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Zusammenarbeit in der Sicherheitsforschung - BKA unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit dem DLR

BKA und DLR schließen Kooperationsvertrag

Mittwoch, 29. Juli 2015

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    BKA-Präsident Holger Münch und DLR-Programmkoordinator Sicherheitsforschung Dr.-Ing. Dennis Göge

    BKA-Präsident Holger Münch (links) und DLR-Programmkoordinator Sicherheitsforschung Dr.-Ing. Dennis Göge (rechts) nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.

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    BKA und DLR besiegeln Kooperation

    BKA Präsident Holger Münch (links) und DLR Programmkoordinator Sicherheitsforschung Dr.-Ing. Dennis Göge (rechts) unterzeichnen den Kooperationsvertrag.

Am 29.07.2015 unterzeichneten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Bundeskriminalamt (BKA) ein Kooperationsabkommen. Auf dem Gebiet der Sicherheitsforschung sind ein intensiver Fachaustausch und die Prüfung gemeinsamer Projekte vorgesehen, beispielsweise im Bereich Kommunikation (etwa im Hinblick auf die Übertragung großer Datenmengen) oder hinsichtlich unbemannter Fahrzeuge. Dr.-Ing. Dennis Göge, Programmkoordinator für Sicherheitsforschung des DLR und Holger Münch, Präsident des BKA, setzten ihre Unterschriften unter das Abkommen.

Ausweitung der bestehenden Kooperation

Das DLR kooperiert bereits seit 2009 mit dem BKA, insbesondere auf den Gebieten Fernerkundung und Navigation für Anwendungen in der zivilen Sicherheit. Gemeinsame Projekte, Übungen sowie Schulungen und Präsentationen standen im Mittelpunkt der Kooperation, aber auch die Abwicklung zahlreicher Aufträge vom Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR für das BKA.

"Durch die Fortführung der Kooperation mit dem BKA kann die erfolgreiche Zusammenarbeit thematisch weiter ausgebaut werden", erklärt Dr.-Ing. Dennis Göge. Auch Holger Münch begrüßt die Kooperation: "Die Verlängerung der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem DLR ermöglicht es dem BKA auch weiterhin, sich schon frühzeitig auf neue technologische Entwicklungen einzustellen. Diese sind nicht nur für Straftäter attraktiv. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger bietet der Technologiefortschritt auch den Sicherheitsbehörden neue Möglichkeiten für Strafverfolgung und Gefahrenabwehr."

Zukünftige Herausforderungen erfordern neue Lösungsansätze

Neben der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wurde im Rahmen des gemeinsamen Treffens auch über zukünftige Problemstellungen im Bereich der polizeilichen Sicherheitsforschung diskutiert. Herausforderungen, wie beispielsweise das Thema "Industrie 4.0" und neuartige Bedrohungslagen erfordern es, dass Lösungen immer stärker auch disziplinen-übergreifend erarbeitet werden.

Hintergrund: DLR Sicherheitsforschung

In der Sicherheitsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit verteidigungs- und sicherheitsrelevantem Bezug in Abstimmung mit den Partnern in Staat, Wissenschaft, Industrie und internationalen Organisationen geplant und gesteuert. Der Querschnittsbereich Sicherheitsforschung verknüpft dabei die Kernkompetenzen aus den etablierten DLR-Programmen der Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und des Verkehrs. Insgesamt mehr als zwanzig DLR-Institute und -Einrichtungen liefern im Rahmen ihrer sicherheitsrelevanten Arbeiten Beiträge zur Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Technologien, Systemen und Konzepten sowie zur Analyse- und Bewertungsfähigkeit hinsichtlich sicherheitsrelevanter Anwendungen.

Zuletzt geändert am:
29.07.2015 17:29:18 Uhr

Kontakte

 

Andreas Schütz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Pressesprecher

Tel.: +49 2203 601-2474

Fax: +49 2203 601-3249
Dr. Dennis Göge
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Programmkoordinator Sicherheitsforschung

Tel.: +49 2203 601-4031