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Im Fokus: Forschung des DLR im Interesse der Gesellschaft

DLR-Jahreshauptversammlung 2018

Donnerstag, 8. November 2018

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    DLR-Jahreshauptversammlung 2018

    Der DLR-Standort Braunschweig lud 300 Teilnehmer in den ATRA-Hangar zur Jahreshauptversammlung 2018 ein.

  • Prof. Pascale Ehrenfreund
    Prof. Pascale Ehrenfreund

    "Die Forschungsergebnisse des DLR sowie deren Transfer in die Gesellschaft stellen zunehmend einen Standortfaktor dar, sodass die Leistungen des DLR zu einem Mittel aktiver Struktur- und Regionalpolitik werden“, erklärt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR

  • Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
    Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

    Ministerin Carola Reimann benonte in ihrem Grußwort die Wichtigkeit und Kompetenz des DLR als Partner in Niedersachsen.

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    DLR-Wissenschaftspreisträger aus Oberpfaffenhofen

    Die neun Preisträger aus der Institute Hochfrequenztechnik und Radarsysteme sowie Methodik der Fernerkundung und an das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum, geben Einblick in die Erstellung eines digitalen Erdmodells auf Basis von TanDEM-X-Daten.

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    DLR-Wissenschaftspreisträger: Dr.-Ing. Matthias Schmidt

    Dr.-Ing. Matthias Schmidt, Wissenschaftler des Instituts für Technische Thermodynamik am Standort Köln, zur Untersuchung der chemischen Reaktion von Kalk als Energiespeicher.

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    msquare: Preisträger des Horst-Rauck-Gründerpreises

    Die ersten Preisträger des Horst-Rauck-Gründerpreises sind die beiden DLR-Forscher Markus Kaden und Marvin Schneider mit ihrer Ausgründung msquare.

Am DLR-Standort Braunschweig fand am 6. November 2018 die traditionelle Jahreshauptversammlung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) statt. Den rund 300 Teilnehmern wurden Forschungsarbeiten des DLR zu den Themen Unbemanntes Fliegen und Smart City sowie Quantentechnologie und Globaler Wandel vorgestellt.

"Die Forschungsergebnisse des DLR sowie deren Transfer in die Gesellschaft stellen zunehmend einen Standortfaktor dar, sodass die Leistungen des DLR zu einem Mittel aktiver Struktur- und Regionalpolitik werden", erklärt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. "An den DLR-Standorten entstehen Innovations-Cluster mit Start-ups; auch mittelständischen Betrieben bietet sich in der Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Einrichtungen ein hohes Maß an Wertschöpfung."

Carola Reimann, niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, betonte in ihrem Grußwort, dass Niedersachsen das DLR als wichtigen, kompetenten und verlässlichen Partner schätzt und die gemeinsamen Kooperationen weiterführen und vertiefen wird. Dies insbesondere im Hinblick auf die Region Braunschweig, die mit ihrer Dichte an Forschern und wissenschaftlichen Einrichtungen unzählige Vorteile für das Land bringt.

Die Schwerpunktthemen des Abends wurden in zwei Diskussionsrunden betrachtet. Als erstes ging es um das unbemannte Fliegen und Smart City. Zu beiden Bereichen wird am Standort Braunschweig geforscht. So forscht das DLR im Projekt ALAADy (Automated Low Altitude Air Delivery) erstmals an einem unbemannten Fluggerät. Es soll humanitäre Güter oder dringend benötigte Ersatzteile von bis zu einer Tonne Nutzlast transportieren. In diesem Zusammenhang beschäftigen sich die Forscher auch mit Fragen der Flugführung und Luftraumkontrolle.

Beim Thema Smart City spielen sowohl dezentrale als auch informations- und kommunikationstechnische Fragen eine deutlich wachsende Rolle. Daher sind die Interaktion verschiedener räumlicher Ebenen, das Zusammenspiel von Einzeltechnologien, die Anpassung von Erzeugung und Nachfrage von Energie sowie die zunehmende Digitalisierung zentrale Forschungsthemen.

Die zweite Gesprächsrunde des Abends setzte sich mit Fragen der Nutzung von Quantentechnologie und den Herausforderungen des globalen Wandels auseinander. Beim zukünftigen Umgang mit großen Datenmengen, sei es bei der Übertragung oder der Be- und Verarbeitung, wird es darauf ankommen, die Sicherheit der Daten zu gewährleisten. Gerade die zunehmende Quantität und auch Qualität verlangen nach neuen Methoden wie der Quantentechnologie.

Um die Folgen des globalen Wandels beurteilen zu können, benötigt unter anderem die Politik neben globalen Daten und fundierten Analysen, auch Informationen über die Wirksamkeit von getroffenen Maßnahmen. Dies ist möglich durch neue Technologien in der Erdbeobachtung, wie Tandem-L. Damit wird ein dauerhaftes und umfassendes Klima-Monitoring in bisher nicht erreichter Qualität möglich sein. Diese Daten und deren Kombination schaffen neue Geschäftsideen im Bereich New Space. Die vielfältigen Raumfahrtaktivitäten, insbesondere im kommerziellen Bereich, wirken sich massiv auf die globale Wettbewerbslandschaft aus. Auf diese Entwicklung zu reagieren, ist eine wichtige Aufgabe der deutschen Raumfahrt.

Preisverleihungen

Am Ende des Abends wurden die beiden Preisträger des diesjährigen DLR-Wissenschaftspreises gewürdigt sowie erstmalig der Horst-Rauck-Gründerpreis der Gesellschaft von Freunden des DLR vergeben. Der Wissenschaftspreis ging zu gleichen Teilen an ein Team aus neun Wissenschaftlern der Institute für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme sowie Methodik der Fernerkundung und an das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum für die Erstellung eines digitalen Erdmodells auf Basis von TanDEM-X-Daten. Der zweite Teil des Preises ging nach Köln an einen Wissenschaftler des Instituts für Technische Thermodynamik für die Untersuchungen der chemischen Reaktion von Kalk als Energiespeicher. Die beiden Gründer von "msquare", einem Unternehmen das flexible Induktionsspulen entwickelt, zum Aufheizen von Metallblechen und -folien, konnten den Gründerpreis der Freunde des DLR entgegennehmen.

Zuletzt geändert am:
12.11.2018 16:46:52 Uhr

Kontakte

 

Andreas Schütz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Pressesprecher

Tel.: +49 2203 601-2474

Fax: +49 2203 601-3249