Spiegelfeld des Solarturms Jülich: bis zu 2000 Heliostate reflektieren konzentrierte Solarstrahlung zur Spitze des Solarturms.
Spie­gel­feld des So­lar­turms Jü­lich: bis zu 2000 He­lio­state re­flek­tie­ren kon­zen­trier­te So­lar­strah­lung zur Spit­ze des So­lar­turms.
Bild 1/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Spiegelfeld des Solarturms Jülich: bis zu 2000 Heliostate reflektieren konzentrierte Solarstrahlung zur Spitze des Solarturms.

Mit dem So­lar­turm Jü­lich be­treibt das DLR-In­sti­tut für So­lar­for­schung und so­la­re Kraft­werks­tech­nik das ein­zi­ge so­lar­ther­mi­sche Turm­kraft­werk in Deutsch­land. Hier tes­ten und ent­wi­ckeln So­lar­for­scher ge­mein­sam mit In­dus­trie­un­ter­neh­men Kom­po­nen­ten und Sys­te­me für kom­mer­zi­el­le so­lar­ther­mi­sche Kraft­wer­ke.
Partikelreceiver auf der Forschungsebene des Solarturms im Versuchsbetrieb
Par­ti­kel­re­cei­ver auf der For­schungs­ebe­ne des So­lar­turms im Ver­suchs­be­trieb
Bild 2/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Partikelreceiver auf der Forschungsebene des Solarturms im Versuchsbetrieb

Mit dem So­lar­turm Jü­lich be­treibt das DLR-In­sti­tut für So­lar­for­schung und so­la­re Kraft­werks­tech­nik das ein­zi­ge so­lar­ther­mi­sche Turm­kraft­werk in Deutsch­land. Hier tes­ten und ent­wi­ckeln So­lar­for­scher ge­mein­sam mit In­dus­trie­un­ter­neh­men Kom­po­nen­ten und Sys­te­me für kom­mer­zi­el­le so­lar­ther­mi­sche Kraft­wer­ke.

Mit dem Solarturm Jülich betreibt das DLR-Institut für Solarforschung und solare Kraftwerkstechnik das einzige solarthermische Turmkraftwerk in Deutschland. Hier testen und entwickeln Solarforscher gemeinsam mit Industrieunternehmen Komponenten und Systeme für kommerzielle solarthermische Kraftwerke. Das Ziel der Forscher ist solarthermische Kraftwerke effizienter und damit kostengünstiger zu machen. In Jülich testen Wissenschaftler außerdem Herstellungsverfahren von solaren Treibstoffen und die Nutzung von Solarwärme für Industrieprozesse, zum Beispiel zur Entsalzung von Meerwasser.  

2000 bewegliche Spiegel lenken Sonnenstrahlen zum Turmkraftwerk

Vor dem Solarturm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)  in Jülich stehen auf einer Fläche von circa zehn Hektar mehr als 2.000 bewegliche Spiegel (Heliostate) und lenken die einfallenden Sonnenstrahlen auf die Spitze des 60 Meter hohen Solarturms. Dort werden die konzentrierten Strahlen von einem 22 Quadratmeter großen Solar-Receiver aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Die angesaugte Luft erhitzt sich dabei auf bis zu 700 Grad Celsius und erzeugt so Wasserdampf, der eine Turbine antreibt, die dann über einen Generator Strom produziert.

Das zentrale Element des Turms ist sein volumetrischer Receiver an der Spitze des Turms. Eine separate Forschungsebene im Turm ermöglicht die Installation eines zweiten Receivers zur Erprobung von neuen Technologien und Prozessen mit hochkonzentrierter Solarstrahlung unter fast realen Bedingungen.

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    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
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    Linder Höhe
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