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Alle Jahrgänge

Außenbordeinsatz für ICARUS

16. August 2018

Am späten Abend des 15. August 2018 haben die beiden russischen Kosmonauten Sergei Prokopjew und Oleg Artemjew bei ihrem fast achtstündigen Außenbordeinsatz an der ISS auch die ICARUS-Antenne am Swesda-Modul entfaltet. Der Außenbordeinsatz dauerte von 18:17 Uhr bis 02:03 MESZ am 16. August.

DLR_Space_Call: Schülerinnen und Schüler aus Braunschweig und Umgebung stellen Alexander Gerst ihre Fragen

15. August 2018

"Gab es Momente, in denen Sie sich wünschten, kein Astronaut geworden zu sein?" Am 14. August 2018 hatten Schülerinnen und Schüler von fünf Schulen der Region um Braunschweig die Chance, dem ESA-Astronauten Alexander Gerst diese und weitere Fragen zu stellen. Das Schülerlabor DLR_School_Lab Braunschweig des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gab ihnen die Möglichkeit, während eines "DLR_Space_Calls" per Funk mit dem Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS zu sprechen.

Landen auf Ryugu: Auf der Oberfläche sitzen und die Brocken im Blick

14. August 2018

Rund 16 Stunden wird der Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) voraussichtlich Anfang Oktober 2018 auf dem Asteroiden Ryugu in Betrieb sein. Im August 2018 beginnt die Auswahl des richtigen Landeplatzes mit allen Beteiligten der Mission: Der Landeplatz muss einerseits den Ingenieuren des MASCOT-Teams gute Voraussetzungen für eine sichere Landung und einen stabilen Betrieb auf dem Asteroiden bieten und zugleich den Wissenschaftlern eine Fundgrube an neuen und ergiebigen Messungen sein. Mit an Bord des Landers, der mit der japanischen Hayabusa2-Sonde zum Asteroiden reiste: vier Instrumente, die den Himmelskörper auf seiner Oberfläche untersuchen werden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steuert die Kamera MASCAM bei, die bereits beim Abstieg auf den Asteroiden erste Aufnahmen machen wird und vor Ort die Umgebung der Landestelle und die Feinstruktur des Bodens untersuchen soll, sowie das Radiometer MARA, das unter anderem die Temperatur auf der Asteroidenoberfläche messen wird. Die TU Braunschweig wird mit dem Magnetometer MasMag die Magnetisierung des Gesteins erforschen, die französische Raumfahrtagentur CNES analysiert mit dem Spektrometer MicrOmega die Minerale und Gesteine von Ryugu. Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung betreut das Kamera-Experiment MASCAM und ist wissenschaftlicher Leiter der Landesonde MASCOT. Er erläutert im Interview, wie ein guter Landeplatz aussehen könnte und was die Wissenschaftler auf dem Asteroiden erwartet.

Studierende entwerfen das umweltfreundliche Fliegen von Morgen

10. August 2018

Alternativ angetrieben, verbrauchsarm und dabei in neue Formen gefasst. Deutsche Studierende entwerfen Flugzeuge der Zukunft und zeigen dabei viel Kreativität und technisches Können für das leise umweltfreundliche Fliegen der Zukunft. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun in die nationalen Gewinner eines gemeinsam mit der NASA ausgetragenen Wettbewerbs um die besten Ideen für künftige Luftfahrzeuge in Braunschweig ausgezeichnet. Diesjähriger Gewinner ist ein Team der TU München, gefolgt von Entwürfen der Universität Stuttgart und der RWTH Aachen. "Die Luftfahrt ist wie kaum eine andere Branche global, international und innovativ. Mit der DLR/NASA-Design Challenge fördern zwei der bedeutendsten Luftfahrtforschungseinrichtungen der Welt den grenzüberschreitenden Austausch der Studierenden in den USA und Deutschland für frische Ideen zum Fliegen für Morgen", sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke.

Mission horizons: Eine Mondfinsternis und jede Menge Wissenschaft

9. August 2018

Rund zwei Monate lebt und arbeitet der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst nun auf der Internationalen Raumstation ISS. Während einige Experimente der horizons-Mission, an denen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt ist, noch in den Startlöchern stehen, liefern andere Versuche wie der Planetensimulator MagVector/MFX-2 und das zellbiologische Experiment FLUMIAS bereits wissenschaftliche Ergebnisse.

Preiswerte Speicher für das Energie- und Verkehrssystem der Zukunft

9. August 2018

Wie lassen sich große Energiemengen schnell, preiswert und gegebenenfalls auch über einen längeren Zeitraum speichern? In dem Querschnittsprojekt GigaStore arbeitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Weiterentwicklung von Strom- und Wärmespeichern für jeden Einsatzbereich. Zudem werden Methoden für Computersimulationen erarbeitet, mit denen die Wissenschaftler neue Speichertechnologien schneller entwickeln und erproben werden können. Insgesamt forschen elf DLR-Institute übergreifend an dem Projekt, das eine Laufzeit von vier Jahren und ein Finanzvolumen von zirka 13 Millionen Euro hat.

MASCOTs Landung auf dem Asteroiden - Vorbereitungen, Risiken und letzte Entscheidungen

8. August 2018

Fast vier Jahre mussten Wissenschaftler und Ingenieure warten, bis die japanische Hayabusa2-Sonde mit dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten und gebauten Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) an Bord ihr Ziel erreichte: den Asteroiden Ryugu. Mit der Annäherung und der Ankunft am 27. Juni 2018 ist die Landung nun in greifbare Nähe gerückt. Voraussichtlich in der ersten Oktoberwoche 2018 - davon wird nach derzeitigen Planungen ausgegangen - wird mit MASCOT zum ersten Mal ein wissenschaftliches Labor mit Instrumenten gezielt auf einem Asteroiden landen. Zurzeit führt die japanische Raumfahrtagentur JAXA mit der Raumsonde Hayabusa2 Messungen durch, die die Schwerkraft des Asteroiden präziser bestimmen sollen. Diese Angabe ist auch für die Landung von MASCOT eine wichtige Größe. Auf der Asteroidenoberfläche wird MASCOT an mehr als einem Ort Messungen durchführen. Dabei wird er autonom "entscheiden" und die Instrumente betreiben. Projektleiterin Dr. Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme erläutert im Interview, wie das Team den Lander MASCOT auf seine Mission vorbereitet, wie seine Arbeit auf dem Himmelskörper ablaufen wird - und welche Risiken auf ihn warten.

Mit öffentlich zugänglichen Kameras wollen DLR-Forscher Stromnetze stabilisieren

3. August 2018

Mit Schwankungen der Sonnenenergie umzugehen, ist eine der größten Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten an einer Technologie, die es ermöglichen soll, Energienetze mit hohem Solaranteil stabiler und effizienter zu betreiben. Die Idee der Wissenschaftler: Sind die Strahlungsprognosen genauer, also wann wie viel Sonne an einem Ort scheint, können die Betreiber von Stromnetzen und Solaranlagen früher reagieren. Kündigen sich beispielsweise in den kommenden drei Minuten Wolken und damit Leistungsabfälle an, könnten Reserveaggregate und -kraftwerke automatisch hochfahren und auf mehrere Sekunden genau einspringen.

Sicherheit in Solarkraftwerken - Siliconöl besteht abschließenden Qualifikationstest

2. August 2018

Bei der Zulassung und Markteinführung neuartiger Wärmeträgermedien für den Betrieb in solarthermischen Parabolrinnenkraftwerken gibt es bislang keine einheitlich anwendbaren Normen oder Regelwerke. Grundsätzlich gilt, dass das Medium hinsichtlich seiner chemischen und thermodynamischen Eigenschaften unabhängig qualifiziert sein muss. Die ebenfalls erforderliche Demonstration eines Wärmeträgeröls unter realistischen Kraftwerksbedingungen erfordert darüber hinaus einen erheblichen großtechnischen Aufwand. In der süd-spanischen Provinz Almería haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit internationalen Partnern aus Forschung und Industrie die Praxistauglichkeit und Funktionalität eines neuen, auf Siliconöl basierten Wärmeträgers erfolgreich demonstriert.

DLR-Projekt VABENE++ unterstützt neue Schnell-Einsatz-Gruppe des BRK bei Lageanalysen

27. Juli 2018

Das Projekt VABENE++ am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Bayerische Rote Kreuz (BRK) haben angekündigt, ihre Zusammenarbeit auszuweiten: Das DLR wird auch die neu gegründete Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) - G.I.L.T., was für Gelände, Infrastruktur, Logistik und Transport steht, des BRK immer wieder bei Übungen und Einsätzen begleiten und vor Ort Systeme und Methoden testen, um Einsatzkräften bessere Lageinformationen zur Verfügung zu stellen.

 
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