Matthias Maurer wird im Herbst 2021 zur ISS fliegen
Mat­thi­as Mau­rer wird im Herbst 2021 zur ISS flie­gen
Bild 1/2, Credit: ESA

Matthias Maurer wird im Herbst 2021 zur ISS fliegen

Mit Mat­thi­as Mau­rer wird der nächs­te deut­sche Raum­fah­rer im Astro­nau­ten­korps der Eu­ro­päi­schen Welt­rau­m­or­ga­ni­sa­ti­on ESA im Herbst 2021 zur In­ter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS star­ten. Das wur­de am 14. De­zem­ber 2020 auf ei­ner in­ter­na­tio­na­len Kon­fe­renz der Raum­fahr­t­agen­tu­ren NA­SA, ESA, Ro­skos­mos und JA­XA be­stä­tigt.

Cosmic Kiss – eine Liebeserklärung an die Raumfahrt
Cos­mic Kiss – ei­ne Lie­bes­er­klä­rung an die Raum­fahrt
Bild 2/2, Credit: ESA

Cosmic Kiss – eine Liebeserklärung an die Raumfahrt

Für das Patch sei­ner Missi­on Cos­mic Kiss hat sich Mat­thi­as Mau­rer von der "Him­mels­schei­be von Ne­bra" – der äl­tes­ten rea­lis­ti­schen Ab­bil­dung un­se­res Nacht­him­mels – so­wie von den "Pio­neer plaques" und den "Voya­ger Gol­den Re­cords" in­spi­rie­ren las­sen. Letz­te­re sind Da­ten­trä­ger, die Wis­sen über die Mensch­heit tra­gen und auf den US-ame­ri­ka­ni­schen Raum­son­den Pio­neer und Voya­ger ins Uni­ver­sum ge­schickt wur­den. Das Mission­patch trägt be­stimm­te kos­mi­sche Ele­men­te wie die Er­de, den Mond und die Ple­ja­den-Ster­nen­for­ma­ti­on ge­nau­so wie den Mars als ein Ziel für die Ex­plo­ra­ti­on in den nächs­ten zehn Jah­ren. Die In­ter­na­tio­na­le Raum­sta­ti­on ISS wird herz­för­mig dar­ge­stellt, um den mensch­li­chen Herz­schlag zwi­schen Er­de und Mond zu sym­bo­li­sie­ren.

Am 30. Oktober 2021 soll Matthias Maurer, deutscher Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA, gemeinsam mit den NASA-Astronauten Raja Chari, Thomas H. Marshburn und Kayla Barron an Bord einer Crew Dragon-Raumkapsel zur Internationalen Raumstation ISS starten. Maurer wird rund sechs Monate auf der Raumstation verbringen und zahlreiche Experimente durchführen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist in vielfältiger Weise in die Mission eingebunden: Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR ist für die Auswahl und Koordination der Experimente und Beiträge aus Deutschland verantwortlich. Ebenso führen DLR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler eigene Experimente durch. Und das Columbus-Kontrollzentrum der ESA, beheimatet im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) beim DLR in Oberpfaffenhofen ist zuständig für die Planung und Durchführung der Experimente, die im europäischen Columbus-Modul auf der ISS stattfinden. Von hier aus gehen die Daten der Experimente an die nationalen Nutzerkontrollzentren wie das MUSC am DLR-Standort in Köln und von dort aus zu den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

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