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Alle Jahrgänge

5. Fachtagung Energiemeteorologie vom 5. bis 7. Juni 2018 in Goslar

30. Mai 2018

Mit den Auswirkungen von Wettereinflüssen auf das Energiesystem befasst sich die 5. Fachtagung Energiemeteorologie, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 5. bis 7. Juni 2018 gemeinsam mit der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und der Universität Oldenburg in Goslar ausrichtet. Rund 100 Expertinnen und Experten aus Energiewirtschaft und Forschung werden das im Jahr 2009 ins Leben gerufene Veranstaltungsformat nutzen, um sich bei knapp 40 Fachvorträgen und Diskussionsrunden über grundlegende Fragestellungen, aktuelle Entwicklungen und Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen.

DLR-Forschung hilft in Katastrophenfällen

30. Mai 2018

Im Forschungsprojekt "Live-Lage" entwickelt das Institut für Optische Sensorsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Kooperation mit der Feuerwehr Duisburg ein neuartiges Konzept zur schnellen Aufklärung von Großschadens- und Katastrophenlagen. Das Projekt wird gemeinsam mit den Projekten City-ATM des DLR-Instituts für Flugführung in Braunschweig, in dem ein Konzept erarbeitet wird, um neue Luftraumteilnehmer wie unbemannte Luftfahrzeuge oder Lufttaxis in den Luftraum zu integrieren, und ein laserbasiertes Gefahrstoffdetektionssystem zur Ferndiagnose bei Gefahrgut-Einsätzen der Feuerwehr (LASOG) des DLR-Instituts für Technische Physik vom 28. bis zum 30. Mai 2018 auf der Jahresfachtagung der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (VFDB) vorgestellt.

Schwingungstests am Windkraft%2dRotorblatt Demoblade

Windenergie: Innovative Schwingungstests an Rotorblättern

24. Mai 2018

Mit 100 Kilogramm zieht und drückt ein sogenannter elektrodynamischer Schwingungserreger an dem 20 Meter langen SmartBlades-DemoBlade. Das Rotorblatt schwingt mit einem Ausschlag von 50 Zentimetern an der Blattspitze. Diese Bewegungen mit allen Materialbelastungen im Rotorblatt werden von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) genau analysiert. Dazu haben die Forscher 300 Beschleunigungs- und 200 Dehnungssensoren direkt am Rotorblatt angebracht. Mit den so aufgenommenen Daten lassen sich die Verformungen des Rotorblattes millimetergenau nachvollziehen und mit dem Simulationsmodell abgleichen.

Baden%2dWürttembergische Wissenschaftsministerin Bauer besucht Reallabor Schorndorf

Baden-Württembergische Wissenschaftsministerin Bauer besucht Reallabor Schorndorf

23. Mai 2018

Busfahren nach Bedarf statt Fahrplan- das erproben die Partner des Projekts "Reallabor Schorndorf“ gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in der östlich von Stuttgart gelegenen Mittelstadt. Ziel des Projekts unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es, ein zukunftsweisendes und gleichzeitig praktikables Mobilitätskonzept mit einem flexiblen Bedarfsbus zu entwickeln. Es soll sich möglichst eng an den Anforderungen der Nutzer ausrichten und so die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs steigern. Über den aktuellen Stand des Projekts informierte sich die baden- württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer am 23. Mai 2018 vor Ort in Schorndorf. Sie sprach mit den Projektpartnern und tauschte sich mit Testnutzern zu deren ersten Erfahrungen aus. Zudem ließ sich die Ministerin die App zur Busbestellung zeigen und absolvierte eine Testfahrt. "Das Reallabor Schorndorf zeigt exemplarisch, wie Kommunen, Praxispartner, Wissenschaft und Bürger gemeinsam neue Ansätze für den öffentlichen Nahverkehr erproben. Smart und zukunftsweisend verknüpft die Idee des flexiblen Bedarfsbusses Mobilität und Digitalisierung. Zugleich stellt sich das Reallabor der Herausforderung, die Menschen vor Ort aktiv an der Entwicklung zu beteiligen. Dabei wünsche ich dem Projekt weiterhin gutes Gelingen und viel Erfolg“, sagte Ministerin Theresia Bauer anlässlich ihres Besuchs. Der Pilotbetrieb im Reallabor Schorndorf ist am 10. März dieses Jahres gestartet: Seitdem fahren im Zeitraum von Freitagnachmittag bis Sonntagnacht ein bis zwei Kleinbusse durch die Schorndorfer Südstadt- auf Routen, die das digitale Bestellsystem aus den Fahrtenwünschen der Nutzer zusammenstellt. Diese können per Smartphone-App, Telefon, Heimcomputer oder über 13 teilnehmende Einrichtungen, Geschäfte, Restaurants und Cafés übermittelt werden. Zusätzlich zu den existierenden Haltestellen gibt es mehr als 200 potenzielle Ein- und Ausstiegsorte, sogenannte virtuelle Haltepunkte. Die Wegstrecke zum nächsten Busstopp verkürzt sich deutlich. Gleichzeitig fährt der Bus nur, wenn er gebraucht wird. So lassen sich unnötige Leerfahrten vermeiden und Ressourcen gezielter einsetzen. Bisher wurden rund 2700 Fahrten durchgeführt und 3400 Fahrgäste befördert. Der Aspekt der Bürgerbeteiligung bildet einen wichtigen Forschungsschwerpunkt im Reallabor Schorndorf. Von Anfang an sind die Schorndorfer Bürger und kommunalen Gremien in die Arbeit eingebunden worden, beispielsweise mittels öffentlichen Informationsveranstaltungen, Befragungen, Testnutzern und Workshops. "Wie der Begriff Reallabor schon sagt, handelt es sich nicht um eine bereits von Beginn an fertig Lösung, sondern um einen offenen, lebendigen Prozess. Mit jedem Wochenende lernen wir dazu und fließen neue Erkenntnisse in die Optimierung des Konzepts ein“, beschreibt Prof. Horst Friedrich, Leiter des DLR-Instituts für Fahrzeugkonzepte in Stuttgart das Projekt. Der Pilotbetrieb endet im Dezember 2018 und wird danach umfangreich ausgewertet. Hintergrund: Reallabor Schorndorf Das "Reallabor Schorndorf: Zukunftsweisender Öffentlicher Verkehr - Bürgerorientierte Optimierung der Leistungsfähigkeit, Effizienz und Attraktivität im Nahverkehr (BOOLEAN)" ist eines von 14 Reallabor-Vorhaben, die zukunftsfähige Lösungen für Herausforderungen in Ballungsräume erproben. Sie werden vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg mit insgesamt rund 18 Millionen Euro gefördert werden. In den Reallaboren stoßen Wissenschaftler zusammen mit Kommunen, Unternehmen und Bürgern Veränderungen in der Stadt an und begleiten, beobachten und analysieren diesen Innovationsprozess. Das Reallabor Schorndorf erhält eine Förderung von rund 1,2 Millionen Euro über eine Projektlaufzeit von drei Jahren. Zu den Partnern der DLR-Verkehrswissenschaftler gehören die Stadt Schorndorf, der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS), Knauss Linienbusse, die Hochschule Esslingen sowie das Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) der Universität Stuttgart.

Mit Laser dem Klimawandel auf der Spur

23. Mai 2018

Die Gravity Recovery and Climate Experiment-Follow-On (GRACE-FO) Mission ist am 22. Mai 2018, 21:47 Uhr gestartet. Der Missionsbetrieb wird vom German Space Operations Center (GSOC ) beim Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Deutschen Geoforschungszentrums (GFZ ) durchgeführt. Ziel der Mission ist es, hochauflösende Modelle des Erdschwerfeldes zu erstellen, um die Entwicklung des Klimas zu untersuchen. Prof. Felix Huber, Direktor DLR-Raumflugbetrieb und Astronautentraining betont: "Wir sind stolz darauf, verantwortlich für den Betrieb dieser wissenschaftlich relevanten Satellitenmission zu sein. Das GSOC konnte bereits bei der Vorgängermission zeigen, dass Satelliten durch unsere Arbeit auch weit über die geplante Lebensdauer hinaus betrieben werden können."

DLR-Maßnahmen für Schulen lösen große Resonanz aus

22. Mai 2018

Ab Juni 2018 wird der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst mehrere Monate auf der Internationalen Raumstation ISS leben und arbeiten und dabei zahlreiche Experimente in Schwerelosigkeit durchführen - oftmals mit Bezug zur Physik wie auch zu anderen Naturwissenschaften. Mit dieser Horizons-Mission steht in der Raumfahrt ein besonderes "Highlight" bevor, das sich hervorragend eignet, um Kinder und Jugendliche für Forschung und Technik zu begeistern. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat daher - wie bei Gersts erstem Flug ins All - rund um diese ISS-Mission ein umfangreiches "Education-Paket" mit einer Vielzahl von Angeboten für Schulen entwickelt, die schon lange vor dem Start auf eine ganz außergewöhnlich große Resonanz treffen.

1.000 Kilometer durch das Schelfeis - mit TerraSAR-X

22. Mai 2018

Einer vierköpfigen Forschergruppe ist die größte Antarktis-Expedition seit den 1950er Jahren gelungen. Damals gelang der Commonwealth Trans-Antarctic Expedition erstmals die erfolgreiche Durchquerung der Antarktis über den Südpol, unter der Leitung von Sir Edmund Hillary und Sir Vivian Fuchs. Während des diesjährigen antarktischen Sommers fand nun ein Team der neuseeländischen Regierungsbehörde Antarctica New Zealand den Weg über einen bisher unbekannten Abschnitt des Ross-Schelfeises, einem Eisgebiet von der Größe Frankreichs. Die lebenswichtigen Informationen zur Routenbestimmung lieferte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Daten des Radarsatelliten TerraSAR-X. Die erfolgreiche Traverse dient dem "Ross Ice Shelf Projekt", das untersucht, wie das Schelfeis auf eine sich erwärmende Welt reagiert.

Ein Maus-Experiment für Astro-Alex

21. Mai 2018

Weltraumforschung mit der Maus: Dieses und weitere Experimente für die horizons-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst sind nun auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Die Experimente befinden sich in einem Cygnus-Transporter, der an Bord einer Antares-Rakete am 21. Mai 2018 um 10.44 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (4.44 Uhr Ortszeit) von Wallops Island, Virginia (USA) zur ISS gestartet ist, wo er am 24.Mai andocken wird.

Ideen für die europäische Satellitennavigation gesucht

18. Mai 2018

Bereits zum 15. Mal findet in diesem Jahr der European Satellite Navigation Competition statt, um richtungsweisende Ideen für künftige kommerzielle Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Satellitennavigation aufzuspüren. Das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) vergibt seinen diesjährigen Spezialpreis im Bereich der hoch automatisierten und autonomen Systeme. Der DLR-Spezialpreis hat zum Ziel, neuartige und weiter fortgeschrittene Navigationslösungen und Anwendungen für die Nutzergemeinschaft zu ermöglichen. Vor allem innovative Ideen und konkrete Konzepte werden gesucht.

Vom Weltall ins Klassenzimmer

17. Mai 2018

Deutschland ist als relativ rohstoffarmes Land auf Innovationen und daher auch auf frische Wissenschaftler/innen und Ingenieur/innen angewiesen. Um diese Nachwuchsquelle nicht versiegen zu lassen, muss man schon in den Schulen beginnen, das Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - den sogenannten MINT-Fächern - zu entfachen. Hier ist das große Begeisterungspotenzial der Raumfahrt gefragt, um Jungen und Mädchen für diese MINT-Fächer zu gewinnen.

 
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