Oberpfaffenhofen

News-Archiv Oberpfaffenhofen

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Alle Jahrgänge

Tag der offenen Tür im DLR Oberpfaffenhofen: 50 Jahre Mondlandung

22. Juli 2019

Nach einer gewittrigen Nacht und teils noch kräftigen Schauern am Morgen schien die Aussicht für den großen Tag getrübt. Zur Freude der rund 700 freiwilligen Helfer strömte am 21. Juli 2019 jedoch nicht nur der Regen: Bereits zur „Frühöffnung“ um 9:30 Uhr füllte sich das DLR-Gelände mit hunderten Besuchern, die es nicht erwarten konnten, hinter die Forschungstüren in Oberpfaffenhofen zur blicken. Zur Belohnung klarte der Himmel mittags auf, so dass auch die beliebten Rundflüge starten konnten und einen unvergesslichen Blick von oben ermöglichten. Insgesamt feierten rund 19.000 Besucher das 50-jährige Jubiläum zur Mondlandung und erlebten die zukunftsweisende Wissenschaft am DLR hautnah.

Europäisches Satellitennavigationssystem Galileo setzt Probebetrieb fort

19. Juli 2019

Der Probebetrieb (Initial Services) des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo ist erfolgreich wiederhergestellt. Galileo war von einem technischen Zwischenfall im Zusammenhang mit seiner Infrastruktur am Boden betroffen. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung der global verfügbaren Galileo-Navigations- und Zeit-Dienste, mit Ausnahme des Galileo Such- und Rettungs-Service. Der sogenannte Search-and-Rescue-Dienst, der für die Lokalisierung und Hilfe von Menschen in Not-Situationen wie im Meer oder auf Bergen verwendet wird, war davon nicht betroffen und blieb betriebsbereit. Der technische Zwischenfall entstand durch eine Fehlfunktion der Anlagen in den Galileo-Kontrollzentren, die die Zeit und Bahnvorhersagen berechnen und für das Prozessieren der Navigationsnachricht verwendet werden. Die Störung beeinträchtigte verschiedene Elemente in den Kontrollzentren in Fucino (Italien) sowie am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen.

Ein Vulkan und 1.000.000 Datenpakete

18. Juli 2019

Mehrere tausend Kilometer zieht sich eine Wolke über die nördliche Hemisphäre. Bei seiner Eruption am 22. Juni 2019 schleuderte der Vulkan Raikoke auf den russischen Kurileninseln eine massive Gas- und Aschewolke über 10 Kilometer hoch in die Atmosphäre. Der europäische Satellit Sentinel-5 Precursor erfasst das darin enthaltene Schwefeldioxid und liefert so wichtige Informationen für Wissenschaftler, aber auch für den Flugverkehr.

50 Jahre Apollo 11: "Wir kamen in Frieden für die ganze Menschheit"

16. Juli 2019

Die Saturn-V-Rakete hob in fast beängstigender Langsamkeit um 9.32 Uhr Ortszeit von der Startrampe 39-A im Kennedy Weltraumzentrum an der Ostküste Floridas ab. In jeder Sekunde wurden 13 Tonnen Treibstoff in die fünf Triebwerke gepumpt und gezündet.

Nahaufnahme des von MASCOT untersuchten Steins: Der Gelbe Pfeil zeigt die Beleuchtungsrichtung, die gepunktete Linie trennt den beobachteten Stein vom Hintergrund. Das rot eingefärbte Gebiet zeigt den Teil des Steins, in dem vom Radiometer MARA die Oberflächentemperatur gemessen wurde, die gestrichelte Line zeigt einen Vorsprung im Stein. Der Maßstab in der Mitte des Bildes zeigt die Dimensionen in dieser Entfernung von der Kamera. Aufgenommen hat das Bild die DLR%2dKamera MASCAM auf MASCOT.

MASCOT bestätigt lange gehegte Vermutung

15. Juli 2019

Ryugu und andere Asteroiden der häufig vorkommenden "C-Klasse" bestehen aus poröserem Material als bisher angenommen. Kleine Bruchstücke ihres Materials sind deshalb zu fragil, um bei einer Kollision mit der Erde den Eintritt in die Atmosphäre zu überstehen. Damit ist die Ursache für das beobachtete Defizit dieses Typs in den Meteoritensammlungen der Erde gefunden. Zu diesen Erkenntnissen kommen Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem wissenschaftlichen Aufsatz, der in der Fachzeitschrift NATURE Astronomy erschienen ist. Die Ergebnisse basieren auf hochaufgelösten Messungen der Oberflächentemperatur mit dem DLR-Radiometer MARA an Bord der deutsch-französischen Landesonde MASCOT. Am 3. Oktober 2018 landete MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) im Rahmen der japanischen Hayabusa2-Mission auf dem knapp einen Kilometer großen Asteroiden Ryugu und sendete spektakuläre Bilder und physikalische Messungen von der Asteroidenoberfläche zur Erde.

Regierungskommission "Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen" zu Gast im DLR

8. Juli 2019

Die Regierungskommission "Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen" unter Leitung von Wolfgang Bosbach besuchte am 8. Juli 2019 das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen, um sich über die im DLR entwickelte sicherheitsrelevante Technik zu informieren. Der DLR-Programmkoordinator Sicherheitsforschung, Dr. Dennis Göge, begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter der Kommission.

DLR unterstützt Einsatzkräfte bei historischem Brand in Mecklenburg-Vorpommern

5. Juli 2019

In Mecklenburg-Vorpommern ereignet sich zurzeit der schwerste Waldbrand in der Geschichte des Bundeslandes. Am 2. Juli 2019 hat das Institut für Optische Sensorsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer speziellen Version des Modular Aerial Camera System (MACS) weite Teile der Waldbrände auf dem Truppenübungsplatz bei Lübtheen kartiert. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) wurden den Einsatzkräften zeitnah aktuelle Lagebildkarten der betroffenen Regionen zur Verfügung gestellt.

"Space Moves!" – Wettbewerb INNOspace Masters 2018/19 prämiert innovative Ideen für die Zukunft der Raumfahrt

4. Juli 2019

Unter dem Motto "Space Moves!" suchte das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beim vierten INNOspace-Masters-Wettbewerb wieder nach neuen Ideen und Konzepten für aktuelle Problemstellungen der Raumfahrtbranche. Im Rahmen der vierten INNOspace-Masters-Konferenz am 3. Juli 2019 im Humboldt-Carré in Berlin wurden die besten Ideen in vier Kategorien prämiert.

Neuartige Flügel sollen Flugzeuge sparsamer machen

4. Juli 2019

Zukünftige Flugzeuge sollen leichter und dadurch sparsamer im Kerosinverbrauch sein. Darum hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) jetzt im Rahmen eines EU-Projekts zwei neuartige Flügel getestet, deren Bauweise bislang nicht möglich war.

Bodenplatten verringern Wirbelschleppen im Landeanflug

2. Juli 2019

Rund zehn Kilometer Sicherheitsabstand müssen kleine und mittlere Flugzeuge derzeit zu vorausfliegenden schwereren Maschinen einhalten. Der Grund sind Wirbelschleppen, die insbesondere kurz vor dem Aufsetzen eines nachfolgenden Flugzeugs eine kraftvolle gefährdende Wirkung entfalten können. Austro Control und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten nun am Flughafen Wien gemeinsam mit weiteren Partnern daran, Wirbelschleppen im Anflugbereich zu entschärfen und damit die Sicherheit weiter zu erhöhen.

 
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