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Alle Jahrgänge

Automatisierte Produktion von Flugzeugrümpfen aus Aluminium-Glasfaser-Laminat

12. Oktober 2018

Gemeinsam haben das Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik, das Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie, das Institut für Werkstoff-Forschung und das Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) mit seinen Standorten Stade und Augsburg des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) automatisierte Prozesse entwickelt, um Bauteile aus dem Hochleistungswerkstoff Faser-Metall-Laminat herzustellen. Im Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) geförderten Projekt ProfiRumpf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) konnten erstmals doppelgekrümmte Rumpfsegmente aus Aluminium-Glasfaser-Laminat mithilfe koordinierter Roboter und qualitätsgesichert gefertigt werden.

Forschern gelingt erstmals Flatteranalyse in Echtzeit

12. Oktober 2018

Der Flugzeughersteller Embraer, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Niederländische Luftfahrtzentrum (NLR) und die Deutsch-Niederländischen Windkanäle (DNW) haben erfolgreich eine neuartige Methode zur Prüfung der Sicherheit künftiger Flugzeuge getestet. Dazu analysierten sie erstmals in einem Windkanal-Experiment das Flatter-Verhalten eines Flügels in Echtzeit.

Viel Geröll, viele Steine, kein Staub: MASCOTs Zickzackkurs über den Asteroiden Ryugu

12. Oktober 2018

Sechs Minuten freier Fall, sanfter Aufprall auf einem Stein und dann elf Minuten wiederholtes abprallen bis zur ersten Ruhelage. So begann die Reise des Asteroidenlanders MASCOT am frühen Morgen des 3. Oktober 2018 auf Asteroid Ryugu, einem Land voller Überraschungen, Geheimnissen und Herausforderun-gen. Nach diesem ersten Weg auf dem knapp 900 Meter großen Asteroiden folgten rund 17 Stunden intensiver wissenschaftlicher Erkundung. Hierzu wurde die Landesonde vom MASCOT-Kontrollraum am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln in Anwesenheit von Wissenschaftlerteams aus Deutschland, Frankreich und Japan kommandiert und gesteuert.

DLR und I.S.A.R. für Katastrophenhilfe in Indonesien

12. Oktober 2018

Am 4. Oktober 2018 traf ein Team der Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany (International Search-and-Rescue) zusammen mit einem Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Palu auf der indonesischen Insel Sulawesi ein. Die Region war sechs Tage zuvor von einem schweren Erdbeben und einem Tsunami getroffen worden. Über Tage folgten weitere Beben. Die Katastrophenhelfer von I.S.A.R. und DLR unterstützen die lokale Bevölkerung mit dem Bau einer Trinkwasseraufbereitungsanlage.

Livecall aus dem Palmenhaus mit Astro Alex

10. Oktober 2018

Umgeben von Palmen warteten Schülerinnen und Schüler aus Konstanz und Umgebung am 9. Oktober 2018 ungeduldig auf ihren Gesprächspartner aus dem All, den deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst. Um 15.00 Uhr war es dann so weit: Astro Alex nahm von der Internationalen Raumstation ISS Funkkontakt mit den Jugendlichen auf, die sich im Palmenhaus auf der Insel Mainau versammelt hatten.

Auf der Suche nach dem idealen Speicher

9. Oktober 2018

In einem nachhaltigen Energiesystem sind Energiespeicher für die Integration von erneuerbaren Energien von existentieller Bedeutung. Bislang fehlen jedoch ortsunabhängige und kostengünstige Speicher im Kraftwerksmaßstab. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Universität Stuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beabsichtigen den gemeinsamen Bau der Forschungsanlage NADINE (Nationaler Demonstrator für Isentrope Energiespeicher) an den Standorten Stuttgart und Karlsruhe, um kostengünstige und nahezu verlustfrei arbeitende Energiespeicher zu entwickeln. Für den Aufbau der Infrastruktur in Stuttgart und Karlsruhe haben die drei Forschungseinrichtungen am 8. Oktober 2018 ihre Zusammenarbeit vereinbart. Ziel der Forschungsarbeiten sind Energiespeicher, die große Mengen an elektrischer Energie aufnehmen und wieder abgeben können. Das Design der Forschungsanlage wird im Rahmen eines 18-monatigen Projekts mit Start am 1. Januar 2018 erarbeitet.

Zukunftstechnologie Wärmespeicher: Der Nobelpreisträger R. Laughlin im Interview

8. Oktober 2018

Im nachhaltigen Energiesystem der Zukunft, das auf erneuerbaren Ressourcen beruht, spielen Speicher eine zentrale Rolle. Bislang fehlen jedoch ortsunabhängige und kostengünstige Lösungen für Speicher im Kraftwerksmaßstab. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) will gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Universität Stuttgart eine Forschungsanlage bauen, um die Technologie für hocheffiziente und kostengünstige Energiespeicher zu erforschen und zu entwickeln. Die Vereinbarung für das NADINE (Nationaler Demonstrator für Isentrope Energiespeicher) genannte Projekt wird am 8. Oktober 2018 in Stuttgart unterzeichnet. Anlässlich der Unterzeichnung skizziert der Physik-Nobelpreisträger des Jahres 1998, Buchautor und Professor an der Stanford University Robert B. Laughlin seine Ideen für eine verlässliche und nachhaltige Energiestrategie. Wärmespeicher spielen darin eine zentrale Rolle. Im Interview beschreibt Laughlin, warum er auf Wärmespeicher setzt, welche technischen und ökonomischen Herausforderungen er sieht und was er sich von führenden Energiepolitikern wünscht.

DLR-Innovation QFly erhält SolarPACES Technology Award

8. Oktober 2018

QFly, ein beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeltes System zur Qualitätskontrolle von solarthermischen Kraftwerken aus der Luft, wurde mit dem SolarPACES Technology Award 2018 ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen der SolarPACES verliehen, einer jährlich stattfindenden Konferenz, bei der sich Wissenschaftler, Industrievertreter der solarthermischen Kraftwerksbranche sowie Interessenten aus Politik und aus NGO‘s austauschen. Die Solarpaces 2018 fand in Casablanca (Marokko) statt, Kooperationspartner und Gastgeber im Land war die marokkanische Energieagentur MASEN.

DLR-Know-how für neues Kompetenzcluster zur Entwicklung von Festkörperbatterien

8. Oktober 2018

Als Batterien der nächsten Generation haben Festkörperbatterien das Potenzial, die Elektromobilität massentauglich zu machen und Strom aus erneuerbaren Energien langfristig, effizient und zuverlässig zu speichern. Sie zeichnen sich aus durch große Speicherkapazitäten, kurze Ladezeiten und hohe Sicherheit. Im nun startenden Kompetenzcluster „FestBatt“ forschen deutschlandweit 14 wissenschaftliche Einrichtungen gemeinsam an der Entwicklung und Produktion dieser neuartigen Batterietechnologie. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bringen ihre Kompetenzen im Bereich der Modellierung und Simulation ein, um die grundlegenden Prozesse im Inneren einer Festkörperbatterie besser zu verstehen.

Globales 3D-Höhenmodell der TanDEM-X-Mission frei verfügbar

8. Oktober 2018

Das TanDEM-X-Höhenmodell mit 90 Meter Abtastung wurde für die wissenschaftliche Nutzung freigegeben und steht nun als globaler Datensatz zur Verfügung. Damit orientiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der europäischen Datenpolitik im Rahmen des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus mit einem offenen und kostenfreien Zugang zu Satellitendaten.

Bundesbildungsministerin Karliczek besucht Forschungsinitiative DLR@UBC in Kanada

5. Oktober 2018

Als Teil ihrer Kanadareise besuchte die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek am 2. Oktober 2018 auch die gemeinsame Forschungsinitiative DLR@UBC des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der University of British Columbia (UBC) in Vancouver.

Drei Hüpfer in drei Asteroidentagen: Lander MASCOT schließt erfolgreich die Erkundung der Oberfläche des Asteroiden Ryugu ab

5. Oktober 2018

Es war ein Tag mit vielen aufregenden Momenten und einem erfolgreichen Team aus Wissenschaftlern und Ingenieuren: Am späten Abend des 3. Oktober 2018 schloss der Lander MASCOT um 21:04 Uhr MESZ seine historische Erkundung auf der Oberfläche des Asteroiden Ryugu ab, nachdem die Batterieleistung an Bord zur Neige ging. Ursprünglich war der Betrieb nach der Abtrennung von der japanischen Muttersonde Hayabusa2 für 16 Stunden vorgesehen. Am Ende wurden es sogar mehr als 17 Stunden.

Weltraumstrahlung auf der Spur - Mit ISA und NASA zum Mond und wieder zurück

3. Oktober 2018

Am 3. Oktober 2018 trafen sich auf dem International Astronautical Congress (IAC) in Bremen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA und die Israelische Raumfahrtagentur ISA, um die nächsten Schritte die Kooperationsprojekt MARE (Matroshka AstroRad Radiation Experiment) zu besprechen.

MASCOT landete sicher auf dem Asteroiden Ryugu

3. Oktober 2018

Der Asteroid Ryugu hat in 300 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde einen neuen Bewohner: Lander MASCOT wurde am 3. Oktober 2018 auf dem Asteroiden abgesetzt und nahm seine Arbeit auf. Um 3.58 Uhr Mitteleuropäischer Zeit wurde das Landegerät erfolgreich von der japanischen Raumsonde Hayabusa2 getrennt. Damit beginnen für das internationale Team aus Ingenieuren und Wissenschaftler die 16 Stunden, in denen der Lander mit Messungen auf der Asteroidenoberfläche beginnt. Am Tag zuvor hatte sich die Sonde Hayabusa2 der japanischen Raumfahrtagentur auf den Weg in Richtung Ryugu gemacht. In einer Höhe von 51 Metern wurde MASCOT ausgeklinkt und fiel im freien Fall – langsamer als ein irdischer Fußgänger – auf sein Ziel, den Asteroiden, zu. Im MASCOT-Kontrollraum am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie im angrenzenden Wissenschaftlerraum war die Erleichterung über die erfolgreiche Separation und die Bestätigung der Landung deutlich spürbar: „Es hätte nicht besser laufen können“, erklärte MASCOT-Projektmanagerin Dr. Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. „Aus den Betriebsdaten des Landers konnten wir erkennen, dass er sich von der Raumsonde trennte und nach rund 20 Minuten auf der Asteroidenoberfläche zur Ruhe kam.“

Alexander Gerst wird Kommandant der ISS

2. Oktober 2018

Der "Tag der Deutschen Einheit" 2018 wird für Alexander Gerst wohl unvergesslich werden: Am 3. Oktober wird der 42-jährige Geophysiker und Astronaut als erster Deutscher und zweiter Europäer Kommandant der Internationalen Raumstation ISS. Von 16.10 Uhr bis 16.30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit soll die Zeremonie an Bord der ISS dauern, die NASA und ESA live im Internet übertragen.

Erste prozessierte Bilder vom hyperspektralen Erdbeobachtungsinstrument DESIS

2. Oktober 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Teledyne Brown Engineering präsentierten auf dem International Astronautical Congress (IAC) die ersten Aufnahmen des hyperspektralen Erdbeobachtungsinstruments DESIS, das am 27. August 2018 an der Außenseite der ISS montiert wurde.

Abstieg ins Unbekannte: MASCOT im finalen Countdown vor Asteroidenlandung

1. Oktober 2018

Läuft alles nach Plan, ist es am 3. Oktober 2018 soweit: Am frühen Morgen, um 03:58:15 MESZ, wird der Asteroidenlander MASCOT von der Raumsonde Hayabusa2 abgetrennt und einige Minuten später auf der Oberfläche von Ryugu aufsetzen. Vom ersten Oberflächenkontakt an wird es eine Reise ins Unbekannte, denn in einem Umkreis von rund 200 Metern könnte MASCOT fast überall nach einigen Hüpfern liegen bleiben. Im Laufe des Vormittags des 3. Oktober erwarten die Forscherinnen und Forscher im Kontrollzentrum am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln eine Bestätigung der Landung. Dann ist MASCOT zur Ruhe gekommen und die umfangreichen wissenschaftlichen Messungen beginnen. Rund 16 Stunden verbleiben der Landeeinheit, bis die Batterie versiegt. Aktuelle Informationen gibt es vor und während der Landung über den Twitter-Account @MASCOT2018 und über den Hashtag #AsteroidLanding.

DLR testet Car2X-Kommunikation im Realverkehr

28. September 2018

Das Institut für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet ab Anfang Oktober 2018 in Braunschweig im Projekt MAVEN (Managing Automated Vehicles Enhances Network) das Überqueren einer Ampelkreuzung mit einem Verbund kooperierender automatisierter Fahrzeuge. Hierzu werden die bereits im Zusammenhang mit der Anwendungsplattform Intelligente Mobilität (AIM) an den Ampelmasten am Tostmannplatz in Braunschweig angebrachten Antennen- und Messtechnik genutzt.

Internationale Raumfahrt trifft sich in der DLR-Stadt Bremen

28. September 2018

Auf dem International Astronautical Congress (IAC) kommen vom 1. bis 5. Oktober 2018 Experten aus Raumfahrtagenturen, Raumfahrtforschung und -industrie aus aller Welt zusammen. Dieses Jahr lädt die International Astronautical Federation (IAF) nach Bremen ein. Die IAF vertritt 320 Organisationen aus 6 Kontinenten und 68 Ländern. Workshops, Touren und Technical Sessions mit Vorträgen und Diskussionsrunden sowie eine Ausstellung bieten zahlreiche Gelegenheiten zum Dialog. Über 4000 Teilnehmer erwartet der Veranstalter. In der Ausstellung präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Auswahl an aktuellen Raumfahrtprojekten auf insgesamt 560 Quadratmetern.

DLR und NASA würdigen prämierte Flugzeugkonzepte

27. September 2018

Die DLR/NASA-DesignChallenge hat ihre zweite Auflage vollendet. In diesem Jahr würdigten die Partner bei einem gemeinsamen Symposium am NASA-Hauptsitz in Washington D.C. die Konzepte. Mit dabei das deutsche Siegerteam der TU-München mit dem ultraeffizienten Flugzeugentwurf "The 'eRay' Aircraft Concept", das ohne Fenster,mit einerFanstufe am Heck und kleineren verteilten elektrischen Triebwerken auskommt. Auf amerikanischer Seite teilen sich die Konzepte "Cete Volantem" und "HEAT" (Highly Efficient Air Transportation) den ersten Platz. Insgesamt beteiligten sich in den USA und in Deutschland mehr als hundert Studierende an dem Wettbewerb.

 
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