einBlick: Der Raumfahrtstandort Oberpfaffenhofen

For­schung für die Er­de

Aus dem All für die Er­de - 40 Jah­re Erd­be­ob­ach­tung am Deut­schen Fer­ner­kun­dungs­da­ten­zen­trum

Montag, 19. Oktober 2020 Das Deut­sche Fer­ner­kun­dungs­da­ten­zen­trum (DFD) des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) fei­ert sein 40-jäh­ri­ges Be­ste­hen. Seit 1980 emp­fängt und ana­ly­siert das DFD Auf­nah­men von Erd­be­ob­ach­tungs­sa­tel­li­ten. Über 21 Ter­abyte Da­ten­auf­kom­men wer­den dort täg­lich pro­zes­siert und ver­ar­bei­tet. Das vom DFD auf­ge­bau­te Deut­sche Sa­tel­li­ten­da­ten­ar­chiv (D-SDA) bie­tet heu­te Zu­griff auf 29 Pe­ta­byte Fer­ner­kun­dungs­da­ten aus vier Jahr­zehn­ten. Die Da­ten­men­ge ent­spricht Vi­deo­ma­te­ri­al mit ei­ner Lauf­zeit von mehr als 800 Jah­ren.Doch das DFD fei­ert nicht al­lei­ne. Vor zwan­zig Jah­ren wur­de das DLR-In­sti­tut für Me­tho­dik der Fer­ner­kun­dung (IMF) ge­grün­det. Ge­nau­so lan­ge bil­den DFD und IMF ei­nen im DLR ein­ma­li­gen In­sti­tuts­ver­bund, das heu­ti­ge Earth Ob­ser­va­ti­on Cen­ter (EOC), das als in­ter­na­tio­nal füh­ren­des Kom­pe­tenz­zen­trum für sa­tel­li­ten­ge­stütz­te Erd­be­ob­ach­tung gilt. Heu­te um­fasst das EOC die kom­plet­te Sys­tem­ket­te der Fer­ner­kun­dung und ver­eint die Kom­pe­tenz von In­ge­nieu­ren, In­for­ma­ti­kern, Phy­si­kern und Geo­wis­sen­schaft­lern.


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Video 1/3, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
Satelliten behalten die Urbanisierung der Welt im Auge

Sa­tel­li­ten be­hal­ten die Ur­ba­ni­sie­rung der Welt im Au­ge

Montag, 28. Oktober 2019 Mit­hil­fe von Erd­be­ob­ach­tung aus dem All kön­nen die dra­ma­ti­schen Ver­än­de­run­gen un­se­rer Er­de sicht­bar ge­macht und vor al­lem im Blick ge­hal­ten. Ein Trend der Ver­än­de­rung bleibt da­bei un­ge­bro­chen – es zieht die Men­schen in die Städ­te. Be­son­ders in Asi­en und Afri­ka wach­sen die Städ­te in ra­san­tem Tem­po. In­ner­halb we­ni­ger Jah­re wuch­sen sie zu Me­ga­ci­tys. Das Bild zeigt bei­spiels­wei­se das Sied­lungs­wachs­tum von 1985 bis 2015 in Shang­hai. Wie kön­nen die Chan­cen der Ur­ba­ni­sie­rung sinn­voll ge­nutzt wer­den? Wie las­sen sich die ne­ga­ti­ven Be­gleiter­schei­nun­gen des schnel­len Wachs­tums mil­dern oder gar ver­mei­den? Das sind zen­tra­le ge­sell­schaft­li­che Fra­gen der kom­men­den Jahr­zehn­te – denn die Zu­kunft ist ur­ban.


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Bild 2/3, Credit: ©DLR
Dokumentation von Umweltveränderungen

Do­ku­men­ta­ti­on von Um­welt­ver­än­de­run­gen

Montag, 6. Juli 2020 Der Kli­ma­wan­del ist heut­zu­ta­ge nicht mehr zu leug­nen. Ei­ne Fol­ge des­sen: Un­ge­fähr 17 Pro­zent des ge­sam­ten Eis­vo­lu­mens der Al­pen sind seit der Jahr­tau­send­wen­de ver­lo­ren ge­gan­gen. Das ent­spricht mehr als das Sie­ben­fa­che des Was­ser­vo­lu­mens des Starn­ber­ger Sees. For­sche­rin­nen und For­scher des DLR konn­ten die­se Ent­wick­lung un­ter an­de­rem mit­hil­fe von TAN­DEM-X-Da­ten flä­chen­de­ckend do­ku­men­tie­ren. Das Bild zeigt bei­spiels­wei­se die mit Schmelz­was­ser ge­füll­ten Glet­scher­spal­ten im un­te­ren Be­reich des Aletsch­glet­schers im Som­mer 2019. 


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Bild 3/3, Credit: Christian Sommer

Die Erde im Blick – Satelliten haben scharfe Augen: Sie können aus weiter Ferne erkennen, wie die Erdoberfläche, die Böden und Gewässer beschaffen sind und sich im Laufe der Zeit verändern. Ihre Signale werden weltweit empfangen und weiterkommuniziert. Dadurch können wir den Zustand der Erde dokumentieren und für ihre Zukunft Entwicklungsprognosen erstellen.

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