PET-MRT mit Unterschenkelspule und Fußhalterung
PET-MRT mit Un­ter­schen­kel­spu­le und Fuß­hal­te­rung
Bild 1/4, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

PET-MRT mit Unterschenkelspule und Fußhalterung

Mit dem PET-MRT-Ge­rät kön­nen phy­sio­lo­gi­sche Ver­än­de­run­gen auf­grund ver­schie­de­ner Fak­to­ren wie z.B. Bett­ru­he, Kopf­tief­la­ge, Hy­po­xie, Schla­f­ent­zug oder ei­ne Raum­fahrt­mis­si­on un­ter­sucht wer­den. 
PET-MRT mit Proband im :envihab
PET-MRT mit Pro­band im :en­vi­hab
Bild 2/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

PET-MRT mit Proband im :envihab

DLR-PET-MRT bei ei­nem MRT Kopf-Scan und gleich­zei­ti­ger Nut­zung der Un­ter­druck-Vor­rich­tung und mit Pa­ti­en­ten­mo­ni­to­ring
DLR-PET-MRT
DLR-PET-MRT
Bild 3/4, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

DLR-PET-MRT

DLR-PET-MRT mit Kopf­spu­le
DLR-PET-MRT
DLR-PET-MRT
Bild 4/4, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

DLR-PET-MRT

DLR-PET-MRT mit Un­ter­druck-Vor­rich­tung

Mit dem PET-MRT, Modul 4 in der DLR-Forschungseinrichtung :envihab des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln können u.a. physiologische Veränderungen untersucht werden, die bei Menschen bei Langzeitraumflügen auftreten können. Dieses Wissen wiederum lässt sich auf körperliche Belastungen übertragen, denen der Mensch unter ungünstigen Bedingungen auch auf der Erde ausgesetzt ist.

Mit dem PET-MRT-Gerät des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) können physiologische Veränderungen aufgrund verschiedener Faktoren wie z.B. Bettruhe, Kopftieflage, Hypoxie, Schlafentzug oder eine Raumfahrtmission untersucht werden. Die Auswirkung dieser Faktoren auf die menschliche Physiologie bietet die Gelegenheit einmaliger Grundlagenforschung wie zum Beispiel die Quantifizierung von Natrium im Gewebe und des Energie-Stoffwechsels mit der Phosphor-Spektroskopie. Der PET-Scanner wird zur Quantifizierung der räumlichen Verteilung von Tracer-Substanzen eingesetzt. Bei diesem hochsensitiven Verfahren können metabolische Prozesse im Gehirn erfasst werden.

Grundlagenforschung zur Wirkung von Lanzeitraumflügen

Im Gegensatz zu einem klinischen Scanner wurde das PET-MRT derart modifiziert, dass spezielle MRT-Verfahren anwendbar sind. Dazu gehören: Natrium-Bildgebung (23Na MRI), Phosphor-Spektroskopie (31P MRS), Perfusions- und Diffusionsmessung und die funktionale Bildgebung (fMRI). Hinzu kommt, dass dieser Scanner aus einem Kombinationsgerät aus PET (Positronen-Emissions-Tomographie) und MRT (Magnetresonanztomographie) besteht, wobei beide Systeme simultan eingesetzt werden können.

Insbesondere die Nähe des Modul 4 zu den anderen Einrichtungen des :envihab, der Probandenstation, der Unterdruckkammer, dem Physiologielabor und der Zentrifuge, erlaubt die direkte Untersuchung der Probanden während oder nach Interventionen. Interventionen können dabei Training, Schlafentzug, Kopftieflage, lokale Immobilisation, Bettruhe oder eine veränderte Luftzusammensetzung sein (Normobare Hypoxie oder erhöhte CO2-Konzentration). Diese Konstellation erlaubt komplexe, integrative Studien. 

Kontakt
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    Lei­tung Zen­tra­les In­ves­ti­ti­ons­ma­na­ge­ment
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
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    Linder Höhe
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  • Alex Hoff
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