10. Juni 2026

OPTSAL präsentiert MACS-Technologien auf der INTERSCHUTZ 2026

Unter dem Motto „Safeguarding Tomorrow“ fand vom 1. bis 6. Juni 2026 die INTERSCHUTZ in Hannover statt. Als weltweit führende Fachmesse für Feuerwehr, Katastrophenhilfe, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz brachte sie internationale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen.

Mit einer Ausstellungsfläche von mehr als 118.000 Quadratmetern in neun Hallen und auf umfangreichen Freigeländen erreichte die Messe eine neue Rekordgröße. Neben zahlreichen Fachbesuchenden waren hochrangige Feuerwehrführungen aus internationalen Metropolen sowie mehr als 40 Delegationen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden vertreten. Die INTERSCHUTZ bot damit eine zentrale Plattform für den Austausch über innovative Technologien, digitale Vernetzung und zukunftsfähige Lösungen für die zivile Sicherheit und zivil-militärische Zusammenarbeit.

Gemeinsam auf dem Smart Public Safety Hub: Vernetzte Einsatzführung im Fokus

Ein zentraler Anlaufpunkt für Digitalisierung und Vernetzung auf der INTERSCHUTZ 2026 war der Smart Public Safety Hub (SPSH) in Halle 16. Der Gemeinschaftsstand unter der Schirmherrschaft von Eurocommand, Esri Inc. und der Hannover Messe demonstrierte anhand einer konkreten Großschadenslage wie vernetzte Systeme, resiliente Infrastrukturen und ein nahtloser Datenaustausch die Einsatzführung der Zukunft unterstützen können.

Gemeinsam präsentierte das Innovation Lab OPTSAL dort MACS-Technologien für die Lageerkundung und Entscheidungsunterstützung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie relevante Informationen schnell, zuverlässig und organisationsübergreifend bereitgestellt werden können, um fundierte Entscheidungen auch in dynamischen Einsatzlagen zu ermöglichen. Mit dem Transfer der MACS-Live-Technologien antwortet OPTSAL darauf.

Gezeigt wurde unter anderem die Integration von MACS zur drohnengestützten Lageaufklärung in moderne Führungs- und Informationssysteme auf dem SPSH sowie auf dem IMBOS Xplore. Ziel ist es, Einsatzkräften jederzeit und ortsunabhängig aktuelle Lageinformationen bereitzustellen. Der Smart Public Safety Hub verdeutlichte eindrucksvoll das Potenzial einer vernetzten Sicherheitsarchitektur, in der Daten, Systeme und Akteure effizient zusammenwirken.

Von der Forschung in die Anwendung: MACS-Technologie als Beispiel erfolgreichen Technologietransfers

Seit mehreren Jahrzehnten entwickelt das DLR-Institut für Weltraumforschung hochinnovative digitale Kamerasysteme für anspruchsvolle Erdbeobachtungs- und Sicherheitsanwendungen. Mit MACS (Modular Aerial Camera Systems) verfügt das DLR heute über eine weltweit erprobte Systemfamilie luftgestützter Kamerasysteme, die sich durch hohe Flexibilität, Einsatzreife und vielseitige Anwendungsmöglichkeiten auszeichnet.

MACS ermöglicht die hochauflösende Lageerkundung und Kartierung von Einsatzgebieten sowie die Erfassung relevanter Umwelt- und Geodaten in Echtzeit. Ein wesentlicher Mehrwert liegt in der automatisierten Verarbeitung der Bilddaten zu nutzbaren Informationsprodukten und deren nahtloser Integration in bestehende Führungs- und Informationssysteme.

Auf dieser technologischen Grundlage leistet das Innovation Lab OPTSAL den Transfer in marktfähige Produkte und Dienste. Gemeinsam mit Industriepartnern werden Lösungen entwickelt, die Einsatzkräften im Bevölkerungsschutz und in der Gefahrenabwehr einen entscheidenden Informationsvorsprung verschaffen und gleichzeitig neue Innovations- und Marktpotenziale erschließen.

Unser Anspruch: Zusammenarbeit für gelin-genden Technologietransfer.