0)
Test eines LOX/Methan-Technologiedemonstrators am ESA-Prüfstand P3

Test ei­nes LOX/Me­than-Tech­no­lo­gie­de­mons­tra­tors am ESA-Prüf­stand P3

In der Entwicklung neuer flüssiger chemischer Raumfahrtantriebe spielt die Treibstoffkombination Methan und Flüssigsauerstoff eine vielversprechende Rolle. Bereits in 2016 fanden auf dem Prüfstand P3 beim DLR Lampoldshausen in Kooperation mit ArianeGroup umfangreiche Tests eines Technologie-Demonstrators statt. Die LOX/Methan-Technologie zeichnet sich durch eine Wiederverwendbarkeit aus und ist kostengünstiger als herkömmliche Triebwerkstechnologien.


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Bild 7/11, Credit: ArianeGroup
Neue Herstellungsverfahren auf dem Prüfstand

Neue Her­stel­lungs­ver­fah­ren auf dem Prüf­stand

Am Forschungs- und Entwicklungsprüfstand P8 ist im Rahmen der ETID-Testkampagne  eine neue, 3D-gedruckte, kostengünstige Bauweise getestet worden, die bei Raketen der nächsten Trägergeneration, wie Ariane 6, eingesetzt werden soll. In einer Kooperation zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und dem Raumfahrtunternehmen ArianeGroup ist sowohl die Konstruktion als auch das Fertigungsverfahren der im 3D-Druck hergestellten Brennkammer erfolgreich demonstriert worden.


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Bild 8/11, Credit: ArianeGroup
Triebwerkstests in kleinem Maßstab

Trieb­werks­tests in klei­nem Maß­stab

Um das Verhalten von großen Triebwerken besser vorhersagen zu können, werden zunächst kleinere Triebwerke auf den Prüfstand gestellt. Wie beispielsweise am Kaltgasprüfstand P6.1: In einem experimentellen Aufbau werden Kennwerte der Methankühlung beim Wärmeübergang in einer Brennkammerwand ermittelt.


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Bild 9/11, Credit: DLR (CC-BY 3.0)
Grüne Impulse für fortschrittliche Treibstoffe

Grü­ne Im­pul­se für fort­schritt­li­che Treib­stof­fe

Das DLR Lampoldshausen hat eine hohe Kompetenz im Bereich zukünftiger Raketentreibstoffe aufgebaut. Unsere Wissenschaftler entwickeln, analysieren, bewerten und testen „Green Propellants“ in enger Zusammenarbeit mit Industrie, Universitäten und internationalen Forschungseinrichtungen. Die Prüfstände und Forschungsaufbauten in Lampoldshausen tragen wesentlich zur Entwicklung von Weltraumantrieben mit fortschrittlichen Treibstoffen bei.


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Bild 10/11, Credit: DLR (CC-BY 3.0)
Strukturen bis zur Ermüdung getestet

Struk­tu­ren bis zur Er­mü­dung ge­tes­tet

Am TMF-Prüfstand (Thermo-Mechanical-Fatigue] werden Schubkammerstrukturen unter thermischen Lasten, wie sie für Raketenantriebe repräsentativ sind, getestet. Mit Zuhilfenahme einer Bildkorrelationssoftware können die aufgenommenen Stereofotos dazu verwendet werden, 3D-Oberflächendeformationsfelder zu berechnen.


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Bild 11/11, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Moderne Triebwerksentwicklung: Seit 1959 werden hier die Antriebe getestet, mit denen sich zukünftige Raketen auf ihre Reise begeben. Das Testportfolio reicht von der Grundlagenforschung über Komponenten- und Triebwerkstests bis hin zur Erprobung ganzer Raketenstufen.

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