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Alle Jahrgänge

Neue Strategie für den Marsmaulwurf

Robotischer Arm soll Gehäuse anheben und Maulwurf beim Hämmern helfen

5. Juni 2019

Es gibt einen neuen Plan, um den Marsmaulwurf des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der NASA-Mission InSight zu unterstützen. Der Maulwurf HP3 ist eine Art selbstschlagender Nagel, der bisher etwa 30 Zentimeter tief in den Marsboden vorgedrungen ist.

Tests für den InSight-Maulwurf

11. April 2019

Eine blaue Box, ein Kubikmeter marsähnlicher Sand, ein Stein, ein Modell des Marsmaulwurfs und ein Seismometer - das sind die Hauptbestandteile, mit denen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) derzeit die Lage auf dem Mars simuliert.

Mondgravitation in 600 Kilometern über der Erde

10. April 2019

Mit 17,5 Umdrehungen in der Minuten rotiert der Kompaktsatellit Eu:CROPIS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun im All - und erzeugt damit in seinem Inneren eine Schwerkraft, wie sie auf dem Mond herrscht.

Girls'Day 2019 beim DLR

Mädchen erleben die Welt der Forschung

29. März 2019

Satellitendaten auswerten, Raketen bauen oder einmal Fluglotsin sein - am bundesweiten Girls'Day am 28. März 2019 konnten rund 400 Schülerinnen an neun verschiedenen Standorten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in den Forschungsalltag hineinschnuppern.

Raketenrecycling: Raketenstufen nach dem Start in der Luft fangen

Raketenrecycling: Raketenstufen nach dem Start in der Luft fangen

19. März 2019

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) konzentriert sich in seinen Forschungsarbeiten seit mehreren Jahren darauf, Konzepte zu entwickeln, um zukünftige europäische Trägerraketen möglichst umfassend wiederverwendbar zu gestalten. Ziel ist die Kosten für den Satellitentransport zu senken bei gleichzeitiger Verbesserung der Umweltverträglichkeit von Raketen. Die Arbeiten laufen in Kooperation mit zahlreichen internationalen Partnern.

Mission InSight: Pause für den Marsmaulwurf

Mission InSight: Pause für den Marsmaulwurf

5. März 2019

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im Rahmen der NASA-Mission InSight eine Rammsonde entwickelt, um drei bis fünf Meter unter die Oberfläche des Mars zu graben und dort die Wärme aus dem Inneren des Roten Planeten zu messen.

Mission InSight: DLR-Maulwurf auf Marsboden abgesetzt

13. Februar 2019

Senkrecht auf flachem Grund steht er bereit für seine historische Mission: Am 12. Februar 2019 um 19:18 Uhr MEZ ist der Marsmaulwurf HP³ (Heat Flow and Physical Properties Package) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem robotischen Arm des NASA-Landers InSight ausgesetzt worden. In den kommenden Wochen soll die ferngesteuerte kleine Rammsonde erstmals in der Geschichte der Raumfahrt bis zu fünf Meter tief in den Marsboden eindringen, um Temperatur und Wärmeleitfähigkeit des Untergrunds zu messen und daraus den Wärmestrom aus dem Inneren des Mars zu bestimmen. Der Wärmestrom gibt den Forschern eine Kennzahl zur thermischen Aktivität des Roten Planeten. Daraus lässt sich schließen wie sich das Innere des Mars entwickelt hat, ob er noch immer über einen heißen flüssigen Kern verfügt und was die Erde im Vergleich so besonders macht.

Ein Jahr im ewigen Eis: EDEN-ISS-Antarktisgärtner Paul Zabel kehrt zurück

9. Januar 2019

365 Tage in der Antarktis, davon 257 Tage abgeschnitten von der Außenwelt: Der Antarktisgärtner Paul Zabel vom DLR hat die Gemüsezucht für Mond und Mars im EDEN-ISS-Gewächshaus erprobt und dabei Paprika, Tomaten, Gurken und verschiedenste Salate und Kräuter unter künstlichem Licht geerntet.

DLR erhält Diversity-Preis

21. Dezember 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen ist mit dem Bremer Diversity Preis ausgezeichnet worden. Der Diversity Preis „Der Bunte Schlüssel: Vielfalt gestalten!“ wurde zum 9. Mal von der Hochschule Bremen (HSB) mit dem Mercedes-Benz Werk Bremen und einer elfköpfigen Trägergemeinschaft an Unternehmen, Institutionen sowie Initiativen aus der Nordwestregion verliehen.

Die Erkundung des Marsinneren beginnt

21. Dezember 2018

Es war eine zentimetergenaue Detailarbeit. In den vergangenen Wochen haben DLR-Forscher jeden Stein auf den Bildern der InSight-Landestelle vermessen und mit dem Radiometer des HP³-Experiments den Staub an der Marsoberfläche analysiert, um gemeinsam mit den amerikanischen und französischen Kollegen die idealen Absetzstellen für die Instrumente der InSight-Mission zu identifizieren. Schließlich bildeten Wissenschaftler des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Kalifornien auf Grundlage der Untersuchungen InSights angrenzende Umgebung exakt im Labor nach und testeten die Absetzmanöver mit einem Nachbau der NASA-Sonde. Mit der nun erfolgten Platzierung des Seismometers vor dem Lander beginnt die Erkundung des Marsinneren. Der Marsmaulwurf des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird Ende Januar 2019 einen Meter östlich des Seismometers positioniert werden. Ein vierköpfiges Team des Kölner DLR-Nutzerzentrums für Weltraumexperimente verbleibt für die Kommandierung und Überwachung des HP3-Experiments auch über Weihnachten und Silvester in Kalifornien.

Schüler können eigene Minisatelliten entwickeln

4. Dezember 2018

Die Bewerbungsphase für den 6. Deutschen CanSat-Wettbewerb 2019 läuft. Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren aus ganz Deutschland können dabei in Gruppen ihren eigenen Miniatursatelliten mit den Maßen einer handelsüblichen Getränkedose bauen. Im Herbst 2019 werden die CanSats dann mit einer Rakete in eine Höhe von etwa einem Kilometer geschossen.

Gewächshäuser im All - Erfolgreicher Start der Eu:CROPIS-Mission

3. Dezember 2018

+++ Aktualisierung: Die Eu:CROPIS-Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist erfolgreich ins All gestartet. Nach dem Start der Falcon 9-Trägerrakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien am 3.12.2018 um 19:34 MEZ (10:34 Pacific Standard Time) konnte der DLR-Satellit erfolgreich in einer Umlaufbahn in 600 Kilometern Höhe ausgesetzt werden. Ein erster Funkkontakt des etwa kühlschrankgroßen Satelliten zum Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) in Oberpfaffenhofen erfolgte etwa eine Stunde und 15 Minuten nach dem Start. In den kommenden zwei Wochen wird das GSOC den Satellit im All in Betrieb nehmen und sämtliche Funktionen testen. In zirka sieben Wochen können die Forscher das erste von zwei Gewächshäusern in Betrieb nehmen, kurz darauf werden die ersten Tomaten ausgesät.

Marsmaulwurf HP3 auf dem Roten Planeten

26. November 2018

Noch wenige Wochen, dann wird sich der Marsmaulwurf des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstmals vollautomatisch bis zu fünf Meter tief in den Untergrund des Roten Planeten hämmern und helfen, dessen innere Wärme zu messen.

DLR eröffnet Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen

29. Oktober 2018

Am 29. Oktober 2018 ist das Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen des Deutschen Zentrums fürLuft-und Raumfahrt (DLR) in Bremerhaven eröffnetworden. Vor dem Hintergrund von Energiewende,Digitalisierung, innovativer Mobilität und globalerVernetzung widmet sich das neue Institut der Aufgabe,die dafür notwendigen Infrastrukturen wie Häfen undOffshore-Windanlagen vor Unfällen, terroristischen oderanderen Angriffen zu schützen. Es ist europaweit daserste seiner Art.

Satellit mit Tomaten an Bord geht auf Reisen

18. Oktober 2018

Am Mittwoch, 17. Oktober 2018, hat der deutsche Forschungssatellit Eu:CROPIS den Ort seiner Herstellung, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen, verlassen. Mit an Bord: 24 Tomatensamen. Der einen Meter lange und 230 Kilogramm schwere Satellit befindet sich jetzt auf dem Weg über Frankfurt zur US-amerikanischen Vandenberg Air Force Base in Kalifornien. Am 19. November soll der Satellit mit einer Falcon 9-Rakete von Space-X ins All starten.

Viel Geröll, viele Steine, kein Staub: MASCOTs Zickzackkurs über den Asteroiden Ryugu

12. Oktober 2018

Sechs Minuten freier Fall, sanfter Aufprall auf einem Stein und dann elf Minuten wiederholtes abprallen bis zur ersten Ruhelage. So begann die Reise des Asteroidenlanders MASCOT am frühen Morgen des 3. Oktober 2018 auf Asteroid Ryugu, einem Land voller Überraschungen, Geheimnissen und Herausforderun-gen. Nach diesem ersten Weg auf dem knapp 900 Meter großen Asteroiden folgten rund 17 Stunden intensiver wissenschaftlicher Erkundung. Hierzu wurde die Landesonde vom MASCOT-Kontrollraum am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln in Anwesenheit von Wissenschaftlerteams aus Deutschland, Frankreich und Japan kommandiert und gesteuert.

Erste prozessierte Bilder vom hyperspektralen Erdbeobachtungsinstrument DESIS

2. Oktober 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Teledyne Brown Engineering präsentierten auf dem International Astronautical Congress (IAC) die ersten Aufnahmen des hyperspektralen Erdbeobachtungsinstruments DESIS, das am 27. August 2018 an der Außenseite der ISS montiert wurde.

Abstieg ins Unbekannte: MASCOT im finalen Countdown vor Asteroidenlandung

1. Oktober 2018

Läuft alles nach Plan, ist es am 3. Oktober 2018 soweit: Am frühen Morgen, um 03:58:15 MESZ, wird der Asteroidenlander MASCOT von der Raumsonde Hayabusa2 abgetrennt und einige Minuten später auf der Oberfläche von Ryugu aufsetzen. Vom ersten Oberflächenkontakt an wird es eine Reise ins Unbekannte, denn in einem Umkreis von rund 200 Metern könnte MASCOT fast überall nach einigen Hüpfern liegen bleiben. Im Laufe des Vormittags des 3. Oktober erwarten die Forscherinnen und Forscher im Kontrollzentrum am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln eine Bestätigung der Landung. Dann ist MASCOT zur Ruhe gekommen und die umfangreichen wissenschaftlichen Messungen beginnen. Rund 16 Stunden verbleiben der Landeeinheit, bis die Batterie versiegt. Aktuelle Informationen gibt es vor und während der Landung über den Twitter-Account @MASCOT2018 und über den Hashtag #AsteroidLanding.

Internationale Raumfahrt trifft sich in der DLR-Stadt Bremen

28. September 2018

Auf dem International Astronautical Congress (IAC) kommen vom 1. bis 5. Oktober 2018 Experten aus Raumfahrtagenturen, Raumfahrtforschung und -industrie aus aller Welt zusammen. Dieses Jahr lädt die International Astronautical Federation (IAF) nach Bremen ein. Die IAF vertritt 320 Organisationen aus 6 Kontinenten und 68 Ländern. Workshops, Touren und Technical Sessions mit Vorträgen und Diskussionsrunden sowie eine Ausstellung bieten zahlreiche Gelegenheiten zum Dialog. Über 4000 Teilnehmer erwartet der Veranstalter. In der Ausstellung präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Auswahl an aktuellen Raumfahrtprojekten auf insgesamt 560 Quadratmetern.

Schüler starten selbstgebaute Mini-Satelliten - Sieger stehen fest

21. September 2018

Im Rahmen des 5. Deutschen CanSat-Wettbewerbs 2018 sind neun Schulteams aus ganz Deutschland vom 17. bis 21. September 2018 in die Raumfahrtstadt Bremen gekommen. Hier stellten die SchülerInnen ihre Miniatursatelliten mit den Maßen einer Getränkedose einer Jury aus Fachleuten der Luft- und Raumfahrtbranche vor. Am 21. September wurden die Siegerteams gekürt. Der Höhepunkt stand am 19. September an: Vom Flugplatz Rotenburg/Wümme wurden die Dosensatelliten mit einer Rakete in eine Höhe von ca. 1 Kilometer geschossen. Während des Rückflugs am Fallschirm hängend, mussten die Satelliten von den SchülerInnen selbst entwickelte Missionen erfüllen. Das Siegerteam darf im kommenden Jahr die Bundesrepublik beim Europäischen CanSat-Wettbewerb vertreten. Der Wettbewerb wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt.

 
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