Ter­ra­SAR-X

Satelliten liefern Bildmaterial zur überfluteten Stadt Passau

Ra­dar­auf­nah­me von Passau

Dienstag, 4. Juni 2013 Die Auf­nah­men des deut­schen Ra­dar­sa­tel­li­ten Ter­ra­SAR-X wer­tet das Team des Zen­trums für sa­tel­li­ten­ge­stütz­te Kri­sen­in­for­ma­ti­on (ZKI) des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) für Kar­ten­ma­te­ri­al über die über­flu­te­te Stadt Passau aus.


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Bild 1/34, Credit: DLR.
TerraSAR-X-Aufnahme des Solarturms in Jülich

Ter­ra­SAR-X-Auf­nah­me des So­lar­turms in Jü­lich

Montag, 11. März 2013 2153 Spie­gel dre­hen und wen­den sich für das So­lar­ther­mi­sche Ver­suchs­kraft­werk Jü­lich des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR), um die Son­ne auf ei­nen 22 Qua­drat­me­ter großen Re­cei­ver zu len­ken. In derr Ra­dar­auf­nah­me des Sa­tel­li­ten Ter­ra­SAR-X zeich­nen die Re­fle­xio­nen der Ra­dar­si­gna­le Turm und Spie­gel­feld nach.


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Bild 2/34, Credit: DLR.
TerraSAR-X-Bild von Elxleben

Ter­ra­SAR-X-Bild von Elx­le­ben

Dienstag, 4. Juni 2013 Auf den Radar­bil­dern des Sa­tel­li­ten Ter­ra­SAR-X sind die über­flu­te­ten Ge­bie­ten um Elx­le­ben nörd­lich von Er­furt zu se­hen. Mit die­sem Ma­te­ri­al er­stellt das Zen­trum für sa­tel­li­ten­ge­stütz­ten Kri­sen­in­for­ma­ti­on (ZKI) des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) die Kar­ten für den Ein­satz der Hel­fer.


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Bild 3/34, Credit: DLR.
TerraSAR-X-Aufnahme der Weihnachtsinsel

Ter­ra­SAR-X-Auf­nah­me der Weih­nachts­in­sel

Donnerstag, 3. Januar 2013 Ge­ra­de ein­mal 135 Qua­drat­ki­lo­me­ter groß ist die "Christ­mas Is­land" - die Weih­nachts­in­sel. Beim Blick von Ra­dar­sa­tel­lit Ter­ra­SAR-X des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) wird ei­nes deut­lich: Auf der ab­ge­le­ge­nen In­sel wu­chert der tro­pi­sche Re­gen­wald, und die Steil­küs­te macht es See­fah­rern wei­ter­hin schwer, mit dem Boot die In­sel an­zu­fah­ren.


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Bild 4/34, Credit: DLR.
Radarblick auf die Inselgruppe Santorini

Radar­blick auf die In­sel­grup­pe San­to­ri­ni

Donnerstag, 15. November 2012 Aus Auf­nah­men des Ra­dar­sa­tel­li­ten Ter­ra­SAR-X des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) er­stell­ten eng­li­sche Wis­sen­schaft­ler ei­ne Kar­te, die die Ver­än­de­run­gen der In­sel­grup­pe San­to­ri­ni wie­der­ge­ben. Aus­lö­ser für die De­for­ma­ti­on ist der un­ter­halb der In­sel­grup­pe lie­gen­de San­to­ri­ni-Vul­kan. An man­chen Stel­len ho­ben sich die Ka­me­ni-In­seln im In­ne­ren des ge­flu­te­ten Vul­kan­kra­ters um acht bis 14 Zen­ti­me­ter. Der Um­fang des ge­sam­ten Kra­ters ist seit An­fang 2011 um rund 14 Zen­ti­me­ter grö­ßer ge­wor­den. In der Aus­wer­tung der Ra­dar­da­ten zei­gen Rot- und Gelb­tö­ne, an wel­chen Stel­len sich die Er­de am stärks­ten hob. Die Hauptin­sel Thi­ra blieb of­fen­sicht­lich von der De­for­mie­rung ver­schont und ist da­her in Blau­tö­nen dar­ge­stellt.


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Bild 5/34, Credit: DLR.
Radarsatellit TerraSAR-X blickt auf die Salzwüste

Ra­dar­sa­tel­lit Ter­ra­SAR-X blickt auf die Salzwüs­te

Mittwoch, 17. Oktober 2012 Der Ra­dar­sa­tel­lit Ter­ra­SAR-X des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) um­run­det die Er­de in ei­ner Hö­he von 514 Ki­lo­me­tern. Am 23.Ju­ni 2009 um 13.40 Uhr Orts­zeit nahm er die Bon­ne­ville Salt Flats in den USA auf. Schwarz steht für die Was­ser­flä­chen und für die Ra­da­rim­pul­se, die der Sa­tel­lit aus­sen­det und die nicht zu­rück­kom­men, da sie von der glat­ten Was­sero­ber­flä­che vom Sa­tel­li­ten weg­re­flek­tiert wer­den. Auf­fäl­lig bei dem Ra­dar­fo­to aus dem All ist da­bei die Stadt Wen­do­ver, die in der lin­ken obe­ren Hälf­te des Bil­des in ih­rer vol­len Pracht leuch­tet.


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Bild 6/34, Credit: DLR
Berliner Hauptbahnhof in Bewegung

Ber­li­ner Haupt­bahn­hof in Be­we­gung

Donnerstag, 14. Juni 2012 Mit­hil­fe von Ter­ra­SAR-X-Da­ten wur­de der Haupt­bahn­hof Ber­lin im Lau­fe ei­nes Jah­res ho­ri­zon­tal und ver­ti­kal ver­mes­sen. In der war­men Jah­res­zeit dehnt sich die Stahl­kon­struk­ti­on des Ge­bäu­des aus, im Win­ter kommt es wie­der zu ei­nem Rück­gang. An­hand der Farb­punk­te sind die ma­xi­ma­len Ver­for­mun­gen im Mil­li­me­ter­be­reich zu er­ken­nen, die in­ner­halb ei­nes Jah­res ent­ste­hen. Im Bild links sind die ho­ri­zon­ta­len Be­we­gun­gen (in West-Ost Rich­tung) dar­ge­stellt, im Bild rechts die ver­ti­ka­len Be­we­gun­gen des Bahn­hofs.


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Bild 7/34, Credit: Stefan Gernhardt, TU München.
MacKenzie-Fluss im Radarblick

Ma­cKen­zie-Fluss im Radar­blick

Montag, 27. Februar 2012 Die Ra­dar­strah­len des Ter­ra­SAR-X-Sa­tel­li­ten bli­cken selbst durch die obe­ren Schnee- und Eis­schich­ten, die den ka­na­di­schen Ma­cKen­zie-Fluss be­de­cken. An­hand der Farb­nu­an­cen kön­nen die Wis­sen­schaft­ler des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) Rück­schlüs­se auf die Eis­bil­dung und die ver­schie­de­nen Un­ter­grün­de zie­hen.


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Bild 8/34, Credit: DLR
Die Wüste lebt: Das "Burning Man"-Festival ist in vollem Gange!

Die Wüs­te lebt: Das "Bur­ning Man"-Fes­ti­val ist in vol­lem Gan­ge!

Montag, 24. Oktober 2011 Im Ok­to­ber und Sep­tem­ber 2011 hat der Ra­dar­sa­tel­lit Ter­ra­SAR-X des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) ei­ni­ge ein­drucks­vol­le Auf­nah­men vom ame­ri­ka­ni­schen Fes­ti­val "Bur­ning Man" und des­sen Auf­bau auf­ge­nom­men. Die Zel­te und Fahr­zeu­ge sind auf die­sem Radar­bild vom 31. Au­gust 2011 gut zu er­ken­nen. Die künst­li­chen Struk­tu­ren wur­den nach­träg­lich ein­ge­färbt; das ei­gent­li­che Radar­bild ist schwarz­weiß.


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Bild 9/34, Credit: DLR
Istanbul gehört mit rund 15 Millionen Einwohnern zu den Megastädten der Welt

Istan­bul ge­hört mit rund 15 Mil­lio­nen Ein­woh­nern zu den Me­ga­städ­ten der Welt

Donnerstag, 19. Mai 2011 Der Blick, den Ter­ra­SAR-X aus über 500 Ki­lo­me­tern Hö­he auf die Stadt am Bos­po­rus wirft, ist prä­zi­se. So ist im Wes­ten der Flug­ha­fen zu er­ken­nen, des­sen Lan­de- und Start­bah­nen die Ra­da­rim­pul­se weit vom Sa­tel­li­ten weg­re­flek­tie­ren - da­durch er­schei­nen die as­phal­tier­ten Flä­chen als schwar­ze Li­ni­en. Dort, wo die gel­be Ein­fär­bung do­mi­niert, ste­hen die Häu­ser dicht an dicht. Da­zu hat vor al­lem der Bau der bei­den Bos­po­rus-Brücken bei­ge­tra­gen. Weit bis zum Schwar­zen Meer hin­auf schlän­gelt sich die Be­bau­ung ent­lang des Bos­po­rus. In der In­nen­stadt selbst sind nur we­ni­ge Flä­chen un­be­baut und so­mit grün ein­ge­färbt. So zum Bei­spiel an der Land­zun­ge, an der das Gol­de­ne Horn, ei­ne Bucht, in den eu­ro­päi­schen Teil hin­ein­reicht: Dort be­fin­det sich - mit ei­nem ex­klu­si­ven Pan­ora­ma­blick auf die Stadt und we­nig Nach­bar­schaft - der ehe­ma­li­ge Wohn- und Re­gie­rungs­sitz der Sul­ta­ne, der Top­ka­pi-Pa­last. Aber selbst die Schif­fe, die auf dem Mar­ma­ra-Meer oder durch den Bos­po­rus fah­ren, ent­ge­hen den Ra­dar­au­gen von Ter­ra­SAR-X nicht.


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Bild 10/34, Credit: DLR
Die Zerstörungen im Hafen von Sendai nach dem Tsunami

Die Zer­stö­run­gen im Ha­fen von Sen­dai nach dem Ts­un­a­mi

Donnerstag, 12. Mai 2011 Die Ter­ra­SAR-X-Auf­nah­me vom 12. März 2011 zeigt, dass der Ha­fen der ja­pa­ni­schen Stadt Sen­dai stark von den Ts­un­a­mi-Wel­len ver­wüs­tet wor­den ist. Die magen­ta­far­be­nen Flä­chen zei­gen den Grad der Zer­stö­rung in Form von Ge­röll und Schutt­abla­ge­run­gen an, die blau­en Flä­chen die über­schwemm­ten Ge­bie­te.


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Bild 11/34, Credit: DLR
Der Eisberg löst sich ab

Der Eis­berg löst sich ab

Dienstag, 22. Februar 2011 Wie ein Na­gel an ei­nem Sei­den­tuch zerrt, so hemmt ei­ne klei­ne In­sel - links un­ten im Bild als hel­le Form zu er­ken­nen - am Kö­ni­gin-Maud-Land das gleich­mä­ßi­ge Flie­ßen des Schel­f­eis. Der Eis­berg A 62, der sich nun vom Fim­bul-Schel­f­eis lös­te, hing schon seit Sep­tem­ber 2010 nur noch mit ei­nem schma­len, 800 Me­ter brei­ten Rest an der Eis­plat­te. Die Ris­se hat­ten sich von zwei Sei­ten an­ein­an­der an­ge­nä­hert, bis es schließ­lich zum Ab­bruch kam. Die Auf­nah­men, die Ra­dar­sa­tel­lit Ter­ra­SAR-X über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum im­mer wie­der lie­fert, sol­len den Wis­sen­schaft­lern hel­fen, das Kal­ben von Eis­ber­gen bes­ser zu ver­ste­hen. Bis­her kön­nen die Gla­zio­lo­gen näm­lich kei­ne Vor­her­sa­gen tref­fen, in wel­cher Re­gi­on wie vie­le Qua­drat­ki­lo­me­ter Eis im Jahr weg­bre­chen.


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Bild 12/34, Credit: DLR.
Der Nimrod-Gletscher umfließt einen Felsen

Der Nim­rod-Glet­scher um­fließt ei­nen Fel­sen

Mittwoch, 27. Juli 2011 Das De­tail­bild des Ra­dar­sa­tel­li­ten Ter­ra­SAR-X mit ei­ner Brei­te von et­wa 30 Ki­lo­me­tern zeigt den Nim­rod-Glet­scher in der Ant­ark­tis, wie er den Kon-Ti­ki Nu­na­tak, ei­nen Fels über der Eis­flä­che, um­spült. Da­bei sind selbst die Spal­ten im Hauptrumpf des Glet­schers zu se­hen.


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Bild 13/34, Credit: DLR.
TerraSAR-X-Aufnahme von Gabun, 60 Kilometer südöstlich der Landeshauptstadt Libreville

Ter­ra­SAR-X-Auf­nah­me von Ga­bun, 60 Ki­lo­me­ter süd­öst­lich der Lan­des­haupt­stadt Li­bre­ville

Mittwoch, 27. Juli 2011 Die Auf­nah­me des Ra­dar­sa­tel­li­ten Ter­ra­SAR-X des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) zeigt ein Ge­biet im west­afri­ka­ni­schen Staat Ga­bun. 210.000 Qua­drat­ki­lo­me­ter und da­mit 70 Pro­zent des Lan­des sind mit Wald be­deckt. Et­wa 60 Ki­lo­me­ter süd­öst­lich der Lan­des­haupt­stadt Li­bre­ville in der Nä­he der Mün­dung des Flus­ses Ko­mo hat Ter­ra­SAR-X auf un­be­wohn­tes Ge­biet ge­blickt. Die glat­te Ober­flä­che des Fluss­laufs re­flek­tiert da­bei die Ra­dar­pul­se des Sa­tel­li­ten vom Sa­tel­li­ten weg und er­scheint da­her dun­kel. Die Wald­flä­che hin­ge­gen hat aus dem Welt­all ge­se­hen ei­ne raue Tex­tur, die die ge­sen­de­ten Ra­dar­si­gna­le un­ter­schied­lich stark an Ter­ra­SAR-X zu­rück­ge­ben. Mit der Aus­wer­tung sol­cher Ra­dar­auf­nah­men er­gän­zen Wis­sen­schaft­ler der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Je­na den Wald­zu­stands­be­richt der Ver­ein­ten Na­tio­nen. Erst­mals wer­den da­für Ra­dar­da­ten aus dem Welt­all ver­wen­det.


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Bild 14/34, Credit: DLR.
Ölschlieren im Golf von Mexiko

Öl­sch­lie­ren im Golf von Me­xi­ko

Mittwoch, 27. Juli 2011 Mit ei­nem Blick nach links au­ßer der Rei­he zeich­ne­te Ter­ra­SAR-X am 9. Ju­li 2010 das Ge­biet im Golf von Me­xi­ko auf, in dem Öl aus­tritt. Die Um­welt­ka­ta­stro­phe be­gann am 20. April 2010, als nach ei­ner Ex­plo­si­on die Bohr­platt­form "De­ep­wa­ter Ho­ri­zon" sank und die Ven­ti­le nicht ge­schlos­sen wer­den konn­ten. Gut zu er­ken­nen ist auf der Ter­ra­SAR-X-Auf­nah­me die "Ar­ti­fi­ci­al Bar­ri­er Is­land", ei­ne künst­lich auf­ge­schüt­te­te In­sel öst­lich der Chan­de­leur Is­lands, die al­ler­dings von den Öl­sch­lie­ren schon wie­der um­spült wird. "Die Auf­nah­me zeigt, dass von Men­schen ge­mach­te Kon­struk­tio­nen nicht viel aus­rich­ten kön­nen", sagt Su­san­ne Leh­ner, Team­lei­te­rin der Ra­dar-Ozea­no­gra­phie im DLR-In­sti­tut für Me­tho­dik der Fer­ner­kun­dung.


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Bild 15/34, Credit: DLR.
Mexico City

Me­xi­co Ci­ty

Mittwoch, 27. Juli 2011 Der Ra­dar­sa­tel­lit Ter­ra­SAR-X des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) hat mit ei­nem Ab­stand von vier Mo­na­ten Me­xi­co Ci­ty aus dem Welt­all auf­ge­zeich­net. Die Auf­nah­me zeigt: Al­lein in­ner­halb die­ser Zeit senk­te sich der Bo­den stel­len­wei­se um zehn Zen­ti­me­ter. Dun­kel­rot ein­ge­färbt sind die Be­rei­che der me­xi­ka­ni­schen Haupt­stadt, in de­nen Ter­ra­SAR-X die größ­ten Ver­än­de­run­gen der Bo­den­hö­he ver­zeich­ne­te. Die grü­nen Ein­fär­bun­gen zei­gen Ge­bie­te, in de­nen bei der Über­la­ge­rung der bei­den Ra­dar-Auf­nah­men vom 20. Sep­tem­ber 2009 und dem 30. Ja­nu­ar 2010 kei­ne Ver­än­de­rung fest­ge­stellt wur­de. Grund für die Bo­den­ab­sen­kun­gen ist un­ter an­de­rem die Grund­was­se­rent­nah­me. Zur Er­zeu­gung des vor­lie­gen­den Bil­des wur­de das Ra­dar­in­stru­ment von Ter­ra­SAR-X in ei­nem spe­zi­el­len "Weit­win­kelm­odus", dem "Scan­SAR-Mo­dus", be­trie­ben, in dem man ei­nen Ge­län­de­strei­fen von 100 Ki­lo­me­tern Brei­te am Stück ab­bil­den kann. Da das Ra­dar nor­ma­ler­wei­se nur in der La­ge ist, ei­nen we­sent­lich klei­ne­ren Teil­be­reich von et­wa 30 Ki­lo­me­tern "aus­zu­leuch­ten", muss ein be­son­de­rer Trick an­ge­wen­det wer­den, um die grö­ße­re Strei­fen­brei­te zu er­lan­gen. Hier­zu wird der Ra­dar­strahl wie­der­holt vom Nah- zum Fern­be­reich ge­schwenkt. Schließ­lich er­gibt sich in Sum­me ein "Fleck­en­tep­pich" aus be­leuch­te­ten Ein­zels­ze­nen. Der Preis der grö­ße­ren Sze­ne ist ei­ne von drei Me­ter auf 16 Me­ter re­du­zier­te Auf­lö­sung, die aber für vie­le An­wen­dun­gen kei­ne Ein­schrän­kung dar­stellt. Mög­lich ist die­ser Auf­nah­me­mo­dus durch die elek­tro­nisch ge­steu­er­te Pha­sed Ar­ray An­ten­ne, die das schnel­le und träg­heits­lo­se Schwen­ken des Ra­dar­strahls er­mög­licht. Das Bild von Me­xi­co Ci­ty wur­de mit ei­ner ver­fei­ner­ten Schwenk­me­tho­de er­zeugt, die als TOPS-Mo­de (Ter­rain Ob­ser­va­ti­on by Pro­gres­si­ve Scans) be­kannt ist und Schwä­chen des klas­si­schen Scan­SAR, ei­ner un­gleich­mä­ßi­gen Aus­leuch­tung der ein­zel­nen Teil­flä­chen, ver­mei­det. Das Re­sul­tat ist ein Bild oh­ne Hel­lig­keits­schwan­kun­gen.


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Bild 16/34, Credit: @DLR
TerraSAR-X-Bild: Gewitter vor der Küste Panamas

Ter­ra­SAR-X-Bild: Ge­wit­ter vor der Küs­te Pa­na­mas

Das Ter­ra­SAR-X-Bild zeigt ei­ne Ge­wit­ter­zel­le mit au­ßer­ge­wöhn­lich star­ken Nie­der­schlä­gen vor der ka­ri­bi­schen Küs­te Pa­na­mas, die in der obe­ren Bild­hälf­te als schlie­ren­haf­te Er­schei­nung zu se­hen ist. Die auf­ge­nom­me­ne Sze­ne er­streckt sich über et­wa 18 Ki­lo­me­ter mal 64 Ki­lo­me­ter und wur­de im Du­al­po­la­ri­sa­ti­ons­mo­dus er­zeugt, denn hier­mit lässt sich der In­for­ma­ti­ons­ge­halt ei­ner Auf­nah­me deut­lich stei­gern. Die Far­ben er­ge­ben sich durch die Über­la­ge­rung der zwei Ein­zel­bil­der (rot und grün) des glei­chen Ge­biets, die in die­sem Mo­dus gleich­zei­tig mit un­ter­schied­lich po­la­ri­sier­ten Si­gna­len auf­ge­nom­men wur­den und ei­nem drit­ten Bild (blau), das sich aus der Dif­fe­renz der Ori­gi­nal­bil­der er­rech­nen lässt. Jetzt wer­den die un­ter­schied­li­chen Rückstreu­me­cha­nis­men sicht­bar: Die Grün­fär­bung weist auf ei­ne Ober­flä­chen­streu­ung hin - das Ra­dar­si­gnal wird da­bei oh­ne Um­we­ge di­rekt zur An­ten­ne re­flek­tiert. Rottö­ne wei­sen auf ei­ne Zwei­fach­re­fle­xi­on hin, die in die­ser Sze­ne al­ler­dings kaum zu be­ob­ach­ten ist, da sie vor al­lem in Stadt­ge­bie­ten auf­tritt. Blau­tö­ne sind im Be­reich der Ge­wit­ter­zel­le zu se­hen und kön­nen als Vo­lu­men­streu­ung ge­deu­tet wer­den, da das Si­gnal von vie­len ein­zel­nen Re­gen­trop­fen und Ha­gel­kör­nern zur Ra­dar­an­ten­ne zu­rück­ge­streut wird.


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Bild 17/34, Credit: DLR
England - Hochwasser

Eng­land - Hoch­was­ser

Dienstag, 22. Februar 2011 Ein An­wen­dungs­ge­biet von Ter­ra­SAR-X ist die Kar­tie­rung von über­schwemm­ten Ge­bie­ten bei Hoch­was­ser. Das Bild zeigt die Or­te Glou­ces­ter (un­ten im Bild) und Chel­ten­ham (rech­te Bild­mit­te) wäh­rend des Hoch­was­sers am 25.7.2007. Sehr deut­lich zu se­hen sind die sehr dunk­len, über­flu­te­ten Be­rei­che des Flus­ses Se­vern (links im ge­sam­ten Bild). Das DLR-Zen­trum für sa­tel­li­ten­ge­stüt­ze Kri­sen­in­for­ma­ti­on (ZKI) in Ober­pfaf­fen­ho­fen (Deut­sches Fern-er­kun­dungs­da­ten­zen­trum DFD), hat ak­tu­el­le Da­ten des Ter­ra­SAR-X Sa­tel­li­ten be­reits wäh­rend die­ses Hoch­was­sers für die Ab­lei­tung von Kar­ten­pro­duk­ten zur Un­ter­stüt­zung der Ein­satz­kräf­te vor Ort ein­ge­setzt. Auf­nah­me­da­tum: 25. Ju­li 2007, 06:34 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 3 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: Strip­map Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: HH


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Bild 18/34, Credit: DLR/Infoterra GmbH
Antarktis, Larsen Eisschelf

Ant­ark­tis, Lar­sen Eis­schelf

Dienstag, 22. Februar 2011 An der Ost­sei­te der Ant­ark­ti­schen Halb­in­sel liegt der Lar­sen Eis­schelf – ei­ne auf dem Meer schwim­men­de und weit über das Fest­land hin­aus ra­gen­de Eis­flä­che, die in den letz­ten Jah­ren im­mer wie­der durch spek­ta­ku­lä­re Eisab­brü­che in die Schlag­zei­len ge­riet. Der Lar­sen Eis­schelf be­steht aus drei Tei­len, die sich von Nord nach Süd ent­lang der Ost­küs­te zie­hen. Die Eis­schel­fe zer­fal­len ver­mut­lich auf Grund der in den letz­ten 50 Jah­ren deut­lich ge­stie­ge­nen Tem­pe­ra­tu­ren in der Re­gi­on. Da­mit fällt ein we­sent­li­ches Hin­der­nis für die vom Fest­land in das of­fe­ne Meer strö­men­den Glet­scher weg. Des­halb er­war­ten Wis­sen­schaft­ler ei­ne Zu­nah­me der Fliess­ge­schwin­dig­kei­ten der Fest­land­glet­scher in der Re­gi­on. Ter­ra­SAR-X er­mög­licht ei­ne we­sent­lich ge­naue­re Be­stim­mung der Fliess­ge­schwin­dig­kei­ten der Glet­scher. So­mit kön­nen Wis­sen­schaft­ler we­sent­lich ge­nau­er be­rech­nen, wie sich die Ab­schmelz­ge­schwin­dig­kei­ten der Glet­scher auf der ant­ark­ti­schen Halb­in­sel ver­hal­ten wer­den und wel­che Aus­wir­kun­gen auf die Um­welt zu er­war­ten sind. Auf­nah­me­da­tum: 26. Ju­ni 2007, 23:31 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 3 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: Strip­map Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: VV


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Bild 19/34, Credit: DLR.
Deutschland, Nördlinger Ries

Deutsch­land, Nörd­lin­ger Ries

Dienstag, 22. Februar 2011 Das Nörd­lin­ger Ries ist ei­ne fla­che, fast kreis­run­de Struk­tur, mit et­wa 20 Ki­lo­me­ter Durch­mes­ser, in­mit­ten der schwä­bi­schen Alb. Der heu­te durch Ero­si­on auf­ge­füll­te und fla­che Kra­ter ist vor et­wa 15 Mil­lio­nen Jah­ren durch den Ein­schlag ei­nes Me­teo­ri­ten ent­stan­den. Im Zen­trum liegt die Stadt Nörd­lin­gen, um­ge­ben von Fel­dern mit land-wirt­schaft­li­cher Nut­zung – die ra­di­al von der Stadt weg­lau­fen­den Struk­tu­ren do­ku­men­tie­ren dies. Im Zen­trum des Stadt­ge­biets von Nörd­lin­gen ist die Ringstruk­tur der kom­plett er­hal­te­nen Stadt­mau­er zu er­ken­nen, wel­che die Alt­stadt um­schließt. Die Da­ten von Ter­ra­SAR-X er­mög­li­chen de­tail­lier­te Un­ter­su­chun­gen fei­ner Struk­tu­ren, aber auch die Ana­ly­se von Ober­flä­chen­for­men und Land­nut­zung. In die­ser land­wirt­schaft­lich in­ten­siv ge­nutz­ten Re­gi­on, die auch geo­lo­gisch von ho­hem In­ter­es­se ist, wer­den die Ra­dar­da­ten von Ter­ra­SAR-X ei­ne wich­ti­ge Da­ten­quel­le zur Ana­ly­se und bes­se­ren land­wirt­schaft­li­chen Nut­zung sein. Auf­nah­me­da­tum: 1. Ju­li 2007, 23:00 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 1 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: High Re­so­lu­ti­on Spot­light Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: HH


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Bild 20/34, Credit: DLR.
Brasilien, Mato Grosso

Bra­si­li­en, Ma­to Gros­so

Dienstag, 22. Februar 2011 In der Pro­vinz Ma­to Gros­so im Süd­wes­ten von Bra­si­li­en le­ben auf ei­ner Flä­che, die knapp drei­mal so groß ist wie die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land nur 2,5 Mil­lio­nen Men­schen. Der Nor­den der Pro­vinz wird von den Aus­läu­fern des Re­gen­wal­des des Ama­zo­nas­ge­bie­tes do­mi­niert, der ins­be­son­de­re in den letz­ten Jah­ren stark von Ab­hol­zun­gen be­trof­fen war. Die ge­ro­de­ten Wald­ge­bie­te sind im Radar­bild auf Grund ih­res Re­fle­xi­ons­ver­hal­tens als recht­e­cki­ge, dunk­le­re Flä­chen in­ner­halb der an­sons­ten ho­mo­ge­nen Wald­flä­che zu iden­ti­fi­zie­ren. Ins­be­son­de­re in den Tro­pen ist die Er­fas­sung großer Ge­bie­te mit Sa­tel­li­ten­da­ten, die auf op­ti­schen Ka­me­ras ba­sie­ren, pro­ble­ma­tisch, da die­se Re­gi­on sehr oft un­ter dich­ten Wol­ken­schich­ten liegt. Hier kann das Ra­dar­in­stru­ment an Bord von Ter­ra­SAR-X sei­ne Fä­hig­keit aus­spie­len, auch durch Wol­ken hin­durch de­tail­lier­te Auf­nah­men der Erd­ober­flä­che zu lie­fern. Die Flus­stä­ler, die das Ge­biet durch­zie­hen sind auch un­ter der Ve­ge­ta­ti­ons­de­cke im Radar­bild zu er­ken­nen. Auf­nah­me­da­tum: 8. Ju­li 2007, 21:53 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 16 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: Scan­SAR Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: HH


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Bild 21/34, Credit: DLR.
Deutschland, Oberpfaffenhofen

Deutsch­land, Ober­pfaf­fen­ho­fen

Dienstag, 22. Februar 2011 Ei­ne Kom­bi­na­ti­on von zwei Ter­ra­SAR-X Strip­map Auf­nah­men ei­nes 30 mal 20 Ki­lo­me­ter großen Ge­bie­tes nord­west­lich von Mün­chen, vom 26. Ju­ni und 7. Ju­li, 2007. In der obe­ren Bild­mit­te er­kennt man den Flug­ha­fen Fürs­ten­feld­bruck und in der lin­ken un­te­ren Ecke das Am­per­moos nörd­lich des Am­mer­sees. Bei die­sem zeit­li­chen Ab­stand (11 Ta­ge) bil­det das Ra­dar das Ge­biet in ex­akt der glei­chen Geo­me­trie, das heißt un­ter glei­chem Blick­win­kel ab. Die Far­ben ent­spre­chen der In­ten­si­tät der Ra­dar­rückstreu­ung zu den bei­den Auf­nah­me­zeit­punk­ten (Rot: ers­te Auf­nah­me, Grün: Zwei­te Auf­nah­me, Blau: Sum­me aus bei­den Auf­nah­men). Die In­ten­si­tä­ten wer­den ins­be­son­de­re durch die Rau­hig­keit und die Feuch­te der rückstreu­en­den Flä­chen be­stimmt. Ty­pisch ist zum Bei­spiel das sehr dunk­le Er­schei­nungs­bild der re­la­tiv glat­ten Start­bah­nen auf dem Flug­ha­fen. Mit Hil­fe sol­cher Auf­nah­men las­sen sich sehr ef­fek­tiv Än­de­run­gen von Land­ober­flä­chen (zum Bei­spiel durch Ab­mä­hen von Ge­trei­de­fel­dern) ver­fol­gen. Auf­nah­me­da­tum: 26. Ju­ni und 7. Ju­li 2007, je­weils 5:26 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 3 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: Strip­map Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: VV und HH


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Bild 22/34, Credit: DLR.
Chile, Kupfermine Chuquicamata

Chi­le, Kup­fer­mi­ne Chu­qui­ca­ma­ta

Dienstag, 22. Februar 2011 Im Zen­trum der Ata­ca­ma Wüs­te an der West­küs­te Süd­ame­ri­kas liegt der größ­te Kup­fer-Ta­ge­bau der Er­de. Er­öff­net wur­de die Mi­ne zu Be­ginn des 20. Jahr­hun­derts von den ame­ri­ka­ni­schen Gug­gen­heim Brü­dern, seit Be­ginn der 70er Jah­re ist sie in staat­li­cher Hand. Ei­ne ova­le Struk­tur do­mi­niert das Bild: die größ­te von Men­schen­hand ge­schaf­fe­ne Ver­tie­fung auf der Er­de. Am lin­ken un­te­ren Rand des Ta­ge­baus liegt die Stadt Chu­qui­ca­ma­ta, die we­gen der sich aus­brei­ten­den Mi­ne heu­te fast kom­plett ver­las­sen ist. Rie­si­ge Ab­raum­hal­den der Mi­ne sind in Form ei­nes ge­wal­ti­gen "Fä­chers" zu se­hen (rechts im Bild). Die An­ga­ben über die Tie­fe der Mi­ne schwan­ken zwi­schen 600 und 1000 Me­tern. Mit der Er­stel­lung ei­nes hoch auf­ge­lös­ten di­gi­ta­len Hö­hen­mo­dells aus neu­en Da­ten von Ter­ra­SAR-X er­war­tet man sehr ge­naue Be­stim­mun­gen der vor­han­den Tie­fen. Auf­nah­me­da­tum: 1. Ju­li 2007, 23:00 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 1 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: High Re­so­lu­ti­on Spot­light Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: HH


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Bild 23/34, Credit: DLR.
Indonesien, Merapi auf Java

In­do­ne­si­en, Me­ra­pi auf Ja­va

Dienstag, 22. Februar 2011 Der Me­ra­pi auf Ja­va (In­do­ne­si­en) gilt als ei­ner der ge­fähr­lichs­ten Vul­ka­ne der Welt. Nörd­lich der Mil­lio­nen­stadt Yo­gya­kar­ta liegt der ak­ti­ve Vul­kan in­mit­ten ei­nes dicht be­sie­del­ten Ge­bie­tes. Im Bild ganz links liegt der ca. 2900 m ho­he Me­ra­pi, rechts flan­kiert von dem ver­mut­lich schla­fen­den Vul­kan Mer­ba­bu. Ter­ra­SAR-X kann zu­künf­tig mit Hil­fe von hoch­ge­nau­en in­ter­fe­ro­me­tri­schen Mes­sun­gen auch ge­rin­ge Be­we­gun­gen der Erd­ober­flä­che er­ken­nen und bei der Ana­ly­se von Vul­ka­nen hel­fen. Auf­nah­me­da­tum: 8. Ju­li 2007, 10:51 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 3 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: Strip­map Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: HH


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Bild 24/34, Credit: DLR.
Australien, Sydney, Botany Bay

Aus­tra­li­en, Syd­ney, Bo­ta­ny Bay

Dienstag, 22. Februar 2011 Der obe­re Teil die­ses Ter­ra­SAR-X Bil­des von Syd­ney zeigt die Bo­ta­ny Bay süd­lich des Flug­ha­fens. Am un­te­ren rech­ten Bildab­schnitt ist die Ba­te Bay zu se­hen. Man kann sehr gut den See­gang er­ken­nen, der aus der Tas­man­see auf die Küs­te zu­läuft. Die Wel­len ha­ben im of­fe­nen Was­ser ei­ne Län­ge von rund 150 Me­tern. Sie ver­kür­zen sich mit ab­neh­men­der Was­ser­tie­fe, bis sie schließ­lich in un­mit­tel­ba­rer Küs­ten­nä­he bre­chen. Au­ßer­dem sind so­ge­nann­te Beu­gungs­ef­fek­te, das heißt ei­ne Än­de­rung der Wel­len­lauf­rich­tung (zum Bei­spiel in der un­te­ren Bild­mit­te) zu er­ken­nen. Sol­che Ef­fek­te ha­ben eben­falls mit der Än­de­rung der Was­ser­tie­fe zu tun. Der­ar­tig hoch auf­ge­lös­te zwei­di­men­sio­na­le Auf­nah­men von See­gangs­fel­dern sind für ver­schie­de­ne An­wen­dun­gen wie Küs­ten­schutz und Schiff­fahrt von großem In­ter­es­se. Auf­nah­me­da­tum: 9. Ju­li 2007, 19:27 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 3 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: Strip­map Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: VV


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Bild 25/34, Credit: DLR.
Ägypten, Pyramiden von Gizeh

Ägyp­ten, Py­ra­mi­den von Gi­zeh

Dienstag, 22. Februar 2011 Die Py­ra­mi­den von Gi­zeh sind das ein­zi­ge der sie­ben Welt­wun­der, das heu­te noch er­hal­ten ist, und gleich­zei­tig das größ­te, je­mals von Men­schen­hand ge­schaf­fe­ne. Sie ge­hö­ren zu den be­kann­tes­ten und mit über 4.500 Jah­ren auch äl­tes­ten Bau­wer­ken der Mensch­heit. Das ab­ge­bil­de­te Ge­biet liegt auf der West­sei­te des Nils, am Rand der ägyp­ti­schen Wüs­te und cir­ca 20 Ki­lo­me­ter vom Stadt­zen­trum von Kai­ro ent­fernt. Die Aus­läu­fer der Me­tro­po­le rei­chen in­zwi­schen weit in die Wüs­te hin­ein und die Py­ra­mi­den wer­den all­mäh­lich durch neue Sied­lun­gen ein­ge­schlos­sen. Im Bild kann man die drei großen Py­ra­mi­den am Rand des Or­tes Gi­zeh gut er­ken­nen. Be­son­ders sticht da­bei das größ­te der Mo­nu­men­te her­aus - die Che­ops-Py­ra­mi­de. Aber auch die klei­ne­ren Py­ra­mi­den he­ben sich im Radar­bild gut ab. Süd­lich der Py­ra­mi­den sind Struk­tu­ren im Wüs­ten­sand sicht­bar. Ra­dar­strah­len er­mög­li­chen un­ter be­stimm­ten Be­din­gun­gen auch das Er­ken­nen von Struk­tu­ren un­ter der Ober­flä­che - dies gilt ins­be­son­de­re in Tro­cken­ge­bie­ten mit lo­cke­rem Un­ter­grund. Die­se Ei­gen­schaft er­öff­net für ar­chäo­lo­gi­sche Fra­gen neue Mög­lich­kei­ten und stellt ein wei­te­res For­schungs­ge­biet für die An­wen­dung von Ter­ra­SAR-X-Da­ten dar. Auf­nah­me­da­tum: 2. Ju­li 2007, 03:47 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 1 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: High Re­so­lu­ti­on Spot­light Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: HH


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Bild 26/34, Credit: DLR.
Spanien, Strasse von Gibraltar

Spa­ni­en, Stras­se von Gi­bral­tar

Dienstag, 22. Februar 2011 In der Bild­mit­te ist die Stras­se von Gi­bral­tar zu se­hen - das Tor zwi­schen At­lan­tik und Mit­tel­meer. Die zahl­rei­chen hel­len Punk­te re­prä­sen­tie­ren Schif­fe und do­ku­men­tie­ren, wie stark die Meeren­ge be­fah­ren ist. Auf der Nord­sei­te liegt Gi­bral­tar, ge­gen­über auf der Süd­sei­te Ma­rok­ko. Eben­falls auf der spa­ni­schen Nord­sei­te ragt ei­ne In­sel in den At­lan­tik - ein der Stadt Ta­ri­fa vor­ge­la­ger­tes Stück Fest­land, der süd­lichs­te Punkt des eu­ro­päi­schen Fest­lan­des. Die Da­ten von Ter­ra­SAR-X wer­den in na­her Zu­kunft zur Über­wa­chung des Schiffs­ver­kehrs so­wie zum Auf­de­cken von Ver­schmut­zun­gen der Mee­re mit Öl bei­tra­gen. Dar­über hin­aus wird Ter­ra­SAR-X auch Ozea­no­gra­phen un­ter­stütz­ten, bei­spiels­wei­se bei der Er­mitt­lung von Strö­mungs­ge­schwin­dig­kei­ten. Auf­nah­me­da­tum: 9. Ju­li 2007, 06:29 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 3 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: Strip­map Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: HH


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Bild 27/34, Credit: DLR.
Italien, Autostrada del Sole

Ita­li­en, Au­to­stra­da del So­le

Dienstag, 22. Februar 2011 Ter­ra­SAR-X kann in ei­nem neu­ar­ti­gen Ab­bil­dungs­mo­dus be­trie­ben wer­den, der es er­laubt, be­weg­te Ob­jek­te in den Bil­dern zu de­tek­tie­ren und de­ren Ge­schwin­dig­keit zu mes­sen. Die­se Fä­hig­keit wird be­nutzt, um Mee­res­s­trö­mun­gen zu ver­mes­sen, aber auch, um die Ge­schwin­dig­keit von Schif­fen oder Au­tos zu be­stim­men. Das Bild zeigt die Au­to­bahn A1 (Au­to­stra­da del So­le). Das auf­ge­nom­me­ne Teil­stück be­fin­det sich ca. 100 km süd­öst­lich von Rom. Durch das Ra­dar­ab­bil­dungs­ver­fah­ren, das den Dopp­ler­ef­fekt nutzt, wer­den fah­ren­de Au­tos von der Stra­ße ver­setzt ab­ge­bil­det. Der Ver­satz ist ein Maß für die Ge­schwin­dig­keit der Fahr­zeu­ge. Ter­ra­SAR-X ist mit sei­nem neu­en Mo­dus in der La­ge, die­se Fahr­zeu­ge auch ab­seits der Stra­ße zu ent­de­cken, so dass ihr Ab­stand zur Fahr­bahn er­mit­telt wer­den kann. Die ro­ten Qua­dra­te mar­kie­ren die Fahr­zeu­ge, die far­bi­gen Drei­e­cke auf der Stra­ße mar­kie­ren ih­re tat­säch­li­che Po­si­ti­on, wo­bei die Far­be ih­re Ge­schwin­dig­keit an­gibt. Die­se Da­ten wer­den zu­künf­tig von Ver­kehrs­for­schern ge­nutzt, die ne­ben den Da­ten aus lo­kal an­ge­brach­ten Stra­ßen­sen­so­ren auch ein flä­chi­ges Bild des Ver­kehrs­ge­sche­hens in ih­re Mo­del­le in­te­grie­ren wol­len, um Stö­run­gen bes­ser vor­her­sa­gen und ma­na­gen zu kön­nen. Dies ist be­son­ders wich­tig in Ka­ta­stro­phen­fäl­len und bei Großer­eig­nis­sen, bei de­nen bis­he­ri­ge Ver­kehrs­mo­del­le ver­sa­gen kön­nen. Ei­ne in­di­vi­du­el­le Iden­ti­fi­zie­rung der Au­tos ist mit die­sen Da­ten nicht mög­lich, für die Ver­kehrs­for­schung aber auch nicht nö­tig.


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Bild 28/34, Credit: DLR.
USA, Gebiet nahe Las Vegas

USA, Ge­biet na­he Las Ve­gas

Dienstag, 22. Februar 2011 Das Bild zeigt ei­nen Aus­schnitt in der Nä­he von Las Ve­gas, süd­lich von Boul­der Ci­ty, rechts das hoch auf­ge­lös­te Ter­ra­SAR-X Hö­hen­mo­dell und links zum Ver­gleich das welt­weit ver­füg­ba­re Hö­hen­mo­dell aus der Shutt­le Ra­dar To­po­gra­phy Missi­on (SRTM) aus dem Jahr 2000, an der auch das DLR be­tei­ligt war. Als Ra­dar­sa­tel­lit kann Ter­ra­SAR-X welt­weit hoch­genau die Erd­ober­flä­che ver­mes­sen und die Grund­la­ge für die Be­rech­nung von sehr hoch auf­ge­lös­ten di­gi­ta­len Hö­hen­mo­del­len lie­fern. Da­für sind al­ler­dings min­des­tens zwei Über­flü­ge not­wen­dig, da­mit der Sa­tel­lit das­sel­be Ge­län­de in zwei un­ter­schied­li­chen "Blick­win­keln" auf­neh­men kann. Wenn sich zwi­schen­durch durch Re­gen oder Wind die Re­fle­xi­ons­ei­gen­schaf­ten der Erd­ober­flä­che ver­än­dern, be­ein­flusst die­ses die Qua­li­tät des ab­ge­lei­te­ten Hö­hen­mo­dells. Des­halb sind im Mo­ment vor al­lem Tro­cken­ge­bie­te auf Grund der ge­rin­ge­ren Ver­än­de­run­gen an der Erd­ober­flä­che die be­vor­zug­ten Auf­nah­me- und Test­ge­bie­te für die Ab­lei­tung di­gi­ta­ler Hö­hen­mo­del­le. Die­se Ein­schrän­kung wird in Zu­kunft mit der Tan­dem-X Missi­on be­sei­tigt. Hier­bei wird ein na­he­zu bau­glei­cher Sa­tel­lit auf ei­nen qua­si par­al­le­len Or­bit ge­bracht. Bei­de Sa­tel­li­ten zu­sam­men kön­nen als "Tan­dem" gleich­zei­tig ein Ge­biet auf­neh­men und er­mög­li­chen so die di­rek­te Ab­lei­tung von räum­lich sehr hoch auf­ge­lös­ten di­gi­ta­len Hö­hen­mo­del­len welt­weit. Auf­nah­me­da­tum: 7. Ju­li 2007, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 1 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: Spot­light Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: VV


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Bild 29/34, Credit: DLR.
Mauretanien, Guelb er Richat

Mau­re­ta­ni­en, Guelb er Ri­chat

Dienstag, 22. Februar 2011 Die­se Ringstruk­tur im Bild liegt in Oua­da­ne in Mau­re­ta­ni­en, sie hat ei­nen Durch­mes­ser von et­wa 45 Ki­lo­me­ter. Sie fin­det schon seit den ers­ten Raum­fahrt-Missio­nen die be­son­de­re Auf­merk­sam­keit bei den Astro­nau­ten, denn auf Grund ih­rer gu­ten Er­kenn­bar­keit aus dem Welt­raum dient sie Astro- und Kos­mo­nau­ten in der Erd­um­lauf­bahn als ein­deu­ti­ge Ori­en­tie­rungs­hil­fe. Sie be­steht aus spät­pro­tero­zo­i­schen bis or­do­vi­zi­schen (Al­ter rund 0,6 bis 0,5 Mil­li­ar­den Jah­re) Kal­ken, Do­lo­mi­ten und Brec­ci­en, die zen­tral ge­ho­ben und dann ab­ge­tra­gen wur­den. Die Ent­ste­hung der ur­sprüng­lich als Me­teo­ri­ten­kra­ter ge­deu­te­ten Struk­tur ist noch im­mer nicht zwei­fels­frei ge­klärt. Un­ter­su­chun­gen der im Zen­trum der Struk­tur vor­herr­schen­den Mag­ma­ti­te le­gen je­doch ei­ne Deu­tung als Aus­wir­kung ei­nes krei­de­zeit­li­chen Al­ka­li­kom­ple­xes na­he. Ob­wohl die aus­tre­ten­den Schich­ten größ­ten­teils nur Ge­län­de­kan­ten von we­ni­gen Me­tern Hö­he bil­den, las­sen sich die­se, be­dingt durch die Ober­flä­chen­be­schaf­fen­heit, im Ter­ra­SAR-X-Radar­bild her­vor­ra­gend er­ken­nen und kar­tie­ren. Auf­nah­me­da­tum: 8. Ju­li 2007, 18:53 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 16 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: Scan­SAR Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: VV


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Bild 30/34, Credit: DLR
Neuseeland, Mt. Egmont (Taranaki)

Neu­see­land, Mt. Eg­mont (Ta­rana­ki)

Dienstag, 22. Februar 2011 Ein­drucks­voll prä­sen­tiert sich der bei­na­he run­de Vul­kan­ke­gel des Mount Eg­mont auf der Nord­in­sel Neu­see­lands. Die Form die­ses Vul­kans be­steht in die­ser Aus­prä­gung ver­mut­lich erst seit rund 10.000 Jah­ren, auch sei­ne Hö­he von 2.518 Me­tern hat er erst da­mals er­reicht. La­va­strö­me von äl­te­ren Aus­brü­chen be­de­cken ei­nen Groß­teil der Um­ge­bung, sie er­stre­cken sich über et­wa 25 Ki­lo­me­ter in Rich­tung Oze­an und for­men ei­ne ring­för­mi­ge, gut sicht­ba­re Ebe­ne. Der Na­me, den die Mao­ri die­sem Berg ge­ge­ben ha­ben, lau­tet "Ta­rana­ki", was so­viel be­deu­tet wie "oh­ne Ve­ge­ta­ti­on". Noch vor we­ni­gen tau­send Jah­ren wa­ren die tie­fer ge­le­ge­nen Ebe­nen voll­stän­dig von dich­ten Wäl­dern be­deckt. Heu­te gibt es nur noch an den Hän­gen des Ta­rana­ki die Ur­wäl­der des Eg­mont-Na­tio­nal­parks, der sich wie mit dem Zir­kel ge­zo­gen vom in­ten­siv ge­nutz­ten Acker- und Wei­de­land in sei­ner Um­ge­bung ab­hebt. Auf dem Gip­fel be­fin­den sich ei­ni­ge Schnee­fel­der, al­ler­dings kei­ne Glet­scher. Im Som­mer ist die Spit­ze häu­fig voll­stän­dig eis­frei, wäh­rend im Win­ter auf dem klei­nen Man­ga­nui-Ski­feld Win­ter­sport be­trie­ben wer­den kann. Auf­nah­me­da­tum: 15. Ju­li 2007, 07:07 UTC, Ori­gi­nal­auf­lö­sung: 3 Me­ter (Bild­dar­stel­lung re­du­ziert), Mo­dus: Strip­map Mo­de, Po­la­ri­sa­ti­on: VV


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Bild 31/34, Credit: DLR.
Deutschland, Insel Sylt

Deutsch­land, In­sel Sylt

Dienstag, 22. Februar 2011 Für die Er­stel­lung die­ser Auf­nah­me wur­den drei Bil­der von Ter­ra­SAR-X über­ein­an­der ge­legt. Die ein­zel­nen Da­ten­sät­ze wur­den am 22., 24. und 27. Ok­to­ber 2007 auf­ge­nom­men. Al­le Ge­bie­te, in de­nen zwi­schen den Auf­nah­me­zeit­punk­ten Ver­än­de­run­gen statt­fan­den er­schei­nen in Blau und Grün - ins­be­son­de­re die durch die Ge­zei­ten be­ein­fluss­ten Ge­bie­te des Wat­ten­mee­res. Hier ver­än­dert sich durch den Wech­sel zwi­schen Eb­be und Flut der Was­ser­stand von Auf­nah­me zu Auf­nah­me. Die Land­flä­chen er­schei­nen auf Grund der re­la­tiv ge­rin­gen Ver­än­de­run­gen in­ner­halb der fünf Ta­ge in Grau- und Braun­tö­nen.


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Bild 32/34, Credit: DLR.
Patagonien, Upsala-Gletscher

Pa­ta­go­ni­en, Up­sa­la-Glet­scher

Dienstag, 22. Februar 2011 Das Ter­ra­SAR-X-Bild vom 7. Ja­nu­ar 2008 zeigt die Zun­ge des Up­sa­la-Glet­schers in Pa­ta­go­ni­en (glat­ter, hell­grau­er Bild­be­reich), der in den nord-west­li­chen Arm des La­go Ar­gen­ti­no (dunk­ler Bild­be­reich) kalbt. Mit ei­nem Ein­zugs­ge­biet von 870 Qua­drat­ki­lo­me­ter ist der Uspa­la-Glet­scher der dritt­größ­te Aus­fluss-Glet­scher des süd­li­chen Pa­ta­go­ni­schen Eis­fel­des. Un­ter­su­chun­gen zum Ver­hal­ten der Glet­scher in Pa­ta­go­ni­en sind ein wich­ti­ger Bei­trag zum Ver­ständ­nis glo­ba­ler Kli­ma­än­de­run­gen. Dank der ho­hen räum­li­chen Auf­lö­sung des Ra­dars und der Sen­si­ti­vi­tät von X-Band Da­ten be­tref­fend die Struk­tur von Schnee und Eis, bie­tet Ter­ra­SAR-X her­vor­ra­gen­de Mög­lich­kei­ten, um die Glet­scher­be­we­gung zu kar­tie­ren. Be­son­ders in­ter­essant ist die Ge­schwin­dig­keit an der kal­ben­den Glet­scher­front, da der Eis­ex­port durch Kal­ben ei­ne wich­ti­ge Kom­po­nen­te der Glet­scher­mas­sen­bi­lanz ist. Im Was­ser sind die ab­ge­bro­che­nen Eis­ber­ge als hel­le Punk­te zu er­ken­nen.


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Bild 33/34, Credit: DLR.
Lavaaustritt im Holuhraun-Lavafeld, 40 Kilometer nördlich des Zentralvulkans Bardarbunga

La­vaaustritt im Hol­uhraun-La­va­feld, 40 Ki­lo­me­ter nörd­lich des Zen­tral­vul­kans Bard­ar­bun­ga

Dienstag, 9. September 2014 Hol­uhraun ist ein La­va­feld im is­län­di­schen Hoch­land nörd­lich des Vat­na­jö­kull-Glet­schers und ge­hört zum Bard­ar­bun­ga-Vul­kan­sys­tem. Auf die­sem Bild des deut­schen Ra­dar­sa­tel­li­ten Ter­ra­SAR-X ist die frisch aus­ge­tre­te­ne La­va in der rech­ten Bild­hälf­te gut zu er­ken­nen. Die hel­le­ren Be­rei­che im Bild, die zur bes­se­ren Sicht­bar­keit zu­sätz­lich röt­lich mar­kiert sind, zei­gen ei­ne Ver­än­de­rung in der Am­pli­tu­de - der Hel­lig­keit des Ra­dar­si­gnals, das zum Sa­tel­li­ten zu­rück­kommt. Denn die raue Ober­flä­che frisch er­kal­te­ter La­va streut sehr stark zu­rück und er­scheint da­durch hell. Glat­te Ober­flä­chen wie bei­spiels­wei­se Was­ser re­flek­tie­ren den ein­fal­len­den Ra­dar­strahl vom Sa­tel­li­ten weg und er­schei­nen da­her auf den Bil­dern dun­kel, wie der Kra­ter­see des Vul­kans As­kia in der un­te­ren Bild­mit­te. Nor­den ist links.


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Bild 34/34, Credit: DLR.

Aufnahmen des Radarsatelliten TerraSAR-X, der insbesondere die Landmassen der Erde in Augenschein nimmt. Dazu gehören die Kartierung unserer Waldflächen, die Erstellung und regelmäßige Aktualisierung von Landnutzungskarten, die Erfassung von Feldfruchtarten auf landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie die Erforschung und Überwachung geologisch aktiver Gebiete wie Vulkan- und Erdbebenregionen.

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