Ent­wick­lung der sai­so­na­len Mars­pol­kap­pen im Sü­den (links) und Nor­den (rechts) in der ver­ti­ka­len Di­men­si­on aus MO­LA-Hö­hen­pro­fi­len im Mars­jahr 24 und 25.

Entwicklung der saisonalen Marspolkappen im Süden (links) und Norden (rechts) in der vertikalen Dimension aus MOLA-Höhenprofilen im Marsjahr 24 und 25.
Die Kartenabdeckung reicht von 60 Grad S/N bis 87 Grad S/N. Die fehlende Abdeckung polwärts von ungefähr 87 Grad S/N ist auf das Fehlen von Nadir-Profilen zurückzuführen, die auf die Bahnneigung der Mars Global Surveyor-Sonde zurückzuführen sind. Die Kartenprojektion ist polarstereografisch und auf...
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Die Kartenabdeckung reicht von 60 Grad S/N bis 87 Grad S/N. Die fehlende Abdeckung polwärts von ungefähr 87 Grad S/N ist auf das Fehlen von Nadir-Profilen zurückzuführen, die auf die Bahnneigung der Mars Global Surveyor-Sonde zurückzuführen sind. Die Kartenprojektion ist polarstereografisch und auf die Pole zentriert. Die Dicke nimmt mit der Akkumulation von Eis und Schnee im Herbst und Winter zu und nimmt danach aufgrund der Sublimation im Frühjahr wieder ab. Es ist eine deutliche räumliche Heterogenität bei der Zunahme und Schrumpfung der Dicke festzustellen. Besonders auffällig ist das anormale Verhalten der saisonalen Polkappe über Olympia Undae (unten rechts), dem größten zusammenhängenden Dünenfeld auf dem Mars. Die maximale Dicke kann dort bis zu 4 Meter betragen, was 1,5 Meter über der restlichen Nordpolkappe und 2,5 Meter über dem Südpol in den Schatten stellt.

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