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Alle Jahrgänge

Landen auf Ryugu: Auf der Oberfläche sitzen und die Brocken im Blick

14. August 2018

Rund 16 Stunden wird der Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) voraussichtlich Anfang Oktober 2018 auf dem Asteroiden Ryugu in Betrieb sein. Im August 2018 beginnt die Auswahl des richtigen Landeplatzes mit allen Beteiligten der Mission: Der Landeplatz muss einerseits den Ingenieuren des MASCOT-Teams gute Voraussetzungen für eine sichere Landung und einen stabilen Betrieb auf dem Asteroiden bieten und zugleich den Wissenschaftlern eine Fundgrube an neuen und ergiebigen Messungen sein. Mit an Bord des Landers, der mit der japanischen Hayabusa2-Sonde zum Asteroiden reiste: vier Instrumente, die den Himmelskörper auf seiner Oberfläche untersuchen werden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steuert die Kamera MASCAM bei, die bereits beim Abstieg auf den Asteroiden erste Aufnahmen machen wird und vor Ort die Umgebung der Landestelle und die Feinstruktur des Bodens untersuchen soll, sowie das Radiometer MARA, das unter anderem die Temperatur auf der Asteroidenoberfläche messen wird. Die TU Braunschweig wird mit dem Magnetometer MasMag die Magnetisierung des Gesteins erforschen, die französische Raumfahrtagentur CNES analysiert mit dem Spektrometer MicrOmega die Minerale und Gesteine von Ryugu. Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung betreut das Kamera-Experiment MASCAM und ist wissenschaftlicher Leiter der Landesonde MASCOT. Er erläutert im Interview, wie ein guter Landeplatz aussehen könnte und was die Wissenschaftler auf dem Asteroiden erwartet.

Mission horizons: Eine Mondfinsternis und jede Menge Wissenschaft

9. August 2018

Rund zwei Monate lebt und arbeitet der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst nun auf der Internationalen Raumstation ISS. Während einige Experimente der horizons-Mission, an denen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt ist, noch in den Startlöchern stehen, liefern andere Versuche wie der Planetensimulator MagVector/MFX-2 und das zellbiologische Experiment FLUMIAS bereits wissenschaftliche Ergebnisse.

MASCOTs Landung auf dem Asteroiden - Vorbereitungen, Risiken und letzte Entscheidungen

8. August 2018

Fast vier Jahre mussten Wissenschaftler und Ingenieure warten, bis die japanische Hayabusa2-Sonde mit dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten und gebauten Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) an Bord ihr Ziel erreichte: den Asteroiden Ryugu. Mit der Annäherung und der Ankunft am 27. Juni 2018 ist die Landung nun in greifbare Nähe gerückt. Voraussichtlich in der ersten Oktoberwoche 2018 - davon wird nach derzeitigen Planungen ausgegangen - wird mit MASCOT zum ersten Mal ein wissenschaftliches Labor mit Instrumenten gezielt auf einem Asteroiden landen. Zurzeit führt die japanische Raumfahrtagentur JAXA mit der Raumsonde Hayabusa2 Messungen durch, die die Schwerkraft des Asteroiden präziser bestimmen sollen. Diese Angabe ist auch für die Landung von MASCOT eine wichtige Größe. Auf der Asteroidenoberfläche wird MASCOT an mehr als einem Ort Messungen durchführen. Dabei wird er autonom "entscheiden" und die Instrumente betreiben. Projektleiterin Dr. Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme erläutert im Interview, wie das Team den Lander MASCOT auf seine Mission vorbereitet, wie seine Arbeit auf dem Himmelskörper ablaufen wird - und welche Risiken auf ihn warten.

Ryugu: Ein Asteroid mit Ecken, Kanten - und großen Felsbrocken

25. Juli 2018

Je näher die japanische Hayabusa2-Sonde dem Asteroiden Ryugu kommt, desto mehr Details werden für die Planetenforscher sichtbar: Aus nur noch sechs Kilometern Entfernung nahm die Teleobjektivkamera an Bord der Raumsonde am 20. Juli 2018 die Asteroidenoberfläche mit dem größten Krater des Himmelskörpers auf. "Wir sehen, dass die gesamte Oberfläche von Ryugu mit großen Felsbrocken übersät ist - dies haben wir bisher so noch nicht auf einem Asteroiden gesehen", sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und wissenschaftlicher Leiter der Landesonde MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) an Bord der japanischen Raumsonde befindet. Voraussichtlich am 3. Oktober 2018 soll MASCOT auf Ryugu landen und dort mit vier Instrumenten die Asteroidenoberfläche untersuchen.

Bundestagsabgeordnete Daniela Kluckert besucht das DLR in Berlin

24. Juli 2018

Am 23. Juli 2018 besuchte die Bundestagsabgeordnete Daniela Kluckert (FDP) das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin-Adlershof. Peter Georgino, Leiter der Standorte Berlin, Neustrelitz, Jena und Dresden begrüßte den Gast am Standort: "Die Forschung im Themenschwerpunkt Verkehr hat eine über 15-jährige Tradition am Standort und ihre Bedeutung ist mehr und mehr gewachsen. 2001 wurde das Institut für Verkehrsforschung in Adlershof gegründet, heute sind alle DLR-Verkehrsinstitute hier vertreten. Bei ihrer Arbeit nutzen die Fachleute Synergien zu den anderen Forschungsbereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Sicherheit und Digitalisierung, um Herausforderungen problemorientiert zu begegnen, sei es im Verkehrsmanagement, in der Entwicklung und Bewertung von Technologien oder in der Analyse und Planung von Verkehrsstrategien."

Längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts - mit großer Marsopposition

20. Juli 2018

Wenn der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst am 27. Juli 2018 um 22:22 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit die Gelegenheit hat, einen Blick aus der Internationalen Raumstation ISS zu werfen, wird er die wohl beste Aussicht auf ein außergewöhnliches Naturschauspiel haben: die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts. Aber auch wir "Erdbewohner" dürfen uns auf diesen letzten Freitagabend des Juli 2018 freuen, wenn der Vollmond in den Stunden vor Mitternacht für knapp zwei Stunden völlig in den Kernschatten der Erde eintaucht und sich kupferrot verfärbt. Insgesamt 103 Minuten wird das Himmelsereignis dauern. Erst am 9. Juni 2123 wird es eine drei Minuten längere Mondfinsternis geben. Und erst an Sylvester 2028 wird in Mitteleuropa wieder eine Mondfinsternis, ähnlich wie jetzt, in vollem Verlauf zu sehen sein. In diesem Beitrag erklärt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Ablauf dieses Himmelsphänomens.

Vorboten der Staubsturm-Saison 2018 auf dem Mars

19. Juli 2018

Diese Bilder der vom DLR betriebenen Stereokamera HRSC an Bord der Raumsonde Mars Express zeigen einen lokalen Staubsturm mit einer sich aufwölbenden Wolkenfront in der Nähe der Nordpoleiskappe des Mars. Dieser Sturm wurde im April 2018 aufgenommen und ist einer von mehreren lokalen Staubstürmen, die während der letzten Monate am Mars beobachtet wurden.

Starke Frauen in der Wissenschaft

10. Juli 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) setzt sich dafür ein, Chancengleichheit auszubauen und Frauen auf ihrem Weg in Führungspositionen zu unterstützen. Am 10. Juli 2018 traf sich Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie, mit Wissenschaftlerinnen des DLR am Standort in Berlin-Adlershof, um über neue Entwicklungen zu diskutieren und geeignete Unterstützungsmaßnahmen einzuleiten. "Die gezielte Förderung von Wissenschaftlerinnen, verbunden mit der Frage, wie deutlich mehr Frauen in wissenschaftliche Führungspositionen gebracht werden können, ist mir ein sehr wichtiges Anliegen. Dazu habe ich viele Maßnahmen und programmatische Ausrichtungen auf den Weg gebracht. Und ich freue mich, dass gerade diese Änderungen ihre explizite Anerkennung in der zurückliegenden Begutachtung durch ein internationales Gutachtergremium gefunden haben und der weitere Ausbau empfohlen worden ist", sagte Prof. Dittus bei seiner Begrüßung.

Vorbereitung auf die Asteroidenlandung: MASCOT-Kontrollzentrum in Kontakt zum Lander

6. Juli 2018

Das Team im MASCOT-Kontrollzentrum am Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) in Köln empfing am 6. Juli 2018 die ersten Signale des deutsch-französischen Asteroidenlanders MASCOT nach der Ankunft am Asteroiden Ryugu.

Brennstoffzellen-Kraftpaket gibt Lastenbikes mehr Power

5. Juli 2018

Mit dem Fuel Cell Power Pack (FCPP) hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein neuartiges Brennstoffzellenmodul entwickelt, das Lastenräder fit für den kommerziellen Alltagseinsatz macht. Es ermöglicht eine höhere Reichweite und doppelte Lebensdauer bei vergleichbaren Kosten gegenüber rein batteriebetriebenen Systemen. Im Zuge eines Ausgründungsprojekts wollen DLR-Forscher die Technologie und ein innovatives Logistikkonzept bereitstellen, das schneller und flexibler als PKW oder Transporter ist sowie emissionsfrei und leise.

 
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