Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin

Die luft- und raumfahrtmedizinische Forschungsanlage :envihab in Köln
Die luft- und raumfahrtmedizinische Forschungsanlage :envihab in Köln
Bild 1/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Die luft- und raumfahrtmedizinische Forschungsanlage :envihab in Köln

In der einzigartigen, medizinischen Forschungseinrichtung :envihab („environment“ = Umwelt und „habitat“ = Lebensraum), können auf 3500 Quadratmetern die Wirkungen extremer Umweltbedingungen auf den Menschen und mögliche Gegenmaßnahmen erforscht werden. Für seine spannenden, interdisziplinären Studien ist das Institut regelmäßig auf der Suche nach Probanden.

Bettruhe-Studie im :envihab
Bettruhe-Studie im :envihab
Bild 2/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Bettruhe-Studie im :envihab

Das DLR startete am 25. März 2019 gemeinsam mit der europäischen Weltraumorganisation ESA und der amerikanischen Weltraumbehörde NASA mit AGBRESA (Artificial Gravity Bed Rest Study) die erste gemeinsame Langzeit-Bettruhestudie. Erstmals wird dabei der Einsatz von künstlicher Schwerkraft als mögliche Maßnahme gegen die negativen Effekte der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Organismus untersucht.

Biophysikalische Weltraumsimulationsanlage
Biophysikalische Weltraumsimulationsanlage
Bild 3/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Biophysikalische Weltraumsimulationsanlage

Weltraumsimulationsanlagen sollen bevorzugt der Durchführung von Bodenkontrollexperimenten zu Weltraumexperimenten dienen. Sie erlauben es, einzelne Weltraumparameter wie Vakuum, Temperatur und solare Strahlung vom Vakuum-UV bis zur Infrarot-Strahlung zu simulieren. Unterschiedliche Kombinationen dieser Parameter (mit der Ausnahme der reduzierten Schwerkraft) können die Bedingungen nachahmen, denen die Experimente im Weltraum und auf anderen Planeten ausgesetzt sind.

Astrobiologische Labore
Astrobiologische Labore
Bild 4/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Astrobiologische Labore

Das Biologie-Labor in Modul M6 bietet neben einer Laborumgebung für die mikrobiologische Forschung einen Bereich mit medizinischer Infrastruktur. Die Forscher beschäftigen sich u. a. mit der Analyse mikrobieller Keimbelastung und Vielfalt und deren Veränderung unter dem Einfluss des Menschen sowie mit Aspekten bioregenerativer Lebenserhaltungssysteme. Darüber hinaus werden biologische Weltraumexperimente zum Teil hier vorbereitet und ausgewertet.

Innenansicht eines Kontrollraums im envihab Köln
Kontrollraum :envihab
Bild 5/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Kontrollraum :envihab

Innenansicht eines Kontrollraums im :envihab am DLR-Standort Köln.

envihab – Gebäudeansicht des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin
:envihab – Forschung der Zukunft für Weltraum und Erde
Bild 6/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

:envihab – Forschung der Zukunft für Weltraum und Erde

Das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin forscht interdisziplinär für die Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit des Menschen im Weltraum, in der Luftfahrt und auf der Erde. Weltweit einmalige Forschungsanlagen wie :envihab ermöglichen integrative lebenswissenschaftliche Forschung auf höchstem Niveau.

Das PET-MRT-Gerät (Magnetresonanztomographie (MRT) und Positronen-Emissions-Tomographie)
Das PET-MRT-Gerät (Magnetresonanztomographie (MRT) und Positronen-Emissions-Tomographie)
Bild 7/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Das PET-MRT-Gerät (Magnetresonanztomographie (MRT) und Positronen-Emissions-Tomographie)

Die Raumfahrt führt zu einer Vielzahl gesundheitlicher Komplikationen für den Menschen, so z. B. zum Abbau von Muskel-, und Knochenmasse, Schwächung des Immunsystems, Störungen der kognitiven Leistungsfähigkeit sowie Auswirkungen infolge der belastenden Umgebung für Astronauten in einem Raumfahrzeug. In M4 können physiologische Veränderungen untersucht werden, die bei Langzeitraumflügen auftreten können. Dieses Wissen wiederum lässt sich auf körperliche Belastungen übertragen, denen der Mensch unter ungünstigen Bedingungen auch auf der Erde ausgesetzt ist.

Das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin forscht interdisziplinär für die Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit des Menschen im Weltraum, in der Luftfahrt und auf der Erde. Weltweit einmalige Forschungsanlagen wie :envihab ermöglichen integrative lebenswissenschaftliche Forschung auf höchstem Niveau. Die biologische, medizinische und psychologische Forschung untersucht die Auswirkungen von Umweltbedingungen auf grundlegende Mechanismen der menschlichen Gesundheit, der Lebensbedingungen und der Leistungsfähigkeit des Menschen. Die Ergebnisse und daraus abgeleitete technologische Innovationen werden direkt in psychologische und biomedizinische Anwendungen übertragen.

Interessenten bietet das Institut regelmäßig die Möglichkeit, als Proband an einer Studie teilzunehmen.

Kontakt
  • Prof. Dr. med. Jens Jordan
    Institutsdirektor
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin
    Telefon: +49 2203 601 3115
    Telefax: +49 2203-695211
    Linder Höhe
    51147 Köln
    Kontaktieren
  • PD Dr. rer. nat. Ruth Hemmersbach
    Stellv. Institutsdirektorin | Leitung Gravitationsbiologie
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin
    Telefon: +49 2203 601-3094
    Linder Höhe
    51147 Köln
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Projekte

Institutsfakten

  • Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin: Anzahl Doktoranden (Jahr 2018)

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    34
  • Jahr 2018
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    34
Institutsfakten
  • Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin: Anzahl Mitarbeitende (Jahr 2018)

    89,96
    185
  • Weibliche Mitarbeitende
    89,96
    89
  • Männliche Mitarbeitende
    89,96
    96
Institutsfakten
  • Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin: Summe aller Journalbeiträge – davon 42 Prozent Open-Access (2014 bis 2018)

    261,186
    447
  • Journalbeiträge ohne Open-Access (2014 bis 2018)
    261,186
    261
  • Journalbeiträge Open-Access (2014 bis 2018)
    261,186
    186
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