Forschung für mehr Sicherheit bei Großveranstaltungen

Helmholtz-Gemeinschaft fördert DLR-Wissenstransferprojekt

Fußgängersimulation (mit SUMO) des intermodalen Knoten am Alexanderplatz (mit U-, S-, und Tramstationen).

Montag, 4. Februar 2019

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  • Fußgängersimulation am Alexanderplatz
    Fußgängersimulation am Alexanderplatz

    Fußgängersimulation (mit SUMO) des intermodalen Knoten am Alexanderplatz (mit U-, S-, und Tramstationen).

  • Softwaresimulation JuPedSim
    Softwaresimulation JuPedSim

    JuPedSim ist die Simulation des Forschungszentrums Jülich, die Prognosen von Fußgängerverkehren darstellt.

  • Helmholtz-Gemeinschaft fördert DLR-Softwaresimulation SUMO (Simulation of Urban Mobility).
  • Das Softwaretool ermöglicht zuverlässige Betrachtung aller Verkehrsströme bei der Planung von Großveranstaltungen.
  • Schwerpunkt(e): Sicherheit, Verkehr

Um wissenschaftliche Erkenntnisse für den Alltag nutzbar zu machen, fördert die Helmholtz-Gemeinschaft Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihren Projekten. Zu den vier ausgewählten Projekten gehört das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte Simulationswerkzeug "SUMO" (Simulation of Urban Mobility).

Bei der Planung von Großveranstaltungen steht die größtmögliche Sicherheit für die Besucher an erster Stelle. Hierbei ist eine verlässliche Prognose über die zu erwartenden Besucherströme erforderlich. Die Veranstalter benötigen daher Verkehrssimulationen, die den gesamten Verkehrsraum mit allen Beteiligten abbilden.

Projekt kombiniert Simulationen von Fußgängerverkehr und städtischem Verkehr

Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert das Projekt "Mehr Sicherheit für die Besucher von Großveranstaltungen" und verheiratet hierfür zwei Softwaresimulationen zweier Helmholtz-Zentren miteinander: SUMO vom DLR und JuPedSim (Jülich Pedestrian Simulator) vom Forschungszentrum Jülich. Während die Simulationssoftware SUMO den Straßenverkehr virtuell nachbildet, entwirft JuPedSim Prognosen zum Fußgängerverkehr. Mit der einzigartigen Kombination aus beiden Simulationen soll Genehmigungsbehörden und Planungsbüros ein wissenschaftlich validiertes Open-Source-Werkzeug an die Hand gegeben werden, das die Dynamik der Verkehrsströme bei Großveranstaltungen besser berechnet und bewertet.

Durch die Verknüpfung beider Tools soll die ganzheitliche, zuverlässige Betrachtung aller Verkehrsströme bei Veranstaltungen ermöglicht werden. Zugleich wollen die Projektpartner in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe -  Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) und dem Internationalen Bildungs- und Trainingszentrum für Veranstaltungssicherheit (IBIT) Pilotschulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Planungsbüros und Genehmigungsbehörden anbieten. Sie werden damit in die Lage versetzt, die Planung von Großveranstaltungen kritisch zu überprüfen, Sicherheitsdefizite frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Projektförderung durch die Helmholtz-Gemeinschaft

Bereits zum zweiten Mal fördert die Helmholtz-Gemeinschaft vier besonders innovative Projekte im Bereich Wissenstransfer. Über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren stehen diesen jeweils bis zu 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Die Hälfte des Geldes stammt aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Helmholtz-Präsidenten, die andere Hälfte steuern die jeweils beteiligten Helmholtz-Zentren bei, an denen die Ideen entwickelt wurden.

Die vier nun ausgewählten Wissenstransferprojekte sind:

  • Mehr Sicherheit für die Besucher von Großveranstaltungen
  • Beratung zu bauwerkintegrierter Photovoltaik
  • Innovative simulationsgestützte Produkte für eine wetter- und klimaresiliente Landwirtschaft -  ADAPTER
  • Satellitendaten für Planung, Industrie, Energiewirtschaft und Naturschutz (SAPIENS)

Zuletzt geändert am:
04.02.2019 15:07:55 Uhr

Kontakte

 

Melanie-Konstanze Wiese
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Berlin, Neustrelitz und Dresden

Tel.: +49 30 67055-639

Fax: +49 30 67055-102
Prof. Dr. Peter Wagner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Verkehrssystemtechnik

Tel.: +49 30 67055-237