Der DLR-Standort Hamburg

Von der Leinwand ins Labor

Robbi, Tobbi und ihr Fliewatüüt

Mittwoch, 9. November 2016

Autoplay
Info an
Info aus
Informationen
Schließen
Vollbild
Normal
zurück
vor
{{index}}/{{count}}
Tipp:
<Escape>, um fullscreen zu beenden.
  • Robbi, Tobbi und ihr Fliewatüüt
    Robbi, Tobbi und ihr Fliewatüüt

    Der 11-jährige Tobbi Findeisen und sein Roboter-Kumpel Robbi ertüfteln zusammen das Allround-Fahrzeug Fliewatüüt. Es kann fliegen wie ein Hubschrauber, schwimmen wie ein Schiff und fahren wie ein Auto.

  • Fliegt ein Fliewatüüt im Weltraum?
    Fliegt ein Fliewatüüt im Weltraum?

    Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im DLR_School_Lab in Bremen anlässlich der Sonderveranstaltung zum Kinostart. Dazu untersuchten sie, ob ein kleiner Quadrokopter im Vakuum fliegen kann.

  • "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" in den DLR_School_Labs
    "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" in den DLR_School_Labs

    In den DLR_School_Labs finden im November und Dezember zahlreiche Sonderveranstaltungen zum Kinostart des Films "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" statt. Schülerinnen und Schüler experimentieren, basteln und forschen wie hier im Schülerlabor in Bremen rund um den Roboter und das multifunktionale Fahrzeugkonzept. Die Sonderveranstaltungen im November und Dezember sollen die Begeisterung der Kinder für das Thema Technik wecken und Parallelen zwischen dem Film und der aktuellen DLR-Forschung aufzeigen.

Das Fliewatüüt ist ein "multifunktionales Fahrzeugkonzept". Es kann fliegen wie ein Hubschrauber, schwimmen wie ein Schiff und fahren wie ein Auto. Erfunden wurde es von dem engagierten Nachwuchswissenschaftler Tobbi und seinem Roboter-Kumpel Robbi, den Protagonisten des Films "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt". Die Schülerlabore des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nehmen den Kinostart am 1. Dezember 2016 zum Anlass, um den Film unter die wissenschaftliche Lupe zu nehmen. Im November und Dezember experimentieren, basteln und forschen Schülerinnen und Schüler in den DLR_School_Labs rund um den intelligenten Roboter und das Allround-Fahrzeug. Die Sonderveranstaltungen sollen die Begeisterung der Kinder für das Thema Technik wecken und Parallelen zwischen dem Film und der aktuellen Wissenschaft aufzeigen.

Das Fliewatüüt in Bremen

Im DLR_School_Lab in Bremen haben die ersten Veranstaltungen bereits stattgefunden. "Viele Aspekte des Fliewatüüts finden sich in der aktuellen DLR-Forschung wieder. Wir zeigen den Schülern bei ihrem Besuch nicht nur, woran unsere Wissenschaftler arbeiten – sie können es durch Experimente auch selbst erfahren", berichtet der Leiter des Schülerlabors Dirk Stiefs und ergänzt: "Mit dem Film haben wir die Schüler da abgeholt, wo sie gerade stehen – und sie waren Feuer und Flamme."

Mit Bezug zur Bremer Raumfahrtforschung untersuchten Grundschüler, was sie an dem Fliewatüüt verändern müssen, damit es auch im Weltraum fliegen kann. Dazu testeten sie die Flugfähigkeit eines kleinen Quadrokopter-Modells im Vakuum und ließen eine selbstgebaute Rakete starten. Die Schüler programmierten zudem einen Roboter, so dass er automatisch einer schwarzen Linie folgte.

Sonderveranstaltungen in den DLR_School_Labs

In mehreren Schülerlaboren wird in den kommenden Tagen am Fliewatüüt geforscht. Das an der TU Hamburg-Harburg ansässige DLR_School_Lab führt einen großen Schulwettbewerb durch, bei dem Grundschulkinder selbst ein Fliewatüüt basteln sollen. In Neustrelitz, Braunschweig und anderen Standorten bereiten die dortigen Schülerlabore ein Fliewatüüt-Programm rund um Hubschrauber, Schiffe und Autos vor. Bei zahlreichen Mitmach-Experimenten können insgesamt mehrere hundert Kinder selbst in die Rolle von "Tobbi" schlüpfen und zu Nachwuchsforschern werden. Das DLR_School_Lab RWTH Aachen lädt Grundschulkinder darüber hinaus zu speziellen Robotik-Kursen ein. Dabei durchläuft ein echter Roboter mehrere Stationen der Filmgeschichte, um mithilfe der Kinder knifflige Aufgaben zu meistern. So muss er eine Treppe erklimmen und dabei die Stufen zählen, den Nordpol erkunden und schließlich seinen Weg durch ein Labyrinth bis zum geheimnisvollen "Plumpudding Castle" finden.

Tobbi als Forscher-Vorbild

"Der kleine Tobbi verkörpert als jugendlicher Tüftler und Erfinder genau das, was heute mit MINT-Begeisterung umschrieben wird", erläutert Volker Kratzenberg-Annies, DLR-Vorstandsbeauftragter für Nachwuchsförderung. Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. "Mit den Sonderveranstaltungen in den DLR_School_Labs, die in Absprache mit dem Filmverleih geplant wurden, möchten wir Grundschulkindern Spaß an Technik vermitteln und sie mit aktuellen Forschungsprojekten bekannt machen." Erstaunlich seien dabei die vielen Bezüge des Films zur Realität – von der Weltraum-Robotik bis zum Biosprit für Flugzeuge.

Die DLR_School_Labs

Es gibt insgesamt zwölf DLR_School_Labs an DLR-Standorten und befreundeten Hochschulen. Sie betreuen jährlich über 36.000 Schülerinnen und Schüler und sind Teil des DLR-Konzepts zur Nachwuchsförderung, das entlang der Bildungskette von vielen Aktionen für Schulen über den studentischen Bereich bis zur Doktorandenbetreuung reicht. Informationen und Kontaktadressen zu den DLR_School_Labs finden sich auf www.dlr.de/dlrschoollab.

Mehr über den Film "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" hier

Zuletzt geändert am:
09.11.2016 14:56:53 Uhr

Kontakte

 

Julia Heil
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Berlin, Neustrelitz, Jena und Dresden

Tel.: +49 30 67055-9639
Dr. Volker Kratzenberg-Annies
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Vorstandsbeauftragter für Nachwuchsförderung