Mehr über das DLR

DLR unterstützt "Urban Air Mobility"-Initiative

Mittwoch, 20. Juni 2018

Autoplay
Info an
Info aus
Informationen
Schließen
Vollbild
Normal
zurück
vor
{{index}}/{{count}}
Tipp:
<Escape>, um fullscreen zu beenden.
  • Urban Air Mobility: Gruppenbild
    EU-Initiative "Urban Air Mobility"

    Gruppenbild der EU-Initiative "Urban Air Mobility" anlässlich der Unterzeichnung der Absichtserklärung am 19. Juni 2018 in München mit dem Bayerischen Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (mit dem Flugzeugmodell links) und DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke (vorne, 3. von links).

  • Unterzeichnung durch DLR%2dVorstandsmitglied Prof. Henke
    Urban Air Mobility: Unterzeichnung durch DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Henke

    Das DLR tritt der "Urban Air Mobility" Initiative der Europäischen Kommission bei. Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstandsmitglied für Luftfahrtforschung, unterzeichnete die Absichtserklärung am 19. Juni 2018 im Bayerischen Wirtschaftsministerium in München.

  • Urban Air Mobility: Forschungsinitiative für den individuellen Luftverkehr der Zukunft
  • Entwicklung von Technologien und Verkehrskonzepten für möglichen Einsatz von Flugtaxis
  • Zusammenarbeit von Politik, Forschung, Industrie und Anwendern
  • Schwerpunkte: Luftfahrt, Verkehr

Luftige Aussichten für den Stadtverkehr der Zukunft: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt die Forschungsinitiative "Urban Air Mobility" der Europäischen Kommission. Ziel der Bewerbung ist es, geeignete Konzepte und Technologien für den individuellen Luftverkehr zu entwickeln. Die Städteregion Ingolstadt soll dazu künftig als Testfeld dienen. Am 19. Juni 2018 unterzeichneten die Projektpartner aus Politik, Forschung und Industrie im bayerischen Wirtschaftsministerium in München die gemeinsame Absichtserklärung. Zu den Beteiligten gehören neben dem DLR unter anderem Airbus, Audi, die Stadt Ingolstadt und ihre umliegenden Landkreise, die Technische Hochschule Ingolstadt sowie die Bundeswehr.

"Im Bereich Airmobility verfügt das DLR über das gesamte Spektrum der Systemkompetenzen, von der Technologieentwicklung bis zum Luftverkehrsmanagement. Für eine sichere und effiziente Gestaltung des Luftverkehrs rund um Smart Cities können wir alle Register ziehen", sagt Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstandsmitglied für Luftfahrtforschung.

So ist im Rahmen der neuen Initiative vorgesehen, Mobilitätsnöte zu definieren,  ein wirtschaftlich tragfähiges Air-Taxi Szenario Konzept für die Stadt Ingolstadt zu erstellen und einen Demonstrator zu entwickeln, der über der Testregion zum Einsatz kommen könnte. Dadurch sollen auch die Bürger die Vorteile und Möglichkeiten der neuen Technologien kennenlernen und in den Prozess einbezogen werden. "Wir haben den Anspruch, Mobilität der Zukunft in Bayern zu entwickeln", erklärt Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer und betont seine Unterstützung.

Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung beginnt nun die Bewerbungsphase der "Urban Air Mobility". Dazu werden die Projektpartner in den kommenden Monaten Mobilitätsbedarfe in Stadtregionen ermitteln, Arbeitspakete definieren,  weitere Partnerschaften und ein Netzwerk von lokalen wie auch internationalen Stakeholdern zu etablieren. Die Entscheidung zur Bewilligung des Vorhabens wird für Anfang 2019 erwartet. 

Die Partner

Die EU-Initiative "Urban Air Mobility" wird von einer steigenden Anzahl von Partnern unterstützt und umfasst bisher: das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das Bayerische Staatsministerium für Digitalisierung, das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie, das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, das Bayerische Staatsministerium des Innern und für Integration, das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Stadt Ingolstadt, Airbus, Audi AG, den Landkreis Eichstätt, den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, den Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, die Technische Hochschule Ingolstadt, den Bayerischen Städtetag, die Bundeswehr, Bauhaus Luftfahrt, European Aviation Safety Agency (EASA), Eurocontrol, Italdesign-Giugiaro S.p.A. sowie Urban Software Institute.

Zuletzt geändert am:
20.06.2018 18:55:19 Uhr

Kontakte

 

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Politikbeziehungen und Kommunikation: Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg

Tel.: +49 8153 28-2251

Fax: +49 8153 28-1243