DLRmagazin 159 - Mascot im Wunderland

Dienstag, 6. November 2018

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  • Der Asteroid Ryugu auf dem Titelbild der 159. Ausgabe des DLRmagazins
    Der Asteroid Ryugu auf dem Titelbild der 159. Ausgabe des DLRmagazins

    Die japanische Sonde Hayabusa2 fotografierte den Asteroiden Ryugu auf der Suche nach einer Landestelle für MASCOT aus einer Höhe von sechs Kilometern. Die deutsch-französische Landesonde, entwickelt und gebaut im DLR, wurde am 3. Oktober 2018 abgetrennt und erreichte nach sechs Minuten freiem Fall die Oberfläche von Ryugu. Mehr als 17 Stunden lang konnten die vier Experimente durchgeführt werden.

300 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist der Asteroid, den das Magazin-Cover zeigt. An der Wahl des Titelbilds scheiden sich zuweilen die Geister. Soll Mascot auf den Titel oder Ryugu: Gewinnt das Bild des Landers kurz vorm Auftreffen auf dem fernen Himmelskörper oder die Aufnahme des Zielorts der Mission, des Asteroiden Ryugu? Die einzigartig detaillierte Ansicht des Himmelskörpers gewann. Mehr über die Mission, mit der die Weltraumforschung neue Wege geht, lesen Sie im Magazin-Bericht Mascot im Wunderland.
 
Nicht jeder Widerstreit lässt sich derart einfach lösen. So steht der allgemeine Wunsch nach Mobilität im Widerspruch zum Ruheanspruch von Verkehrsweganwohnern. DLR-Wissenschaftler suchen deshalb Lösungen, unter anderem für leisere Flugzeuge. So zeigt Low Noise ATRA, wie konstruktive Änderungen den Fluglärm verringern können. Um Automatisierung im Bahnverkehr geht es auch: Denn wenn der Triebfahrzeugführer die Fahrt "nur noch" überwacht, steigt die Gefahr von Ermüdung. DLR-Bahnforscher untersuchen das genauer und haben Vorschläge. Auch die Satellitennutzung hat zwei Seiten: Unumstritten ist ihr Wert für die Fernerkundung der Erde und die irdische Kommunikation. Der Nachteil: Satelliten-Reparaturen im Weltraum sind kaum möglich, gefährlich und teuer. DLR-Ingenieure machen sich nun die Holografie zunutze, um dafür robotische Lösungen zu entwickeln. Und ein Beispiel aus der Energieforschung: Energiequellen, die sich naturgemäß erneuern, können fossile Brennstoffe ersetzen. Aber sie sind nur zeitlich begrenzt verfügbar. Sie stärker zu nutzen, setzt intelligente Speicher voraus. DLR-Energieforscher arbeiten daran.

Für den Fall, dass widerstreitende Interessen etwa auch die Jahresendharmonie im Privaten gefährden, hat das DLR auch einen Vorschlag: Die Feuilleton-Seiten bieten für Groß und Klein Interessantes: Vom Sachbuch über die Mondbesiedlung bis zu Räuber Hotzenplotz‘ Mondrakete. Sogar ein Interessenskonflikt zwischen Sehnsucht nach weihnachtlicher Romantik und nüchterner Technikbegeisterung lässt sich ausräumen: In Dresden ist beides zu bekommen, und zwar dicht beieinander: ein Weihnachtsmarkt mit Mittelalterflair und Fortbewegungsmittel aller Art im Verkehrsmuseum, in seiner Museumsserie stellt das DLR Magazin den Palast für Pferdestärken vor.

Das DLR Magazin 159 erscheint auch in Englisch.

Zuletzt geändert am:
22.11.2018 09:25:39 Uhr

Kontakte

 

Cordula Tegen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Politikbeziehungen und Kommunikation

Tel.: +49 2203 601-3876

Fax: +49 2203 601-3249