Raumfahrt

Mehr über das DLR

Internationale Konferenz zu Klimaschutz und Katastrophenhilfe in Bonn

Mittwoch, 22. November 2017

Autoplay
Info an
Info aus
Informationen
Schließen
Vollbild
Normal
zurück
vor
{{index}}/{{count}}
Tipp:
<Escape>, um fullscreen zu beenden.
  • VO%2dMeldung_sn.JPG
    Internationale Konferenz zur Zusammenarbeit bei Klimaschutzmaßnahmen, Katastrophenvorsorge und globaler Entwicklung

    Auf dem Panel der UN-Deutschland-Konferenz zu Klimaschutz und Katastrophenhilfe in Bonn (von links): Luc St-Pierre (UNOOSA), Prof. Pascale Ehrenfreund (DLR), Jean-Yves Le Gall (CNES), Roberto Battiston (ASI), Isabelle Duvaux-Béchon (ESA), Natalia Kussul (Ukrainian Space Agency), Alexandru Badea (Romanian Space Agency) und Julio Cesar Castillo Urdapilleta (Mexican Space Agency).

  • UN%2dGermany_sn.jpg
    Beiträge zur Konferenz

    Dr. Gerd Gruppe, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagements in Bonn, betonte bei seinem Vortrag die herausragende Bedeutung von Weltraumtechnologien und Raumfahrtanwendungen bei der Bewältigung globaler Herausforderungen.

  • DLR und UN sind gemeinsame Gastgeber von mehr als 80 Teilnehmern aus über 20 Nationen
  • Weltraumtechnologien als Lösung globaler Herausforderungen
  • Vorbereitung von UNISPACE+50 -Jubiläum im Jahr 2018
  • Schwerpunkt(e): Raumfahrt, Robotik

Mehr als 80 Teilnehmer aus über 20 Nationen aus Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika nehmen vom 22. bis zum 24. November 2017 auf dem UN Campus in Bonn an der von den Vereinten Nationen und der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam ausgerichteten Internationalen Konferenz zur Zusammenarbeit bei Klimaschutzmaßnahmen, Katastrophenvorsorge und globaler Entwicklung teil. Organisiert und finanziert wird diese Konferenz vom Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, dem UN-Büro für Weltraumangelegenheiten (UNOOSA) und der damit verbundenen Plattform der Vereinten Nationen für raumfahrtgestützte Informationen für Katastrophenmanagement und Notfallmaßnahmen (UN-SPIDER).

"Die Stärkung Internationaler Bemühungen und der Zusammenarbeit bei Phänomenen wie Klimawandel und Naturkatastrophen ist unerlässlich. Denn im Bereich Disaster Management wie auch bei der Bereitstellung von Informationen zur Klärung von klimarelevanten Fragen ist nur eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Mechanismen wie UN-SPIDER, der Charter ‚Space and Major Disasters‘ oder dem Committee on Earth Observation Satellites (CEOS) erfolgreich", erklärt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund.

"Weltraumtechnologien und Raumfahrtanwendungen sind essenziell, um globale Herausforderungen anzugehen und die Umsetzung dieser internationalen Ziele auch auf nationaler Ebene zu unterstützen. Die Vereinten Nationen nutzen aktiv dieses Potenzial der Raumfahrt zur sozio-ökonomischen Entwicklung. Es geht auf der Konferenz vor allem darum, Grundlagen für eine nachhaltige Nutzung von Weltraumtechnologien für das Monitoring und die Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel und Krisenmanagement zu schaffen und neue Partnerschaften für eine systematischere Nutzung ins Leben zu rufen", betont Dr. Gerd Gruppe, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagements in Bonn.

In drei internationalen Konferenzen zur friedlichen Nutzung und Erkundung des Weltraums haben die UN seit 1968 diesen Prozess begleitet. UNISPACE+50 ist eine Gelegenheit, neue Herausforderungen und Chancen im Weltraum heute zu adressieren. Es soll eine globale "Space 2030"-Agenda verabschiedet werden, die die Beiträge von Raumfahrtanwendungen zu den UN-Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenden hervorhebt.

"Ein entscheidender Punkt für uns ist dabei die Frage, wie existierende und künftige Konstellationen von Erdbeobachtungssatelliten , wie TanDEM-L, zur Implementierung der UN-Klimaziele genutzt werden können. Den Rahmen dafür bilden hier vor allem das Sendai Abkommen zur Reduzierung von Katastrophenrisiken, die Ziele der UN für nachhaltige Entwicklung und das Pariser Klimaschutzabkommen", so der DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und Technologie, Prof. Hansjörg Dittus, anlässlich der Eröffnung der Konferenz.

Ziel der UN-Deutschland Konferenz in Bonn ist, politisch- und gesellschaftlich relevante Empfehlungen zu erarbeiten und dabei den Nutzen von Erdbeobachtungsdiensten, globaler Satellitennavigation, Telekommunikation und bodengestützten Systemen für präzise Geoinformationen aus dem All zu herauszustellen.

"Weltraumforschung, Weltraumtechnologie und Raumfahrtanwendungen können einen wesentlichen Beitrag zu unseren gemeinsamen Bemühungen leisten, einige der größten globalen Herausforderungen zu bewältigen, mit denen wir konfrontiert sind, wie zum Beispiel Klimawandel und Katastrophen. Eine Reihe von Experten werden diese Woche ihre Ideen und Erfahrungen vorstellen, und ich freue mich auf ihre wertvollen Empfehlungen für Space2030. Diese Beiträge werden auch nützlich sein, wenn wir unsere Globale Raumfahrtpartnerschaft für die Ziele für nachhaltige Entwicklung entwickeln, einen umfassenden Koordinierungsmechanismus zur Erleichterung der bestmöglichen Nutzung von Weltraumressourcen für Entwicklungsziele, wie die Beobachtung von Klimavariablen, und zur Förderung von Partnerschaften zur Entwicklung innovativer Systeme und Lösungen“, sagt Simonetta di Pippo, Direktorin des Büros der Vereinten Nationen für Weltraumfragen.

Zuletzt geändert am:
24.11.2017 14:51:23 Uhr

Kontakte

 

Elisabeth Mittelbach
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Raumfahrtmanagement, Strategie und Kommunikation

Tel.: +49 228 447-385

Fax: +49 228 447-386
Silke Hüttemann
DLR Raumfahrtmanagement

UN-Angelegenheiten

Tel.: +49 228 447-378
Dr. Joachim Post
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Internationale Beziehungen