Der DLR-Standort Bonn

Spannende Exponate, Mitmach-Aktionen und Bühnenprogramm

DLR-Standort Bonn: 3300 Besucher beim zweiten Tag der offenen Tür

Montag, 17. Juni 2019

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  • Tag der offenen Tür am DLR-Standort Bonn - Eröffnung mit Gästen

    Eröffneten den zweiten Tag der offenen Tür beim DLR in Bonn (von links): Elke Apelt (Vorsitzende des Ausschusses für Internationales und Wissenschaft der Stadt Bonn), Jan Bode (Leiter des DLR-Projektträgers Luftfahrtforschung und -technologie), Klaus Uckel (Leiter des DLR-Projektträgers), Dr. Matthias Maurer (deutscher ESA-Astronaut), Dr. Walther Pelzer (DLR-Vorstand Raumfahrtmanagement), Guido Déus (MdL), Reinhard Limbach (Bürgermeister Stadt Bonn), Klaus Hamacher (stv. DLR-Vorstandsvorsitzender).

  • Tag der offenen Tür - Einmal wie ein Astronaut experimentieren

    Die „Raumfahrt-Show“ zog besonders die jungen Besucher beim Tag der offenen Tür des DLR in Bonn in ihren Bann: Richard Bräucker (links), Leiter des DLR_School_Labs in Köln, und sein Kollege Jan Bechert erklärten anhand von Mitmach-Experimenten Phänomene wie Schwerelosigkeit.

  • Tag der offenen Tür - Übergabe des "kleinen Major Tom" an Sänger Peter Schilling

    Im Rahmen des Tages der offenen Tür übergab Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand Raumfahrtmanagement (links), auch eine Figur des „kleinen Major Tom“ zurück an den Sänger und Autoren Peter Schilling (Mitte). Das DLR hat die Tesloff-Kinderbuchreihe „Der kleine Major Tom“ (nach einer Idee von Peter Schilling) wissenschaftlich unterstützt und die kleine Hauptfigur war als Teil der horizons-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst im zweiten Halbjahr 2018 auf der Internationalen Raumstation gewesen. Wohlbehalten zurück auf der Erde, nahm Peter Schilling seinen „Schützling“ wieder entgegen.

  • Tag der offenen Tür - Zeitungszustellung planen

    Probierten sich als "moderne Postboten": Die Besucher konnten selbst die Planung für die Zustellungen von Zeitungen, Magazinen und Co. in die Hand nehmen.

  • Tag der offenen Tür - Viel zu sehen zum Thema Umwelt

    Beim DLR Projektträger machen viele Stände auf das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit aufmerksam. Zum Beispiel erfuhren die Besucher, wie der Lebensraum für Fische, Libellen und Vögel im Baggersee aufgewertet werden soll.

  • Tag der offenen Tür - Drei Millionen PS „unter der Haube“

    Das sieht man nicht alle Tage: DLR-Mitarbeiter Philip Kausche erläutert Besuchern das Innenleben der Vulcain-Schubkammer. Das Zentraltriebwerk der europäischen Trägerrakete Ariane 5 hat eine Leistung von drei Millionen PS, um Satelliten und andere Nutzlasten ins All zu befördern.

  • Tag der offenen Tür - Luftfahrt zum Anfassen

    Das Segelfliegen gehört zu den vielen Forschungsgebieten, mit denen sich der Projektträger Luftfahrtforschung beschäftigt. Insbesondere junge Besucherinnen und Besucher nahmen mit Begeisterung die Gelegenheit wahr, sich ein Segelflugzeug erklären zu lassen.

  • Tag der offenen Tür - Für den Erhalt der biologischen Vielfalt

    Warben gemeinsam bei der Vorstellung des vom DLR Projektträger begleiteten Baggersee-Projektes für den Erhalt der biologischen Vielfalt: Klaus Uckel (Leiter des DLR Projektträgers), Thomas Graner (Vizepräsident des Bundesamtes für Naturschutz), Volker Rieke (Ministerialdirektor, Abteilungsleiter beim Bundesministerium für Bildung und Forschung). Ganz rechts: Moderator Helmut Rehmsen.

  • Tag der offenen Tür - Livemusik auf der Bühne

    Wieder mit dabei: Wie schon vor zwei Jahren begeisterte auch dieses Mal die Band MadSonix die Besucher.

  • Tag der offenen Tür: DLR-Standort Bonn hat viel zu bieten

    Viele große und kleine Besucher kamen am 16. Juni 2019 zum Bonner Bogen, um sich aus erster Hand über Themen aus Luft- und Raumfahrt sowie aus den Bereichen Gesellschaft, Innovation, Technologie, Umwelt, Gesundheit, Bildung und internationaler Zusammenarbeit zu informieren. Das DLR ist in Bonn mit dem DLR Projektträger, dem DLR Raumfahrtmanagement sowie dem Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie seit vielen Jahren beheimatet und seitdem stetig gewachsen.

  • Zum zweiten Mal öffnete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn seine Türen für die Öffentlichkeit.
  • Die drei DLR-Einrichtungen am Standort präsentierten sich und ihre Forschungsgebiete an mehr als 40 Ständen.
  • Spannende Exponate und Mitmach-Aktionen gehörten ebenso zum Programm wie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und ein exklusiver Blick hinter die Kulissen.
  • Schwerpunkt: Nachwuchsförderung

Zum zweiten Mal öffnete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn seine Türen für die Öffentlichkeit. Viele große und kleine Besucher kamen am 16. Juni 2019 zum Bonner Bogen, um sich aus erster Hand über Themen aus Luft- und Raumfahrt sowie aus den Bereichen Gesellschaft, Innovation, Technologie, Umwelt, Gesundheit, Bildung und internationaler Zusammenarbeit zu informieren. Spannende Exponate und Mitmach-Aktionen gehörten ebenso zum Programm wie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit zwei Live-Bands, der Raumfahrt-Show und einem exklusiven Blick hinter die Kulissen der drei in Bonn ansässigen Einrichtungen.

Vom Bonner Bogen in die ganze Welt – und darüber hinaus

Das DLR ist in Bonn mit dem DLR Projektträger, dem DLR Raumfahrtmanagement sowie dem Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie seit vielen Jahren beheimatet und seitdem stetig gewachsen. Bei der Eröffnung des Tages der offenen Tür hob Klaus Hamacher, stellvertretender DLR-Vorstandsvorsitzender, hervor: "Mit rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das DLR einer der größten Arbeitgeber in Bonn. Von hier aus gestalten sie die Zukunft von Forschung, Bildung und Innovation mit."

Um die Arbeit der drei DLR-Einrichtungen kennenzulernen, konnten die Besucher an mehr als 40 Ständen sich informieren und aktiv mitmachen. Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied für das Raumfahrtmanagement, zeigte sich beeindruckt von der Resonanz: "Wir feiern in diesem Jahr 50 Jahre Mondlandung und erleben auch heute hier in Bonn, dass Raumfahrt nichts von ihrer Faszination verloren hat. Der große Unterschied zu früher ist aber der Alltagsbezug, den Raumfahrt heute hat und den wir beim Tag der offenen Tür gezeigt haben. Ich freue mich sehr, dass sich so viele Menschen für Raumfahrt und ihre Anwendungen interessieren und wir unsere eigene Begeisterung mit so Vielen teilen konnten."

Im Gegensatz zum forschenden DLR befassen sich die drei in Bonn ansässigen Einrichtungen mit dem breiten Spektrum der Bildungs- Forschungs- und Innovationsförderung. Klaus Uckel, Leiter des DLR Projektträgers, betonte die Aufgabenvielfalt: "Im Kern geht es darum, uns inhaltlich an den aktuellen Herausforderungen auszurichten. Wir unterstützen unsere Auftraggeber aktiv mit Analysen, strategischer Beratung, Fördermanagement sowie mit Dialog und Kommunikation – sei es, wenn es um den Wandel durch voranschreitende Klimaveränderungen, Digitalisierung oder Volkskrankheiten geht." Für den DLR Projektträger stehen Themen jenseits von Luft- und Raumfahrt im Vordergrund: Es geht um Umwelt und Nachhaltigkeit, Bildung, Gesundheit sowie Gesellschaft, Innovation, Technologie und internationaler Zusammenarbeit und deren interdisziplinäre Vernetzung.

Nachhaltigkeit steht ebenfalls für den DLR Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie im Fokus der Forschung: Technologisch stehen neue elektrisch-hybride Antriebskonzepte in der Luftfahrt im Vordergrund. "Ziel ist eine Weiterentwicklung der nachhaltigen Luftfahrt und die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks, um das Zusammenwachsen der Welt auch weiterhin zu ermöglichen", erklärte Jan Bode, Leiter des DLR Projektträgers Luftfahrtforschung.

Damit sich das DLR in Bonn auch weiter gut entwickelt, baut es fest auf die Unterstützung der kommunalen Politik und der Stadtverwaltung, um seinen Mitarbeitenden auch weiterhin eine moderne und gut erreichbare Arbeitsumgebung sowie ein für sie und ihre Familien attraktives Wohnumfeld zu bieten. Die Entwicklung des DLR ist am Bonner Bogen nur sehr eingeschränkt möglich, so dass aktuell Alternativen für eine künftig weiter wachsende Zahl von Beschäftigten sondiert werden.

Forschung, Bildung und Innovationen live erleben

Was dies alles in der Praxis bedeutet, konnten die Besucher bei einer Vielzahl von Mitmachaktionen im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen": In einer virtuellen Welt spazierten Besucherinnen und Besucher durch einen simulierten "Wald" von Neuronen und übten im Simulator die Reaktion auf einen allergischen Schock bei Kindern. Am Computer wetteiferten sie um effiziente Zustellwege, erkundeten die Welt des Rotmilan-Greifvogels und erfuhren, wie man sich für Umwelt und Naturschutz engagieren kann. Raumfahrt-Begeisterte nahmen an einer virtuellen Reise zur Internationalen Raumstation (ISS) und zum Jupiter-Mond Europa teil und verschafften sich einen Eindruck vom Triebwerk der stärksten europäischen Trägerrakete ARIANE 6. Darüber hinaus konnten die Gäste von beeindruckende Bilder und Informationen zum 50. Geburtstag der Mondlandung, vom Erdbeobachtungssystem Copernicus sowie zur fliegenden Sternwarte SOFIA betrachten. Moderne Triebwerkstechnik, fortschrittliche Bauweisen und nicht zuletzt die Digitalisierung in der Flugzeugkabine standen im Mittelpunkt der Exponate des Projektträgers für Luftfahrtforschung und -technologie.

Großen Zuspruch erhielt sowohl die Raumfahrt-Show als auch die beiden Bands "The MadSonix" und "YASSMO‘ & the Soulfisticated People", die mit ihren Interpretationen von Serienhits und mit Soul- und Funk-Tönen das Publikum begeisterten.

Zuletzt geändert am:
18.06.2019 13:27:01 Uhr

Kontakte

 

Elisabeth Mittelbach
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Raumfahrtmanagement, Gruppenleiterin Kommunikation

Tel.: +49 228 447-385
Sabine Hoffmann
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Leiterin Unternehmenskommunikation DLR Projektträger

Tel.: +49 2203 601-2133

Fax: +49 2203 601-3249
Nicole Ewinger
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Luftfahrtforschung und -technologie

Tel.: +49 228 447-668