Tan­DEM-X

Strömungen im Pentland Firth

Strö­mun­gen im Pent­land Firth

Zwischen schottischem Festland und der Orkney-Insel South Ronaldsay strömt das Wasser mit großer Geschwindigkeit. Die beiden Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ermöglichen es, diese Strömung aus dem Weltall zu erkennen und auszuwerten.


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Bild 1/15, Credit: DLR.
Filigrane Landschaft in der Atacama-Wüste von Chile

Fi­li­gra­ne Land­schaft in der Ata­ca­ma-Wüs­te von Chi­le

Neben dem Vulkangebiet der Atacama-Wüste zeigt diese TanDEM-X-Aufnahme die "Salar de Uyuni", die mit insgesamt 10.000 Quadratkilometern Umfang größte Salzpfanne der Welt. Die blaue bis dunkelblaue Farbe markiert die Salzebene als den tiefsten Bereich. Das geschulte Auge kann aus dem Höhenmodell zudem die Grenzen der Gesteinsschichten lesen. Die Kenntnis der Erdoberfläche lässt wichtige Rückschlüsse auf Entstehung und Aufbau des Geländes zu.


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Bild 2/15, Credit: DLR.
Ätna in 3D

Ät­na in 3D

Die erste bistatische Aufnahme der beiden Radarsatelliten TanDEM-X und TerraSAR-X zeigt den italienischen Vulkan Ätna an der Ostküste Siziliens. Links im Bild, unterhalb der Vulkanflanke, liegt die Stadt Catania, erkennbar als Ansammlung heller Punkte. Die Aufnahme, bei der die Satelliten in einem Abstand von nur 350 Metern flogen, ist weltweit die erste, die in einer so engen Satellitenformation gemacht wurde.


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Bild 3/15, Credit: DLR.
Eisschollen an der Küste der Oktoberrevolutions-Insel

Eis­schol­len an der Küs­te der Ok­to­ber­re­vo­lu­ti­ons-In­sel

In der Bildmitte dieser TanDEM-Aufnahme sind Eisschollen im gefrorenen Meereis vor der Küste der Oktoberrevolutions-Insel zu erkennen. Sie ragen etwa drei bis zehn Meter über die Meereisfläche. Die glatten Strukturen am linken Bildrand zeigen die felsige Küste der Oktoberrevolutions-Insel. Ganz im Hintergrund, rechts und links von einem größeren Felsbrocken, sind zwei Gletscherzungen zu sehen, die an dieser Stelle ins Meer münden.


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Bild 4/15, Credit: DLR.
Madagaskar aus dem Weltall gesehen

Ma­da­gas­kar aus dem Welt­all ge­se­hen

Selbst das Auf und Ab der Wellen im Indischen Ozean - auf der Aufnahme gelblich eingefärbt - zeichnet TanDEM-X bei seinem Überflug mit einer Geschwindigkeit von 7,6 Kilometern in der Sekunde auf. Zu sehen ist auch die Veränderung des Wellengangs, wenn das Wasser durch den engen Eingang der Baie de Diego strömt. Das Wasser in der Bucht selbst, an der auch die Provinzhauptstadt Antsiranana zu erkennen ist, ist im Gegensatz zum welligen Ozean sehr ruhig und reflektiert die Radarsignale von TanDEM-X einheitlicher. Die im Süden des Gebiets verlaufenden Täler entwässern den Vulkankegel des Ambre-Bobaomby in den Indischen Ozean.


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Bild 5/15, Credit: DLR.
TanDEM-X-Bild des Hiawatha-Gletschers

Tan­DEM-X-Bild des Hia­wa­tha-Glet­schers

TanDEM-X Radaramplitudenbild der Region um Hiawatha. Die Strukturen im Eis kennzeichnen dessen Oberflächenstruktur und Dynamik. Grönlands Küsten sind durchzogen von zahlreichen Gletschern, die sich, gespeist vom Grönländischen Eisschild, Richtung Meer bewegen. Im Nordwesten findet sich bei 78,8 Grad nördlicher Breite und 67 Grad westlicher Länge der Hiawatha-Gletscher. Er entspringt in einem halbrunden Gebiet am Rande des Inlandeises und bildet eine schmale Gletscherzunge, die sich auf einer Länge von zehn Kilometern in das eisfreie Gebiet von Inglefield Land erstreckt. Hiawathas nördlicher Nachbar, der Humboldt-Gletscher, ist weitaus bekannter; dieser ergießt sich auf einer Breite von mehr als 100 Kilometern in die polaren Gewässer der Nares-Strasse. Das TanDEM-X-Bild zeigt die Region um den Hiawatha-Gletscher.


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Bild 6/15, Credit: DLR
Mount Erebus, Antarktis

Mount Ere­bus, Ant­ark­tis

Im Rahmen der deutschen Radarsatellitenmission TanDEM-X wurden erstmals die Polregionen vollständig und hochgenau vermessen - für Klimaforschung und Gewissenschaften von unschätzbarer Bedeutung. Das Geländemodell hier zeigt das Antarktisgebiet rund um den 3.794 Meter hohen Mount Erebus (links oben), ein von Gletschereis bedeckter aktive Vulkan.


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Bild 7/15, Credit: DLR
Gleschernetzwerk Grönland

Gle­scher­netz­werk Grön­land

Die Vermessung der Polarregionen durch TanDEM-X ist so genau, dass Gletscherbewegungen mit Zentimetergenauigkeit und Höhenveränderungen aufgrund der Eisschmelze mit Metergenauigkeit bestimmt werden kann. Erste Auswertungen haben gezeigt, dass in einigen Regionen, Gletscher bis zu 30 Meter pro Jahr an Dicke im Bereich der Gletscherzungen verlieren. Das farbkodierte Geländemodell zeigt hier eine Region im Nordost-Grönland-Nationalpark, dem größten Nationalpark der Welt. Markant ist der rund fünf Kilometer breite Elephant Foot Gletscher in der Bildmitte, der sich vom Gebirge in eine flache Ebene, den Romer Lake, ausbreitet.


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Bild 8/15, Credit: DLR.
Regenwald Rodung, Bolivien

Re­gen­wald Ro­dung, Bo­li­vi­en

Rodung in Santa Cruz, Bolivien: Auf den ersten Blick scheint die Natur unberührt - Waldflächen, durchzogen von Flüssen und kleineren Bergketten. Auf den zweiten Blick sind streifenartige Strukturen sichtbar - Feuchtwaldflächen, die für Plantagen gerodet wurden.


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Bild 9/15, Credit: DLR
Vulkaninsel Jeju, Südkorea

Vul­kan­in­sel Je­ju, Süd­ko­rea

Die südlich der koreanischen Halbinsel gelegene Insel Jeju ist vulkanischen Ursprungs und weist dadurch eine besondere Topographie auf. Drei Orte auf der kleine Insel wurden von der UNESCO zu natürlichen Welterbestätten ernannt, darunter den Hallasan Nationalpark. Das TanDEM-X Geländemodell zeigt links unten Hallasan, ein erloschenen Vulkan und mit 1.950 Metern der höchste Berg Südkoreas. Ringsum sind durch ihn über 365 kleine vulkanische Bergen, Lava- und Meereshöhle entstanden, die die Landschaft und Vegetation der Insel prägen.


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Bild 10/15, Credit: DLR.
Kraterlandschaft der "Nevada Test-Site"

Kra­ter­land­schaft der "Ne­va­da Test-Si­te"

Die "Nevada Test Site" war seit 1951 Schauplatz zahlreicher Atombombentests. Das Wüstenareal 100 Kilometer nordwestlich von Las Vegas ist übersät mit Explosionskratern.


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Bild 11/15, Credit: DLR
Die "Straße der Vulkane" in Equador

Die "Stra­ße der Vul­ka­ne" in Equa­dor

Das linke Bilddrittel wird dominiert vom Cotopaxi. Der sehr regelmäßige, kegelförmige Stratovulkan ist mit 5897 der zweithöchste Berg Ecuadors. In der Umgebung sind die Gipfel der Vulkane Ruminahui (4721 m), Sincholagua (4900 m) und Pasachoa (4200 m) sowie Pichincha (4784 m) sichtbar.


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Bild 12/15, Credit: DLR
Richat Struktur in Mauretanien

Ri­chat Struk­tur in Mau­re­ta­ni­en

Durch vulkanische Aktivitäten wurden in der Maur-Adrar-Wueste Sedimentschichten des Urozeans an die Erdoberfläche gedrückt. Saharawinde erodierten mit der Zeit die unterschiedlich harten Schichten der Intrusion zu konzentrischen Felsringen und Senken. Die markante Formation bildet eine Landmarke für die Astronauten.


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Bild 13/15, Credit: DLR
Die Chuquicamata-Kupfermine im Norden Chiles

Die Chu­qui­ca­ma­ta-Kup­fer­mi­ne im Nor­den Chi­les

Die Chuquicamata-Kupfermine im Norden Chiles ist der zweitgrößte Kupfertagebau der Erde. Eine Grube gewaltigen Ausmaßes zeugt von den enormen Massebewegungen. Auf einer Fläche von etwa 13 Quadratkilometern wurde das Gestein bis auf eine Tiefe von über 850 Metern abgebaut. Im Zentrum des Bildes liegt der Ort Calama ca. 10 Kilometer entfernt vom Tagebau.


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Bild 14/15, Credit: DLR
TanDEM-X-Radar-Intensitätskarte

Tan­DEM-X-Ra­dar-In­ten­si­täts­kar­te

Die TanDEM-X-Radar-Intensitätskarte lässt die drei Fahrspuren der Ice Road Trucks gut erkennen. Grund dafür ist die erhöhte Rauigkeit der drei Fahrbahnen. Sie sorgt dafür,dass sie im Bild heller als die Umgebung erscheinen. Norden ist oben im Bild.


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Bild 15/15, Credit: © DLR.

Bilder des Radar-Satellitenduos der Mission TanDEM-X.

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