Psy­cho­lo­gie­la­bor

Aufenthaltsraum
Auf­ent­halts­raum
Bild 1/4, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Aufenthaltsraum

Auf­ent­halts­raum der ESA-Astro­nau­ten nach ih­rer Rück­kehr von der ISS ins :en­vi­hab
Probandenzimmer
Pro­ban­den­zim­mer
Bild 2/4, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Probandenzimmer

Im DLR-In­sti­tut für Luft- und Raum­fahrt­me­di­zin in Köln un­ter­su­chen Wis­sen­schaft­ler, wie sich ex­tre­me Ar­beits­be­din­gun­gen (z.B. Iso­la­ti­on und Stress) auf die Psy­che und Leis­tungs­fä­hig­keit der Be­trof­fe­nen aus­wir­ken und ent­wi­ckeln Me­tho­den zur Prä­ven­ti­on, die auch in der Me­di­zin An­wen­dung fin­den.
Küche in Modul 5
Kü­che in Mo­dul 5
Bild 3/4, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Küche in Modul 5

Im DLR-In­sti­tut für Luft- und Raum­fahrt­me­di­zin in Köln un­ter­su­chen Wis­sen­schaft­ler, wie sich ex­tre­me Ar­beits­be­din­gun­gen (z.B. Iso­la­ti­on und Stress) auf die Psy­che und Leis­tungs­fä­hig­keit der Be­trof­fe­nen aus­wir­ken und ent­wi­ckeln Me­tho­den zur Prä­ven­ti­on, die auch in der Me­di­zin An­wen­dung fin­den.
Bäder in Modul 5
Bä­der in Mo­dul 5
Bild 4/4, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Bäder in Modul 5

Im DLR-In­sti­tut für Luft- und Raum­fahrt­me­di­zin in Köln un­ter­su­chen Wis­sen­schaft­ler, wie sich ex­tre­me Ar­beits­be­din­gun­gen (z.B. Iso­la­ti­on und Stress) auf die Psy­che und Leis­tungs­fä­hig­keit der Be­trof­fe­nen aus­wir­ken und ent­wi­ckeln Me­tho­den zur Prä­ven­ti­on, die auch in der Me­di­zin An­wen­dung fin­den.

Im Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Psychologielabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), wie sich extreme Arbeitsbedingungen (z.B. Isolation und Stress) auf die Psyche und Leistungsfähigkeit der Betroffenen auswirken und entwickeln Methoden zur Prävention, die auch in der Medizin Anwendung finden.

ESA-Astronautinnen- und Astronauten nutzen speziell den schallreduzierten Bereich des Moduls: Während des sogenannten Direct Return, der Phase im Anschluss an die Rückkehr der europäischen Astronautinnen und Astronauten von der ISS, halten sich die Raumfahrerinnen und Raumfahrer und die Missionscrew in diesem Modul auf. Sowohl als Wohnbereich sowie als Kontrollzentrale bietet es aufgrund der Ausstattung und Lage ideale Bedingungen für die wissenschaftlichen und medizinischen Untersuchungen der Astronautinnen und Astronauten.

Arbeiten unter Extrembedingungen

Wie wirken sich Isolation und Enge auf die Psyche und Leistungsfähigkeit von Menschen aus, die unter solchen Bedingungen wochenlang oder monatelang arbeiten? Zum Beispiel auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in entlegenen Forschungseinrichtungen, auf Bohrinseln oder auf Astronautinnen und Astronauten im Weltall. Diesen Fragen widmen sich die Forschenden in Köln. Das einzigartige und hochtechnologische Labor gehört zur medizinischen Forschungsanlage :envihab und ermöglicht in Modul 5 Untersuchungen von bis zu sechs Probandinnen und Probanden unter standardisierten, komplexen Bedingungen.

Monatelang mit wenigen Menschen auf engstem Raum leben, keine Kontakte zur Außenwelt haben und keine Reize durch natürliches Licht, Geräusche und Gerüche erleben: All das sind Stressfaktoren, denen auch Menschen auf der Erde in besonderen Lebenslagen ausgesetzt sind, beispielsweise bei Krankheiten, die Isolation oder lange Bettruhe erfordern.

Simulation von Stress und Immobilität

Genau dieser simulierten Situation – Immobilität, Isolation und Stress – sind Probandinnen und Probanden im Psychologielabor unter der Kontrolle der Forscherinnen und Forscher ausgesetzt. Das Labor verfügt auf seinen rund 260 Quadratmetern über einen besonderen schallisolierten Bereich und ermöglicht spezielle Isolationsbedingungen bei besonderen Raumtemperatur- und Luftfeuchtigkeitsbedingungen. Aus den komplexen Untersuchungen gewinnen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konkret Erkenntnisse darüber, wie sich beispielsweise Heimweh und sozialer Stress auf die Leistungs- beziehungsweise Arbeitsfähigkeit und die Interaktion des Teams auswirken und vor allem, welche Präventionsmaßnahmen möglich sind.

Kontakt
  • Dr. rer. nat. Melanie von der Wiesche
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    In­sti­tut für Luft- und Raum­fahrt­me­di­zin
    Telefon: +49 2203 601 2915
    Fax: +49 2203 63030
    Linder Höhe
    51147 Köln
    Kontaktieren

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