Spiegelfeld des Solarturms Jülich: bis zu 2000 Heliostate reflektieren konzentrierte Solarstrahlung zur Spitze des Solarturms.
Spie­gel­feld des So­lar­turms Jü­lich: bis zu 2000 He­lio­state re­flek­tie­ren kon­zen­trier­te So­lar­strah­lung zur Spit­ze des So­lar­turms.
Bild 1/7, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Spiegelfeld des Solarturms Jülich: bis zu 2000 Heliostate reflektieren konzentrierte Solarstrahlung zur Spitze des Solarturms.

Mit dem So­lar­turm Jü­lich be­treibt das DLR-In­sti­tut für So­lar­for­schung und so­la­re Kraft­werks­tech­nik das ein­zi­ge so­lar­ther­mi­sche Turm­kraft­werk in Deutsch­land. Hier tes­ten und ent­wi­ckeln So­lar­for­scher ge­mein­sam mit In­dus­trie­un­ter­neh­men Kom­po­nen­ten und Sys­te­me für kom­mer­zi­el­le so­lar­ther­mi­sche Kraft­wer­ke.
Partikelreceiver auf der Forschungsebene des Solarturms im Versuchsbetrieb
Par­ti­kel­re­cei­ver auf der For­schungs­ebe­ne des So­lar­turms im Ver­suchs­be­trieb
Bild 2/7, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Partikelreceiver auf der Forschungsebene des Solarturms im Versuchsbetrieb

Mit dem So­lar­turm Jü­lich be­treibt das DLR-In­sti­tut für So­lar­for­schung und so­la­re Kraft­werks­tech­nik das ein­zi­ge so­lar­ther­mi­sche Turm­kraft­werk in Deutsch­land. Hier tes­ten und ent­wi­ckeln So­lar­for­scher ge­mein­sam mit In­dus­trie­un­ter­neh­men Kom­po­nen­ten und Sys­te­me für kom­mer­zi­el­le so­lar­ther­mi­sche Kraft­wer­ke.
Spiegelfeld des Solarturms Jülich
Spie­gel­feld des So­lar­turms Jü­lich
Bild 3/7, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Spiegelfeld des Solarturms Jülich

Spie­gel­feld des So­lar­turms Jü­lich: bis zu 2500 He­lio­state re­flek­tie­ren und kon­zen­trie­ren So­lar­strah­lung zur Spit­ze des So­lar­turms.
Dampfkessel des Solarturm-Kraftwerks
Dampf­kes­sel des So­lar­turm-Kraft­werks
Bild 4/7, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Dampfkessel des Solarturm-Kraftwerks

Dampf­kes­sel des So­lar­turm-Kraft­werks
Partikelreceiver CentRec im Versuchsbetrieb
Par­ti­kel­re­cei­ver Cent­Rec im Ver­suchs­be­trieb
Bild 5/7, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Partikelreceiver CentRec im Versuchsbetrieb

Par­ti­kel­re­cei­ver Cent­Rec im Ver­suchs­be­trieb: die­se im DLR-In­sti­tut für So­lar­for­schun­ge ent­wi­ckel­te Tech­no­lo­gie nutzt klei­ne ke­ra­mi­sche Par­ti­kel für die Auf­nah­me und Spei­che­rung der Hochtem­pe­ra­tur­wär­me. Im So­lar­turm Jü­lich wur­de der neue Wär­me­emp­fän­ger für So­lar­turm­kraft­wer­ke 2017 erst­ma­lig im rea­len Be­trieb ge­tes­tet.
Strahlungsempfänger
Strah­lungs­emp­fän­ger
Bild 6/7, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Strahlungsempfänger

Ach­tung heiß: an der Spit­ze des So­lar­turms be­fin­det sich der Strah­lungs­emp­fän­ger des So­lar­turm­kraft­werks. Der "of­fe­ne vo­lu­me­tri­sche Emp­fän­ger" des So­lar­turms Jü­lich be­steht be­steht aus 1080 ein­zel­nen Mo­du­len, de­ren ke­ra­mi­sche Struk­tur vie­le Hohl­räu­me ent­hält. Um­ge­bungs­luft strömt hin­durch und und wird durch die kon­zen­trier­te So­lar­strah­lung auf bis zu 700 Grad Cel­si­us er­wärmt.
Übersicht
Über­sicht
Bild 7/7, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Übersicht

Über 2000 Spie­gel kon­zen­trie­ren die auf­tref­fen­den Son­nen­strah­len auf die Spit­zen der Tür­me

In Jülich betreibt das DLR-Institut für Solarforschung eine in Europa einzigartige Anlage für solare Bestrahlungstests. Hier testen und entwickeln Forschende des DLR gemeinsam mit Industrieunternehmen Komponenten und Systeme für kommerzielle solarthermische Kraftwerke. Das Ziel ist solarthermische Kraftwerke effizienter und damit kostengünstiger zu machen. Außerdem testen die DLR-Institute für Solarforschung und für Future Fuels hier Verfahren zur solaren Wasserspaltung, zur Herstellung von solaren Treibstoffen und für die die Nutzung von Solarwärme in Industrieprozessen.

2000 bewegliche Spiegel lenken Sonnenstrahlen zu beiden Türmen

Vor den beiden Jülicher Solartümen stehen auf einer Fläche von circa zehn Hektar mehr als 2.000 bewegliche Spiegel (Heliostate). Sie fangen das Sonnenlicht ein, bündeln es und lenken es zu den beiden Solartürmen.  Eine im DLR entwickelte Steuerungssoftware kann Teilmengen der Spiegel so ausrichten, dass mehrere Experimente gleichzeitig stattfinden können.

Im Solarturm-Kraftwerk nimmt ein volumetrischer Strahlungsempfänger an der Turmspitze das konzentrierte Sonnenlicht auf und erhitzt damit Umgebungsluft auf auf bis zu 700 Grad Celsius. Ein Dampferzeuger im Inneren des Turms erhitzt damit Wasser zu Wasserdampf, der eine Turbine antreibt, die über einen Generator Strom produziert. Auf halber Höhe des Turms befindet sich eine Forschungsebene für wechselnde Testeinbauten. Seit 2020 steht dem Solarturmkraftwerk der sogenannte Multifokusturm mit drei Forschungsebenen zur Seite.

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