Raumfahrt

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Alle Jahrgänge

Erste Ernte im Antarktisgewächshaus EDEN-ISS

5. April 2018

Während die Temperaturen in der Antarktis langsam auf Werte unter minus 20 Grad Celsius fallen und auch die Sonne nur noch flach über dem Horizont steht, wächst und gedeiht die Pflanzenzucht im Versuchsgewächshaus EDEN-ISS. Nach den ersten drei Wochen hat Paul Zabel vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bis in die vergangenen Tage hinein die ersten Früchte im eisigen Umfeld geerntet. 3,6 Kilogramm Salat, 70 Radieschen und 18 Gurken hielt er bei der ersten Ernte jeweils in der Hand. Was nun den Speiseteller der Überwinterer bereichert, zeigt wie sich zukünftig auch Astronauten auf Mond und Mars mit frischer Nahrung versorgen könnten.

Mission Horizons: Erste Experimente auf dem Weg zur ISS

2. April 2018

Die ersten Experimente für die Horizons-Mission mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst sind auf dem Weg zur Internationalen Raumstation: Am 2. April 2018 ist um 22.30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (16.30 Uhr Ortszeit) eine Falcon-9-Trägerrakete mit einer US-amerikanischen Dragon-Kapsel an Bord vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida zur ISS gestartet.

Ausstellung "Der Berg ruft" im Gasometer Oberhausen eröffnet

15. März 2018

Das Matterhorn ist mit 4478 Metern nicht einer der höchsten Berge der Welt - und noch nicht einmal der höchste Berg der Alpen. Doch seine markante, dreieckige Form macht es einzigartig. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Fels-Pyramide mit Satelliten- und Flugzeugüberflügen vermessen und mit diesen Daten ein präzises Geländemodell erstellt, das nun als 3D-Projektion auf einer 17 Meter hohen Nachbildung des Matterhorns den Berg in den Gasometer Oberhausen holt. Dort schwebt es als Höhepunkt der Ausstellung "Der Berg ruft", die am 16. März 2018 eröffnet, kopfüber im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers. Ein Spiegel auf dem Boden reflektiert den Berg und ermöglicht so den Blick aus der Vogelperspektive.

CIMON, Sternengeburten und das Geheimnis der Plasmakristalle

9. März 2018

Am 9. März 2018 endete die 31. Parabelflugkampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfolgreich: Zwölf Experimente aus Humanphysiologie, Biologie, Physik, Technologieerprobung und Materialwissenschaften befanden sich an Bord des A310 ZERO-G.

Goldenes Jubiläum: 50 Jahre Deutsches Raumfahrtkontrollzentrum GSOC

2. März 2018

Deutschland blickt auf eine reiche Tradition in der Erforschung und Nutzung des Weltraums und hat die internationale Raumfahrt maßgeblich mitgestaltet. Ob Planetenforschung, Klimaforschung oder Missionen mit Astronauten – Deutschland ist aus der Raumfahrt heute nicht mehr wegzudenken. Eine Voraussetzung dafür wurde vor 50 Jahren geschaffen: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrums, kurz GSOC (German Space Operations Center). Am 1. März 1968 begann der Aufbau des GSOC am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München.

Astronaut Scott Tingle steuert DLR-Roboter Justin aus dem All

2. März 2018

Die ersten 1480 Kilometer von Denver zum kalifornischen Raketenstartgelände Vandenberg Air Force Base in Kalifornien sind geschafft - an Bord eines Flugzeugs. Die nächsten xx Millionen Kilometer in Richtung Mars werden das InSight-Raumschiff und sein Landegerät dann nach seinem Start am 5. Mai 2018 alleine zurücklegen müssen. Seine Mission: der Rote Planet wird gründlich untersucht - ein Seismometer der französischen Raumfahrtagentur CNES misst seinen Puls, das Sensorpaket HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfasst seine Temperatur im Inneren, und das Experiment RISE des Jet Propulsion Laboratory JPL der NASA wird seine Reflexe aufnehmen. Bevor es jedoch soweit ist, müssen die Raumsonde und die Instrumente an Bord noch die letzten Funktionstests und Inspektionen bestehen, die sicherstellen, dass alles den Transport zur Startbasis unbeschadet überstanden hat.

CIMON - der intelligente Astronautenassistent

2. März 2018

CIMON kann sehen, hören, verstehen, sprechen - und fliegen. Er ist rund, hat einen Durchmesser von 32 Zentimetern und wiegt fünf Kilogramm. Sein robotisches Vorbild war in den 1980er Jahren in der Zeichentrickserie "Captain Future" Professor Simon Wright, das "fliegende Gehirn" mit Sensoren, Kameras und einem Sprachprozessor. Fast 40 Jahre später könnte jetzt mit CIMON (Crew Interactive MObile companioN), einem astronautischen Flugbegleiter und Assistenzsystem, aus Science Fiction tatsächlich "Science Fact" werden.

DLR-Maulwurf HP³ wurde mit seinem Raumschiff zur Startbasis transportiert

1. März 2018

Die ersten 1480 Kilometer von Denver zum kalifornischen Raketenstartgelände Vandenberg Air Force Base in Kalifornien sind geschafft - an Bord eines Flugzeugs. Die nächsten 485 Millionen Kilometer in Richtung Mars werden das InSight -Landegerät dann nach seinem Start am 5. Mai 2018 alleine zurücklegen müssen. Seine Mission: der Rote Planet wird gründlich untersucht - ein Seismometer der französischen Raumfahrtagentur CNES zeichnet Marsbeben auf, das Sensorpaket HP³ (Heat Flow and Physical Properties Package) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfasst den Wärmestrom aus dem Inneren und die physikalischen Eigenschaften des Marsbodens, und das Experiment RISE des Jet Propulsion Laboratory JPL der NASA misst Bewegungen der Rotationsachse des Planeten. Bevor es jedoch soweit ist, müssen die Raumsonde und die Instrumente an Bord noch die letzten Funktionstests und Inspektionen bestehen, die sicherstellen, dass alles den Transport zur Startbasis unbeschadet überstanden hat.

Neue Mars-Express-Aufnahmen der Marsmonde Phobos und Deimos

1. März 2018

Der Mars-Express-Orbiter ist gegenwärtig der einzige Satellit, der den Mars aus einer elliptischen Umlaufbahn erkundet. Das ermöglicht auch regelmäßige nahe Vorbeiflüge an Phobos, dem größeren der beiden Marsmonde. Im Sommer 2017 konnte der Mond aus circa 115 Kilometern Entfernung von der Kamera HRSC beobachtet werden. Die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte und betriebene hochauflösende Stereokamera HRSC lieferte Bilder des Mondes mit einer Auflösung von bis zu vier Metern pro Pixel. Von der nun mehr als 14 Jahre andauernden ESA-Mission Mars Express wurde Phobos schon mehrmals aus Entfernungen von weniger als 150 Kilometern beobachtet.

Erdbeobachtungssatellit PAZ erfolgreich gestartet

22. Februar 2018

Der spanische Erdbeobachtungssatellit PAZ startete am 22. Februar 2018 um 15:17 Uhr (MEZ) erfolgreich mit einer Falcon-9 Rakete von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien/USA. Die Besonderheit: PAZ wird auf demselben Orbit platziert, wie die deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Das Bodensegment von PAZ baut zudem auf Technologien auf, die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) für die beiden Zwillingssatelliten entwickelt wurden. Eine Konstellation aus drei Satelliten kann in Zukunft somit schneller verfügbare Aufnahmen ermöglichen. Der Satellit PAZ gehört dem spanischen Raumfahrtunternehmen Hisdesat und wurde von Airbus Defence and Space in Madrid, Spanien gebaut.

Erste Aussaat im Antarktis-Labor EDEN ISS

20. Februar 2018

Ab jetzt wird es ernst: Das EDEN ISS-Labor in der Antarktis ist aufgebaut, die ersten Keimlinge werden in die Wachstumsschränke gesetzt, und der Großteil des Teams des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist nach acht Wochen wieder zurück nach Deutschland gereist. Für DLR-Wissenschaftler Paul Zabel, der als einziger des EDEN ISS-Teams bis Ende 2018 in der Antarktis bleiben wird, bedeutet dies: Die Überwinterung in der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) beginnt. Den Anfang der ersten selbstgezüchteten Pflanzen am südlichen Ende der Welt werden Gurken, Tomaten und Paprika machen. "Unser Ziel ist es dabei auch, dass es in den nächsten Monaten immer wieder etwas zu ernten gibt", erläutert DLR-Projektleiter Daniel Schubert. Mit den Erträgen soll schließlich der Speiseplan der zehnköpfigen Überwinterungscrew aufgefrischt werden.

Start in die Schwerelosigkeit

MAPHEUS-7: Mehr als sechs Minuten Schwerelosigkeit für Experimente aus Materialphysik und Biologie

20. Februar 2018

247,6 Kilometer Höhe und mehr als sechs Minuten Schwerelosigkeit erreichte die zweistufige Forschungsrakete MAPHEUS-7, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 17. Februar 2018 um 8 Uhr vom Raketenstartplatz ESRANGE startete. Missionsziele waren die erfolgreiche Durchführung der sechs Mikrogravitationsexperimente an Bord sowie die Qualifikation des neu entwickelten Trägersystems S31-Improved Malemute, das erhöhte Anforderungen an die Widerstandsfähigkeit der Nutzlast gegen Beschleunigungen stellte. 365 Kilogramm Nutzlast beförderte die Höhenforschungsrakete dabei auf eine suborbitale Flugbahn: Auf MAPHEUS-7 waren neben einem Wiederflug des Röntgenradiographiemoduls X-RISE (X-Ray Investigation in Space Environment) und dem Zellmembranexperimentmodul MemEx (Membran Experiment) drei vollständig neu entwickelte Module und ein Strahlungsmessgerät als Mitflieger in MemEx an Board.

Lichtblitze setzen Wasserrecycling auf Exoplaneten in Gang

Wie Super-Erden sich vor Wasserverlust schützen

16. Februar 2018

In der Atmosphäre von Exoplaneten verbrennen hohe Konzentrationen von molekularem Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser. Diese blitzartige Reaktion bestimmt die Zusammensetzung der Atmosphäre und schützt Planeten vor Wasserverlust. Dies zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einer aktuellen Studie.

Die Optische Bodenstation Oberpfaffenhofen

Laser Terminals von DLR und DLR-Ausgründung Mynaric werden in die "Space Technology Hall of Fame" aufgenommen

16. Februar 2018

Die Laser Terminals von Mynaric, einer Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), werden in die Space Technology Hall of Fame aufgenommen. "Die Auszeichnung der US Space Foundation ist für uns eine große Ehre. Technologien des DLR, die von Mynaric eingesetzt und weiterentwickelt wurden, erfahren damit eine hohe internationale Anerkennung. Diese Technologien und deren Transfer sind ein gutes Beispiel für Beiträge der Luft- und Raumfahrt zur Digitalisierung", sagte Professor Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR.

ICARUS-Antenne ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation

13. Februar 2018

Aufatmen und Freude am Kosmodrom im kasachischen Baikonur, im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn und im Max-Planck-Institut für Ornithologie (MPIO) in Radolfzell am Bodensee: eine russische Sojus 2-1A-Rakete ist am 13. Februar 2018 um 9.13 mitteleuropäischer Zeit (MEZ, 14.13 Uhr Ortszeit) mit der Antenne für das deutsch-russische Kooperationsprojekt ICARUS (International Cooperation for Animal Research Using Space) an Bord zur Internationalen Raumstation aufgebrochen und soll die ISS am 15. Februar 2018 um 11.45 Uhr MEZ erreichen. "Der russische Progress-Raumfrachter MS-08 war am 11. Februar um 9.58 Uhr Mitteleuropäischer Zeit gestartet und hatte etwa 2500 Kilogramm Gepäck an Bord, wovon auf ICARUS - das technisch modernste Projekt zur globalen Tierbeobachtung aus dem All - etwa 200 Kilo entfallen", erklärt Johannes Weppler, ICARUS-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement in Bonn. "Wir sind sehr froh, dass ICARUS nach mehreren Jahren intensiver Vorbereitung in seine operationelle Phase tritt und die dafür notwendige Hardware - die Antenne und der On-Board-Computer - nun bald am Swesda-Modul im russischen Segment der Raumstation angekommen sind.“ Der Computer war bereits am 14. Oktober 2017 mit einer Sojus-Rakete zur ISS transportiert worden.

Happy Birthday, Columbus: 10 Jahre Forschung in der Schwerelosigkeit

6. Februar 2018

Das Weltraumlabor Columbus startete am 7. Februar 2008 seine Reise ins All und ist nun seit zehn Jahren das wissenschaftliche Herzstück für europäische Forschung auf der Internationalen Raumstation ISS. In der Schwerelosigkeit gewinnen Forscher einzigartige Erkenntnisse aus unterschiedlichsten Disziplinen, von Astrophysik über Materialforschung bis hin zu Psychologie und Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Entwicklung und Fertigung des ISS-Moduls im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA betreut, ist auf Forschungsebene mit Experimenten aktiv und leitet vom Columbus-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen aus den Betrieb.

S-NET: Neues Netzwerk aus Nanosatelliten

1. Februar 2018

Netzwerke aus autonomen Satelliten, die miteinander kommunizieren können: so soll die Zukunft der Raumfahrt aussehen und in wichtigen Bereichen wie der Kommunikation, der Erdbeobachtung und der Erkundung ferner Planeten zum Einsatz kommen. Mit der Mission "S-NET"soll nun ein weltweit einmalgier Flugverband aus vier Kleinst-Satelliten neue Technologien hierfür im Weltall testen und deren Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen.

Das DLR im Jahr 2018

1. Februar 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist in der Ausrichtung seiner Aufgaben und Forschungsthemen einmalig in Deutschland und Europa - als nationales Forschungszentrum und Raumfahrtagentur sowie als Projektträger. Mit dem Aufbau von sieben neuen Forschungsinstituten ist deren Anzahl an 20 Standorten auf insgesamt 40 gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DLR liegt jetzt bei 8200, Tendenz steigend. Mit 178 Großforschungsanlagen und vielen internationalen Kooperationen stellt sich das DLR den großen Herausforderungen der Gesellschaft wie Digitalisierung, Klimaschutz und Mobilität.

DLR-Raumfahrtforscherin erhält Amelia-Earhart-Preis

29. Januar 2018

Tina Stäblers Leidenschaft gilt der Raumfahrt. Seit rund vier Jahren arbeitet die heute 31-Jährige am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart. Ihr Spezialgebiet ist der Extremfall: der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.

DLR und National Research Council of Canada erweitern Zusammenarbeit auf alle Forschungsbereiche

29. Januar 2018

Im Bereich Luftfahrtforschung arbeiten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das National Research Council of Canada (NRC) seit einigen Jahren erfolgreich zusammen. DLR-Vorstandsmitglied Prof. Rolf Henke und NRC-Präsident Iain Stewart unterzeichneten daher am 28. Januar 2018 in München ein Memorandum of Understanding über die Erweiterung der Zusammenarbeit im Rahmen der 33. Deutsch-Kanadischen Konferenz der Atlantik Brücke e.V.

 
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