einBlick: Der Raumfahrtstandort Oberpfaffenhofen

For­schung im Welt­raum

Co­lum­bus-Mo­dul: La­bor bei Nacht

Im europäischen Weltraumlabor auf der ISS können bis zu drei Astronauten auf 25 Kubikmetern an wissenschaftlichen Experimenten arbeiten. Im Inneren ist Columbus mit 16 Experimentier-Regalen, sogenannten Racks ausgestattet, in denen ähnlich wie bei Einbauschränken Laborausrüstung, Computer und technische Systeme untergebracht sind. Sie können Versuchseinrichtungen von bis zu 700 Kilogramm Masse aufnehmen und bei Bedarf ausgetauscht oder ersetzt werden. Drei weitere Racks dienen als Stauraum und für die Unterbringung der Infrastruktur, vornehmlich für die Stromversorgung, Datenverteilung und Wasserpumpen sowie das Klima- und Feuerunterdrückungssystem.


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Bild 1/5, Credit: NASA/ESA.
Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst im Raumanzug

Der deut­sche ESA-Astro­naut Alex­an­der Gerst

Alexander Gerst war am 6. Juni 2018 zum zweiten Mal zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Unter der Mission "horizons - Wissen für Morgen" arbeitete er dort am größten internationalen Technologieprojekt aller Zeiten. Ab Anfang Oktober wurde er auch als erster Deutscher zum Kommandanten der ISS ernannt und ist nach insgesamt 197 Tagen im All am 20. Dezember 2018 gesund zur Erde zurückgekehrt.


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Bild 2/5, Credit: NASA.
Raketenstart: Galileo-Satelliten auf dem Weg ins All

Ra­ke­ten­start: Ga­li­leo-Sa­tel­li­ten auf dem Weg ins All

Am 27. März 2015 sind die Satelliten "Adam" und "Anastasia" mit einer russischen Sojus-Rakete vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guyana ins All gestartet. Sie sind Teil der Galileo-Flotte und sollen dem eigenständigen europäischen Satellitennavigationssystem weltweit Daten zur genauen Positionsbestimmung liefern. Zum heutigen Stand sind 26 Satelliten im Einsatz - genug, um ausschließlich mit Galileo navigieren zu können und somit die Unabhängigkeit Europas zu gewährleisten und dessen Souveränität zu unterstreichen.


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Bild 3/5, Credit: ESA/CNES/ARIANESPACE-Service Optique CSG, S. Martin.

Blick von der Raum­fäh­re At­lan­tis auf das Co­lum­bus-La­bor

Das europäische Columbus-Labor wurde auf der Mission STS-122 an der ISS montiert. Columbus ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt unter Führung der europäischen Weltraumorganisation ESA. Deutschland war und ist maßgeblich am Bau, dem Betrieb und der Nutzung von Columbus beteiligt. Das Columbus-Kontrollzentrum befindet sich im Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen.


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Bild 4/5, Credit: NASA.
Blick auf die Erde bei Nacht

Blick auf die Er­de bei Nacht

Von der ISS aus kann man die Kapsel sehen, mit der Alexander Gerst zur Erde zurückgekehrt ist. Darunter ist die Erde bei Nacht zu erkennen.


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Bild 5/5, Credit: ESA/A. Gerst.

Unendliche Weiten, unendliche Faszination – Dies treibt unsere Forscher und Entwickler immer wieder an, die Geheimnisse des Weltalls zu ergründen. Gibt es Leben auf dem Mars? Können Menschen im Weltall längerfristig überleben? Und welche Technologien braucht es dafür? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Oberpfaffenhofen entdecken mit Kreativität und Leidenschaft neue Horizonte – auch um unseren Lebensraum besser zu verstehen.

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