Solarturm Jülich
Solarturm Jülich
Bild 1/3, Quelle: DLR

Solarturm Jülich

Am DLR-Standort Jülich betreibt das Institut für Solarforschung seit 2011 das solarthermische Versuchskraftwerk Jülich. Auf einer Fläche von circa zehn Hektar stehen mehr als 2.000 bewegliche Spiegel (Heliostate) und lenken die einfallenden Sonnenstrahlen auf die Spitze des 60 Meter hohen Solarturms. Dort werden die konzentrierten Strahlen von einem 22 m² großen Solar-Receiver aufgenommen und in Wärme umgewandelt.

Nahaufnahme des Hochleistungsstrahlers Synlight
Testeinrichtung Synlight in Jülich für Experimente mit künstlichem Sonnenlicht
Bild 2/3, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Testeinrichtung Synlight in Jülich für Experimente mit künstlichem Sonnenlicht

Das DLR-Institut für Solarforschung startete am 23. März 2017 den Betrieb des Hochleistungsstrahlers Synlight, eine bisher in der Welt einmalige Anlage. Jeder einzelne der 149 Strahler hat die Lichtleistung eines Großkino-Projektors. Gemeinsam erzeugen sie eine Lichtintensität, die mindestens dem 10.000-fachen der natürlichen Sonnenstrahlung auf der Erdoberfläche entspricht.

Parabolrinnenanlage auf der Plataforma Solar de Almería des spanischen Forschungszentrum CIEMAT
Parabolrinnenanlage auf der Plataforma Solar de Almería des spanischen Forschungszentrum CIEMAT
Bild 3/3, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Parabolrinnenanlage auf der Plataforma Solar de Almería des spanischen Forschungszentrum CIEMAT

Auf der Plataforma Solar de Almería (PSA) in der südostspanischen Provinz Almeria, forschen die Wissenschaftler des Instituts für Solarforschung unter klimatisch optimalen Bedingungen. Auf diesem über 100 Hektar großen Gelände wird seit 1980 die geballte Kraft der andalusischen Sonne genutzt, um verschiedene Hochtemperatur-Solartechnologien unter praxisnahen Bedingungen zu testen und zu optimieren.

Das DLR-Institut für Solarforschung entwickelt konzentrierende Solarsysteme für die Wärme-, Strom-und Brennstofferzeugung. Diese Technologien kommen zum Beispiel in solarthermischen Kraftwerken in Spanien, den USA und vielen weiteren Ländern mit hoher direkter Sonneneinstrahlung zum Einsatz. Das Institut ist an den DLR-Standorten Köln, Jülich und Stuttgart vertreten. In Südspanien forschen Wissenschaftler des Instituts auf der Plataforma Solar de Almería (Eigentümer und Betreiber: CIEMAT), Europas größter Forschungseinrichtung für konzentrierende Solarsysteme.

In Jülich befinden sich die beiden Großanlagen des Instituts: Deutschlands einziger Solarturm und Synlight, die weltweite größte Anlage zur Erzeugung von künstlichem Sonnenlicht. Darüber hinaus betreibt das Institut an seinem Hauptsitz in Köln einen Sonnenofen und einen kleinen Hochleistungsstrahler.

Kontakt
  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. Robert Pitz-Paal
    Institutsdirektor
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Solarforschung
    Telefon: +49 2203 601-2744
    Telefax: +49 2203 601-4141
    Linder  Höhe
    51147 Köln
    Kontaktieren
  • Prof. Dr.-Ing. Bernhard Hoffschmidt
    Institutsdirektor
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Solarforschung
    Telefon: +49 2203 601-3200
    Telefax: +49 2203 601-4141
    Linder  Höhe
    51147 Köln
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Forschung
Projekte

Institutsfakten

  • Institut für Solarforschung: Anzahl Doktoranden (Jahr 2018)

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    31
  • Jahr 2018
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Institutsfakten
  • Institut für Solarforschung: Anzahl Mitarbeitende (Jahr 2018)

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  • Weibliche Mitarbeitende
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    24
  • Männliche Mitarbeitende
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    99
Institutsfakten
  • Institut für Solarforschung: Summe aller Journalbeiträge – davon 44 Prozent Open-Access (2014 bis 2018)

    126,99
    225
  • Journalbeiträge ohne Open-Access (2014 bis 2018)
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  • Journalbeiträge Open-Access (2014 bis 2018)
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Solarthermische Kraftwerke

Solarstrahlung wird mit Hilfe konzentrierender Spiegel gebündelt und in thermische Energie umgewandelt. Die anfallenden hohen Temperaturen werden für den Antrieb konventioneller Dampf- und Gasturbinen oder einer Stirling-Maschine verwendet.