Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo

Ga­li­leo - ein zen­tra­les Pro­gramm für die eu­ro­päi­sche Raum­fahrt

Galileo Konstellation - Darstellung
Ga­li­leo Kon­stel­la­ti­on - Dar­stel­lung
Bild 1/3, Credit: ESA.

Galileo Konstellation - Darstellung

Das Ga­li­leo-Sys­tem be­ruht auf ei­ner Kon­stel­la­ti­on von 30 Na­vi­ga­ti­ons­sa­tel­li­ten im Vol­l­aus­bau.
Galileo-Kontrollzentrum im DLR Oberpfaffenhofen
Ga­li­leo-Kon­troll­zen­trum im DLR Ober­pfaf­fen­ho­fen
Bild 2/3, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Galileo-Kontrollzentrum im DLR Oberpfaffenhofen

Das Ga­li­leo-Kon­troll­zen­trum auf dem Ge­län­de des DLR in Ober­pfaf­fen­ho­fen.
Die Galileo-Flotte im All
Die Ga­li­leo-Flot­te im All
Bild 3/3, Credit: OHB.

Die Galileo-Flotte im All

Im Jahr 2020 soll Ga­li­leo sämt­li­che Or­tungs-, Na­vi­ga­ti­ons- und Zeit­diens­te be­reit­stel­len und wird dann aus 30 Sa­tel­li­ten (24 ak­ti­ven und sechs Er­satz-Sa­tel­li­ten) be­ste­hen.

Ziel des zivilen Galileo-Systems ist es, Europa unabhängig von den militärisch kontrollierten Diensten der USA (GPS) und Russlands (GLONASS) zu machen und Navigationssignale in bisher nicht erreichter Präzision bereitzustellen. Diese Genauigkeit wird durch das Herzstück der Satelliten ermöglicht: hochpräzise Atomuhren, die eine Stabilität von einer Nanosekunde pro Tag erzielen. Daneben verfügen die Satelliten über eine Signalerzeugungs-Einheit sowie eine Einheit zum Übermitteln der Signale an die Bodenempfänger. Bereits heute sind viele Wirtschaftsbereiche wie etwa Transport, Logistik, Telekommunikation und Energie auf solch präzise Ortungs-, Navigations- und Zeitdienste angewiesen. Durch die stetig steigende Zahl von Anwendungsfeldern werden sie in Zukunft einen noch größeren Stellenwert einnehmen. Besonders im Bereich des Verkehrswesens besitzt Galileo ein großes Marktpotential.

Die Aufbauphase von Galileo wird von der Europäischen Kommission beauftragt, finanziert und durchgeführt. In ihrem Auftrag verhandelt die Europäische Weltraumorganisation ESA die Industrieverträge für Entwicklung und Bau des Systems. 34 Satelliten der ersten drei Satellitenverträge aus der Aufbauphase werden von der OHB System AG in Bremen gebaut. Die beiden Galileo-Kontrollzentren befinden sich am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen sowie in Fucino (Italien).

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