Raumfahrt

25 Jahre D-2: Bayerischer Ministerpräsident trifft Astronauten

Montag, 7. Mai 2018

Autoplay
Info an
Info aus
Informationen
Schließen
Vollbild
Normal
zurück
vor
{{index}}/{{count}}
Tipp:
<Escape>, um fullscreen zu beenden.
  • Bayerischer Ministerpräsident und D%2d2 Crew
    Bayerischer Ministerpräsident und D-2 Crew

    vlnr Terence T. Henricks, Jerry Lynn Ross, Prof Ulrich Walter, Dr. Markus Söder, Hans Schlegel, Prof. Felix Huber, Dr. Walther Pelzer
    Bayerischer Ministerpräsident trifft bei Jubiläumsveranstaltung „25 Jahre D-2“ auf die ehemalige Astronautencrew.

  • Dr. Markus Söder zu Gast beim DLR in Oberpfaffenhofen.
  • Das deutsche Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) in Oberpfaffenhofen betreute die Durchführung der Experimente während der D-2 Mission.
  • Schwerpunkt(e): Raumfahrt

Vor 25 Jahren - 26. April 1993 - starteten der Physiker Hans Schlegel und der Raumfahrtingenieur Ulrich Walter an Bord der US-Raumfähre Columbia zur zweiten deutschen Spacelab-Mission – D-2: Nach mehreren Verschiebungen aufgrund technischer Probleme hob die Columbia am 26. April 1993 um 18.51 Uhr Mitteleuropäischer Zeit vom Kennedy Space Center in Florida ab. Beim Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen traf der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder auf die ehemaligen D-2 Astronauten.

Stimmen zum Jubiläum 25 Jahre D-2:

"Die D2-Mission war ein Meilenstein für deutsche Raumfahrt. Bis heute profitieren wir von den Ergebnissen – inhaltlich und strukturell. Deutschland ist auch heute die führende europäische Nation wenn es um Weltraum-Wissenschaften und Nutzung der ISS geht. Momentan bereitet sich mit Alexander Gerst der nächste Astronaut aus Deutschland für seinen Einsatz als ISS-Kommandant vor.
Dabei betrachten wir Forschung immer auch als Grundlage für industrielle beziehungsweise kommerzielle Innovationen. Raumfahrt liefert Lösungen für aktuelle terrestrische Herausforderungen, wie in der Landwirtschaft, beim Klimamonitoring für Digitalisierung und den flächendeckender Breitbandausbau", betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstands und zuständig für das Raumfahrtmanagement.  

Ministerpräsident Dr. Markus Söder zum Besuch beim DLR: "Dank dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen ist Bayern seit vielen Jahren eine feste internationale Größe in der bemannten Raumfahrt. Diese Kompetenzen wollen wir stärken und weiter ausbauen - wir wollen die Raumfahrt wieder zu einer bayerischen Schlüsseltechnologie machen. Hierzu werden wir eine eigene Fakultät in Ottobrunn gründen. Mit unserem neuen Programm "Bavaria One" soll Bayern deutschlandweit führend im Bereich unbemannter suborbitaler Flugkörper, Erdbeobachtung und Quantensensorik werden. Wir wollen die Zukunft aus Bayern heraus mitgestalten."

"Der Betrieb von Columbus, der Betrieb von Galileo und von EDRS - das sind alles Beispiele dafür, dass das Land Bayern in der Vergangenheit maßgeblich für die Gestaltung der Raumfahrt war. Deshalb freuen wir uns, dass der bayerische Ministerpräsident heute bei uns im deutschen Raumfahrtkontrollzentrum ist. Das ist für uns auch ein Signal in Richtung des weiteren Betriebs der bemannten Raumfahrt", sagt Prof. Felix Huber, Leiter des DLR-Raumflugbetriebs und Astronautentrainings.

Neben den Deutschen Schlegel und Walter gehörten die NASA-Astronauten Steven Nagel (Kommandant), Terence "Tom" Henricks (Pilot), sowie die Missionsspezialisten Jerry Ross, Charles Precourt und Bernard A. Harris zur Crew.

Zuletzt geändert am:
07.05.2018 11:22:31 Uhr

Kontakte

 

Miriam Poetter
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Oberpfaffenhofen

Tel.: +49 8153 28-2297

Fax: +49 8153 28-1243
Prof. Dr. Felix Huber
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

DLR-Raumflugbetrieb und Astronautentraining, Direktor

Tel.: +49 8153 28-2700