Flügel-Modell im Windkanal
Flügel-Modell im Windkanal
Bild 1/3, Quelle: DNW-HST

Flügel-Modell im Windkanal

Für Flugzeuge der Zukunft: Die Echtzeit-Flatteranalyse wurde im Hochgeschwindigkeitskanal (HST, High-Speed Tunnel) der Stiftung Deutsch-Niederländische Windkanäle (DNW) in Amsterdam im Oktober 2018 durchgeführt.

Schwingungstests am Windkraft-Rotorblatt Demoblade
Schwingungstests am Windkraft-Rotorblatt Demoblade
Bild 2/3, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Schwingungstests am Windkraft-Rotorblatt Demoblade

Testmethodik aus der Luftfahrt auf Windkraftanlagen übertragen: DLR-Forscher testen die Stabilität eines Rotorblattes mit 300 Beschleunigungs- und 200 Dehnungssensoren.

Gebäude des Instituts für Aeroelastik in Göttingen
Gebäude des Instituts für Aeroelastik in Göttingen
Bild 3/3, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Gebäude des Instituts für Aeroelastik in Göttingen

Aus der 1957 in Göttingen gegründeten Abteilung Aeroelastizität wurde nach Übergang der AVA in die DFVLR ein eigenständiges Institut für Aeroelastik. Es ist das einzige Großforschungsinstitut dieser Art in Europa. Im Institut werden insbesondere multidisziplinäre Forschungsarbeiten und Industrieaufträge mit dem Ziel durchgeführt, aeroelastische Phänomene verlässlich vorauszubestimmen, so dass Neuentwicklungen betriebssicher gestaltet werden können.

Das Wissensgebiet der Aeroelastik umfasst die physikalischen Vorgänge, die an umströmten, elastischen Strukturen aufgrund der Wechselwirkung von aerodynamischen und elastomechanischen Kräften entstehen. Insbesondere bei hochelastischen Strukturen und hohen Strömungsgeschwindigkeiten wie zum Beispiel bei Flugzeugen kann diese Wechselwirkung zu Flattern und Lastüberschreitungen und damit zu gefährlichen Konsequenzen führen. Die wichtigste Aufgabenstellung in der Aeroelastik besteht daher darin, diese Strukturen durch Verwendung geeigneter Methoden und Technologien betriebssicher zu gestalten.

Das DLR-Institut für Aeroelastik forscht auf den Gebieten Strukturdynamik, instationäre Aerodynamik, aeroelastische Stabilität und dynamische Lasten.

Das heutige DLR-Institut geht auf die AVA Abteilung für Instationäre Vorgänge bzw. das 1939 gegründete gleichnamige Institut in Göttingen zurück. Es wurde 1957 als Abteilung für Aeroelastizität wieder gegründet und nach Übergang der AVA in die DFVLR 1972 zum Institut für Aeroelastik.

Kontakt
  • Prof. Dr.-Ing. Lorenz Tichy
    Institutsdirektor
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Aeroelastik
    Telefon: +49 551 709-2341
    Telefax: +49 551 709-2862
     
    Kontaktieren
  • Daniela Erdmann
    Sekretariat Leitungsteam
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Aeroelastik
    Telefon: +49 551 709-2482
     
    Kontaktieren
Warum Flugzeuge elastisch sind
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Forschung
Standorte und Büros
Göttingen
Projekte

Institutsfakten

  • Institut für Aeroelastik: Anzahl Mitarbeitende (Jahr 2018)

    13,78
    91
  • Weibliche Mitarbeitende
    13,78
    13
  • Männliche Mitarbeitende
    13,78
    78
Institutsfakten
  • Institut für Aeroelastik: Summe aller Publikationen – davon 19 Prozent Open-Access (2014 bis 2018)

    66,276
    342
  • Publikationen Open-Access (2014 bis 2018)
    66,276
    66
  • Publikationen ohne Open-Access (2014 bis 2018)
    66,276
    276
Institutsfakten
  • Institut für Aeroelastik: Anzahl Doktoranden (Jahr 2018)

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  • Jahr 2018
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Aeroelastik

Forschungszweig, der die Wechselwirkung zwischen elastischen Körpern und ihrer Umströmung untersucht (Beispiele sind der windbewegte Grashalm ebenso wie das gefürchtete Flugzeugflattern).