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Schienenverkehr der Zukunft - Staatssekretär Enak Ferlemannn besucht das DLR

Mittwoch, 14. August 2019

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  • Staatssekretär Enak Ferlemann und Prof. Karsten Lemmer
    Staatssekretär Enak Ferlemann und Prof. Karsten Lemmer

    Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr, Enak Ferlemann (links im Bild) und Prof. Dr. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr.

  • Staatssekretär Enak Ferlemann im DLR Braunschweig
    Staatssekretär Enak Ferlemann im DLR Braunschweig

    Prof. Dr. Karsten Lemmer (links) informierte Staatssekretär Enak Ferlemann (rechts) über die Schienenforschung im DLR.

Unbestritten ist die Bahn das umweltfreundlichste und sicherste Massenverkehrsmittel. Es herrscht Einigkeit darüber, dass die Schiene stärker genutzt werden soll, im Personen- wie im Güterverkehr – doch wie kann das gelingen?

Mit zahlreichen Initiativen des Bundes soll der Schienenverkehr einen höheren Stellenwert bekommen. Um sich über die Lösungen zu informieren, die die Bahnforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) schon bereit hält, besuchte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr, Enak Ferlemann, am 13. August 2019 das DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik in Braunschweig. Dort war an diesem Tag auch das Know-How zur Schienenverkehrsforschung weiterer DLR-Institute zu sehen.

"Mehr Personen für das Zugfahren zu begeistern und mehr Güter auf der Schiene zu transportieren, kann einen substanziellen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Um das zu erreichen, müssen wir an vielen Stellschrauben drehen: Infrastruktur, Antriebe, Fahrzeuge, Komfort, Mobilitätskonzepte und Geschäftsmodelle", erklärt Prof. Dr. Karsten Lemmer, Vorstand für Energie und Verkehr im DLR.

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Einzelne Technologien sind schon vorhanden; neue digitale Anwendungen bieten enorme Chancen, den Bahnverkehr attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen. Virtuelles Kuppeln spart Zeit im Zugverkehr, prädiktive Instandhaltung von Weichen und anderen Infrastrukturen senkt Kosten und reduziert Störungen, die Konnektivität beim Nutzer durch Smart Phones ermöglicht neue Perspektiven für das Gesamtsystem. DLR-Expertise von Straße und Schiene kann dabei übergreifend genutzt werden, beispielsweise bei der Kommunikation des Fahrzeugs mit der Infrastruktur oder bei der Entwicklung automatisierter Fahrfunktionen.

Der Parlamentarische Staatssekretär besichtigte unter anderem die Labore RailSiTe® und RailSET®. Das DLR hat mit dem RailSiTe® (Railway Simulation and Testing) eine Umgebung geschaffen, in der neue Ansätze und Methoden für hochautomatisierte Labortests von Komponenten der Eisenbahn-Leit- und Sicherungstechnik, fahrzeugseitig und streckenseitig, erforscht werden. Damit beheimatet das DLR eines von weltweit sechs Laboren, die zulassungsrelevante Tests solcher Technologien durchführen können. Das RailSET® ermöglicht eine realitätsgetreue Abbildung der Aufgaben des Triebfahrzeugführers. Effekte unterschiedlicher Zugsicherungssysteme und Assistenzen auf das Situationsbewusstsein, die Aufmerksamkeit und die Zuverlässigkeit des Triebfahrzeugführers können damit untersucht werden. 

Prof. Lemmer ausblickend: "Das Bundesforschungsprogramm Schiene adressiert viele richtige und wichtige Fragen. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Verkehrsforschung bringt sich das DLR erfolgreich und kompetent ein. Wir freuen uns auch auf eine enge Zusammenarbeit mit dem neuen Zentrum für Schienenverkehrsforschung in Dresden."

Zuletzt geändert am:
15.08.2019 08:44:16 Uhr

Kontakte

 

Andreas Schütz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Leitung Cross Media Relation, Pressesprecher

Tel.: +49 2203 601-2474

Fax: +49 2203 601-3249