Tech­no­lo­gi­en für Klein­flug­zeu­ge

Kleinflugzeug-Konzept „HyBird“ über dem Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück (Illustration)
Klein­flug­zeug-Kon­zept „Hy­Bird“ über dem For­schungs­flug­platz Aa­chen-Merz­brück (Il­lus­tra­ti­on)
Bild 1/2, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Kleinflugzeug-Konzept „HyBird“ über dem Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück (Illustration)

Die DLR-Ein­rich­tung „Tech­no­lo­gi­en für Klein­flug­zeu­ge“ er­streckt sich über den Stand­ort Aa­chen so­wie den For­schungs­flug­platz Aa­chen-Merz­brück. Im Bild zu se­hen ist das Klein­flug­zeug­kon­zept „Hy­Bird“, wel­ches als Hy­brid­flug­zeug die Per­so­nen- und/oder Fracht­be­för­de­rung im in­ter­ur­ba­nen Raum er­mög­licht.
Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück
Ers­ter Be­such von DLR-Flug­zeu­gen am For­schungs­flug­platz Aa­chen-Merz­brück
Bild 2/2, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Erster Besuch von DLR-Flugzeugen am Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück

Im Rah­men des 15. Ta­ges der Deut­schen Luft- und Raum­fahrt­re­gio­nen 2021 lan­den zum ers­ten Mal DLR-Flug­zeu­ge in Merz­brück. Hier im Bild der „Flie­gen­de Hör­saal“ (Cess­na C-208B Grand Ca­ra­van, D-FDLR).

Die DLR-Einrichtung Technologien für Kleinflugzeuge betreibt in Aachen und am Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück das Innovationszentrum für Kleinflugzeug-Technologien (INK). Das INK widmet sich den Themen des elektrischen Fliegens und der urbanen Mobilität mit Blick auf Kleinflugzeuge vor dem Hintergrund des Leitbilds des Rheinischen Reviers als "Mobilitätsrevier der Zukunft". Hierbei werden wissenschaftliche Fragestellungen insbesondere in den Bereichen der allgemeinen Luftfahrt (General Aviation) und des urbanen Luftverkehrs (Urban Air Mobility) adressiert.

Für den Luftverkehr der Zukunft müssen umweltfreundlichere und klimaverträgliche Technologien entwickelt werden, die das emissionsfreie und lärmreduzierte Fliegen ermöglichen. Diese Ziele können am besten erreicht werden durch eine enge Vernetzung von Wissenschaft und Forschung sowie durch verstärkte direkte Kooperationen mit KMU (kleine oder mittlere Unternehmen) und der Industrie. Hierfür soll das Innovationszentrum für Kleinflugzeug-Technologien einen geeigneten Rahmen bieten.

Leistungen

Mit dem DLR-Innovationszentrum für Kleinflugzeug-Technologien (INK) schafft die DLR-Einrichtung Technologien für Kleinflugzeuge eine Umgebung, in der die Kompetenzen mehrerer DLR-Institute sowie weiterer Partner in der Städteregion Aachen räumlich zusammengeführt werden. Das Besondere: Für die gemeinsame Forschung werden junge Forschungsgruppen etabliert, die unter der Führung der Institute an Kleinflugzeug-Themen arbeiten und wertvolle Beiträge für die Zukunftsfelder in NRW erbringen.

Projekte

  • L²INK – Lärm und Lokale Schadstoffe im Innovationszentrum für Kleinflugzeug-Technologien
    Erreicht werden soll die Fähigkeit zur Berechnung und Bewertung von Lärm und lokalen Schadstoffen für existierende und neu entwickelte Technologien/ Entwürfe im Kontext von Kleinflugzeugen.
  • S²TOL – Leiser Kurzstart und Landung
    Mit dem Projekt S²TOL (Silent Short Takeoff and Landing) demonstriert das DLR eine neuartige Flugzeugkonfiguration im Flugtest und erforscht dabei ein datenbasiertes Nachweisverfahren zur Zertifizierung von Faserverbundbauteilen.
  • D-Light – Digitales klimaneutrales Leichtflugzeug
    D-Light (Digital Climate Neutral Light Aircraft) wird Methoden für den Entwurf und die Bewertung von Kleinflugzeugen im INK einbringen und entwickeln, dabei relevante Technologiebausteine im Projektverlauf untersuchen, diese in ein DMU (Digital Mock-Up / digitales Abbild) münden lassen und eine exzellent vernetzte Forschungsgruppe im INK etablieren.
  • FGAA – Künftiges Flugzeug der Allgemeinen Luftfahrt
    Als Konzeptentwurfsprojekt evaluiert FGAA (Future General Aviation Aircraft) klimaneutrale Kleinflugzeugkonfigurationen – durch Öffnung eines großen Designraums, Untersuchungen zur Antriebsintegration sowie Entwicklung eines skalierten Versuchsträgers.
  • KoPf – Kennwertdatenbank und optimierte Produktionstechnik für Kleinflugzeuge
    KoPf leitet den Übergang von der nachgeschalteten Qualitätssicherung einer statischen Produktionsumgebung zu einer „Ist-Daten“-basierten Qualitätsoptimierung in einem dynamischen Produktionsumfeld ein und ermöglicht kurze Innovationsintervalle, sowie die Steigerung der Performance, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit für CS-23-Luftfahrzeuge durch Ausnutzung der bauteilindividuellen Performance.
  • ANTS – Fortschrittliche Navigationstechnologien und Verkehrsmanagement für eine sichere und effiziente Führung in der urbanen Luftmobilität
    ANTS (Advanced Navigation Technologies and Traffic Management for Safe and Efficient Guidance in Urban Air Mobility) adressiert wesentliche grundlegende offene Probleme für fortschrittliche sicherheitsorientierte Flugführungs- und Navigationsmethoden, um den zukünftigen vorgesehene Durchsatz von Hunderten von sicheren Lande- und Startvorgängen pro Stunde für UAM (Urban Air Mobility / urbane Luftmobilität) in städtischen Gebieten sicher, robust und zuverlässig zu ermöglichen.

Kontakt
  • Dr.-Ing. Gerrit von Borries
    Ein­rich­tungs­lei­tung Ad­mi­nis­tra­ti­on & In­fra­struk­tur (komm.)
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Tech­no­lo­gi­en für Klein­flug­zeu­ge
    Telefon: +49 2203 601 2262
    Campus-Boulevard 79
    52074 Aachen
    Kontaktieren
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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden.
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CS-23 (Certification Specifications 23): Bau- und Zulassungsvorschrift 23 der Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA).